« am: 05. Februar 2016, 17:37:03 »
"Ver.di hält den Kabinettsentwurf der Bundesregierung zum Pflegeberufsgesetz, der heute vorgelegt wurde, für unzureichend: „Die Bundesregierung will die so wichtigen Pflegeberufe aufwerten, das ist gut und längst überfällig. Allerdings ignoriert der Gesetzentwurf mit der Zusammenlegung der Ausbildungsgänge der bisherigen Kranken-, Alten- und Kinderpflege die spezifischen Anforderungen der einzelnen Berufe“, sagt ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler.
ver.di spricht sich für eine integrierte Ausbildung aus, bei der sich nach dem gemeinsamen Start von ein bis zwei Jahren innerhalb der mindestens dreijährigen Ausbildung eine Spezialisierungsphase anschließt. Das stelle die unmittelbare Berufsfähigkeit nach der Ausbildung sicher. Außerdem leide die praktische Ausbildung unter Zeitdruck und Arbeitsverdichtung infolge Personalmangels. „Eine gute praktische Ausbildung braucht eine fundierte Praxisanleitung und genug Personal“, so Bühler. „Miserable Arbeitsbedingungen in Folge der Personalnot schrecken junge Menschen ab. Die Politik muss endlich ihrer Verantwortung für eine gute Gesundheitsversorgung gerecht werden und eine gesetzliche Personalbemessung einführen“, betont Bühler: Dazu hatte ver.di im vergangenen Jahr eine Petition mit rund 180.000 Unterzeichner/innen eingereicht. ..."Quelle & mehr:
https://www.verdi.de bzw.
https://www.verdi.de/themen/nachrichten/++co++67124f1e-ba18-11e5-a8af-52540059119eSiehe auch "
Linke fordert integrierte Pflegeausbildung" unter
https://www.bundestag.de/presse/hib/201602/-/404878Schönen Feierabend!
Thomas Beßen

Gespeichert
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.