Autor Thema: Ausbildungsinitiative in der ambulanten Pflege mit Mitteln der Kirchensteuer  (Gelesen 3254 mal)

Offline Thomas Beßen

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"350.000 Euro aus der Kirchensteuer schaffen 16 Ausbildungsplätze in der ambulanten Pflege

Für Nachwuchs im vom Fachkräftemangel betroffenen Pflegeberuf sorgen das Erzbistum Bamberg und der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg in einer gemeinsamen Ausbildungsinitiative. 16 Ausbildungsplätze in der ambulanten Pflege sind in diesem Herbst bereits geschaffen worden. ..."


Quelle & mehr: http://www.caritas-bamberg.de/projekte/pflege_ausbildungsinitiative.html

Winterliche Grüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Ist das lobenswert oder Zweckentfremdung von Steuergeldern?
Sicherlich ist es zu begrüßen, dass ein großer Arbeitgeber eigene Gelder nutzt, damit mehr Ausbildungsplätze geschaffen und besetzt werden können. Die Frage bleibt aber danach, ob dieser Wege der richtig ist.
Die Ausbildungen in der Altenpflege ist ja anders geregelt als in der Krankenpflege. Hier könnten doch Änderung herbeigeführt werden. Ich bringe da gerne wieder die Generalistik in die Diskussion. Eine Neuordnung der Ausbildung und ihre Finanzierung. Abschaffung von Schulgeldern ist da eine wichtige Voraussetzung.
Ich denke, dass auch in der Pflege die theoretische Ausbildung in die staatlichen Berufsschulen gehört und die praktische Ausbildung in ausgewählte Betriebe. Hierzu käme dann die Diskussion nach einer Bildungsumlage oder -abgabe, damit Betriebe die sich an der Ausbildung nicht beteiligen nur einen Benefit haben. Nämlich gut ausgebildetes Pflegepersonal zu bekommen, ohne Investitionen getätigt zu haben. 
Warten wir die Zukunft ab!
VG, IKARUS