Autor Thema: Studienauftrag VIII für den Kurs K 2012 RG (Nagellack auf der Intensivstation)  (Gelesen 3952 mal)

Offline Thomas Beßen

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Hallo TeilnehmerInnen des Kurs' K 2012 RG,

wie schon letzte Woche angekündigt, hier nun der Studienauftrag für heute, den 30. Juni '14. Sie haben in der letzten Doppelstunde ab 14:25 Uhr Studienzeit und lesen bitte bis zum Donnerstag, den 3. Juli '14 den Post "Wohltätigkeit - Nagellack auf der Intensivstation" bzw. den zugrunde liegenden Artikel der Süddeutschen Zeitung (2 Seiten), den Sie unter http://www.pflegesoft.de/forum/index.php/topic,7096.msg17766.html#msg17766 finden.

Bitte nehmen Sie danach jeder für sich schriftlich Stellung zu dieser Idee und schreibe diese hier als Antwort nieder (mind. 6, höchstens 15 Zeilen). Am Donnerstag (3.7.) greifen wir dann gemeinsam dieses besondere Thema im Rahmen unserer Auseinandersetzung mit der Intensivpflege auf und vertiefen es. Das Thema "Wohltätigkeit - Nagellack auf der Intensivstation" berührt natürlich auch den Themenbereich 5 (s.u.)...

Schon jetzt viel Erfolg dabei und herzliche Grüße aus Köppern!
Thomas Beßen

p.s.: dem Verfasser/der Verfasserin des besten Beitrags winkt diese kleine nette Erinnerung an unser heutiges (erfolgreiches?:wink:) WM-Fußballmatch... 8-)


TB 5 - Pflegehandeln personenbezogen ausrichten

Die Schülerinnen und Schüler sind zu befähigen:
• in ihrem Pflegehandeln insbesondere das Selbstbestimmungsrecht und die individuelle Situation der zu pflegenden Personen zu berücksichtigen,
• in ihr Pflegehandeln das soziale Umfeld von zu pflegenden Personen einzubeziehen, ethnische, interkulturelle, religiöse
  und andere gruppenspezifische Aspekte sowie ethische Grundfragen zu beachten.


(Quelle: Anlage 1 zu § 1 Abs. 1 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege [KrPflAPrV] vom 10. November 2003 - http://www.pflegesoft.de/forum/index.php/board,28.0.html

Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline Karo 649

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Nach dem durchlesen des und vorgelegten Artikels, scheint mir der Sinn hinter einer kosmetischen Pflege in der Intensivstation eine recht Logische Angelegenheit zu sein. Denn es ist uns wohl allen bekannt das die Psyche viel zur eventuellen Genesung betragen kann und wenn Patienten eine solche Behandlung bekommen, Menschen um sich haben die nicht Pflegepersonal oder aber Angehörige sind und sie somit anders betrachten, sich eventuell wieder so sehen können wie sie es sonst gewohnt sind, dann könnte ihnen dies durchaus eine Stütze sein.
Dennoch bezweifle ich das sich solch eine Behandlung wirklich großflächig bei uns durchsetzen würde. Zwar werden keine Kosten durch diese 'Pflege' erhoben, was wohl vor allen Krankenhäusern und Krankenkassen bevorzugen, welche nur Geld sehen. Aber die Psychische Belastung der Kosmetiker/innen, obgleich diese nun Psychisch darauf vorbereitet werden, ist nicht sofort dadurch ausgeschlossen. Das zusätzlich noch eine weitere Person anwesend ist die ihren Platz beansprucht könnte so auch eventuell einen auftretenden Notfall behindern. Und ohnehin ist nicht genau gesagt das jeder Patient auf diese Behandlung anspringt oder diese überhaupt möchte. Sollte ein Patient sich nicht mehr artikulieren können, wie könnte er dies dann ausschlagen, wenn ihm bewusst ist das er dies nicht möchte oder das es ihm nichts bringt? Ohnehin können manche kosmetischen Behandlungen nachteilig für die Pflege sein, so zum Beispiel Nagellack bei Patientinnen die dies eventuell verlangen.
Ich bin wahrlich nicht ganz überzeugt von der kosmetischen Behandlung in der Intensivstation, in manchen Situationen der Patienten und Tätigkeiten der Kosmetiker/innen würde ich sagen das es noch nicht einmal einen wirkliche hilfreichen Zweck erfüllt.

Ich danke vielmals für die Aufmerksamkeit und einen schönen restlichen Tag :3

Offline Xannot

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Moin Moin,  :evil: :evil:
Ik hab den Artikel auch gelesen und muss sagen eine sehr geile Idee. Für die Psyche des Pat. ist so ein bissel Wellness eine tolle Sache. Es scheint mir auch eine gute Möglichkeit zu sein das der Pat. schneller wieder gesund wird. Die Pat. die sich wohlfühlen werden schneller gesund!!!!!!!!! Für den Faktor Ressourcenerhaltung und Förderung im Bereich von Kontakt mit anderen Menschen. !!!!! sehr Gut !!!!!! Auf wenn der Pat. jetzt im Koma liegen liegen sollte oder/und beatmet ist er/sie merken es ja schon wenn jemand mit ihnen spricht, bei ihnen sitzt oder sie Massiert. Aber im Umkehrschluss muss ich sagen das ich ein paar bedenken bei der Hygiene habe von der Kosmetikerin, wenn sie mit Ihrem Material von ausserhalb des KH kommen würde. Der kosten Faktor ist auch eine wichtige Sache und Falls man so etwas hier in Deutschland etablieren wollte dann viel Spaß bei schnorren !!!!!!!!!!!!! Den Von den Konzernen bekommt man keinen Cent die streichen eher noch Mittel!!!!!!!!!!!!
Summa Summarum komme ich auf das Ergebniss das es Gut ist.


Gruß Xannot

Offline alice grund

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Hallo, also ich finde das eine super idee  :-).Ich als Frau würde mich riesig über dieses Angebot freuen. Warum soll man nicht auch hübsch gemacht werden oder hübsch aussehen wenn man im Krankenhaus liegt!?  Ich finde es sollte viel mehr solcher Angebote für Patienten geben.GErade auf der Intensivstation , wo viele Patienten länger Zeit sind . Ich denke das viele Patieten dieses Angebot wahrnehmen würden und das es das Wohlbefinden der Patienten sehr steigern würde. Gute Pflege wirkt sich auch gut auf den Heilungsprozess der Patieten aus.  :mrgreen: alice

Offline Antonia

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Halli hallo meine Lieben!  :-D

Nach dem Lesen des Textes muss ich auch sagen, dass mir die Idee sehr gut gefällt! Der Satz des Stationsarztes Prof. Louis Dubertret Aber wenn es nichts mehr zu heilen gibt, kann Lindern den Patienten sehr helfen. fand ich sehr passend. Wieso sollten sich Patienten auf Intensivstationen (und auch auf anderen Stationen natürlich) nicht verwöhnen lassen? Gerade die Menschen, deren Leben von heute auf morgen durch einen Unfall oder einen anderen schweren Schicksalsschlag (mit eventuellen Amputationen oder entstellenden Wunden) völlig auf den Kopf gestellt wurde, brauchen vielleicht genau diese Zuwendung, um sich wieder schön zu fühlen und das alte Selbstwertgefühl wiederherzustellen. Natürlich sollte bei sehr instabilen Patienten auf sowas wie Nagellack verzichtet werden um eine Zyanose frühzeitig zu erkennen, aber vorallem sollte jeder Patient vorher um Erlaubnis gefragt werden. Des Weiteren finde ich, dass die Kosmetiker/innen die Einzelheiten ergänzen, für die eine Pflegekraft im morgendlichen Stress vielleicht keine Zeit hat und über die sich manche Patienten sehr freuen würden (z.B. Haare frisieren).
Ob sich eine solche Idee in Deutschland durchsetzen wird, bezweifle ich leider auch (Kosten, Kosten...), ich finde es aber gut, dass es immerhin kostenlose Kosmetikseminare für Krebspatientinnen in Deutschland gibt.
Alles in allem finde ich das, solange das Einverständis des Patienten vorhanden ist und aus mediznischer und pflegerischer Sicht nichts dagegen spricht, eine super Idee!

Viiiele, liebe Grüße  :-)
Antonia 
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Offline Ivana

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Ich finde grundsätzlich die Idee mit den Kosmetikdiensten im Krankenhaus auch sehr gut, gerade für Onkologie Patienten nach einer Chemotherapie, ist es bestimmt wichtig sich beraten zu lassen, welche Perücke natürlich aussieht, wie sie Hautflecken oder Wimpernverlust kaschieren können. Aber auch bei vielen anderen kranken Menschen im Krankenhaus, ist ein Besuch von einer Kosmetikerin bestimmt eine angenehme Abwechslung und Wohltat.
Ich persönlich kann mir aber nicht vorstellen, das eine Patientin, die beatmet wird und vom Hals abwärts gelähmt ist, das Lackieren der Fingernägel und Schminken genießen kann...eher passt mir in das Bild einer Intensivstation, das Patienten ihre Lieblingsmusik oder die Stimme eines nah stehenden Menschen hören möchten.
Auch wegen der Hygiene Vorschriften und der optischen Überwachung der Durchblutung (z.B. Lippen, Fingernägel) ist Nagellack und ein geschminktes Gesicht auf einer Intensivstation, meiner Meinung nach, nicht angebracht.

Schönen Abend
Ivana
Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

Offline hati_92

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Hallo Hr. Beßen

Nach dem ich es gelesen habe, muss ganz erlich sagen, dass die Idee mir sehr gut gefält. Es ist ein Fakt, dass die Frauen mehr darauf wert liegen, um gut und ordentlich auszusehen. Was wir auch nicht vergessen dürfen ist, dass das ertste Eindrug, vom Aussehen, Erscheinungsbild her gemacht wird und genauso ist, wenn wir uns mit jemanden zum etsrsten mal begegnen, mann achtet sehr viel drauf wie der Mensch gegenüber aussieht, wie er Ausgekleidet ist. Wir als  Pflegende und genauso die Pat.müssen sich jederzeit als Man oder Frau wohlfühlen. Das wäre auch so einer Art ablenkung für die Pat., auch einer Art Therapie möglichkeit, therapie für die Seele. Wir sagen und unterstützen dabei die Pat. ihre Hobbys, Alltagsaktivitäten weiter zumachen, dass die nicht schnell aufgeben sollen,sondern weiterhin kämpfen um zu überleben, um wieder Gesund zu werden, und nicht als letztens , das Sinn des Lebens zu verstehen. Es ist auch eine Wahrheit, dass ''unseren Gesundheit  in unseren Händen liegt'' !

Mit VG
Hati K.

Offline Thomas Beßen

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Guten Abend zusammen,

nur ein kurzer Zwischenbericht meinerseits: ich bin ganz angetan und positiv überrascht von Ihren bisherigen Beiträgen hier, Hut ab! Und bitte weiter so! Sie haben sehr differenzierte und ernsthafte, durchdachte Posts geschrieben und ich bin mir sicher, dass wir dann übermorgen, am Donnerstag uns fundiert über dieses Thema gemeinsam austauschen können.

Bis dahin, herzliche Grüße!
Thomas Beßen
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Offline Fabienne

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Guten Abend,
Also ich finde es sehr gut das do etwas angeboten wird. Denn es ist nunmal so das man grade auf der intensiv Station oder auch zb. Auf einer chirurgischen Station,  dem patient einfach die kraft dazu fehlt sich etwas fein zu nachen. Gerade wenn Angehörige oder freunde zu besuch ins krankenhaus kommen, möchte man trotz das man im Krankenhaus liegt ein gepflegtes erscheinungsbild haben. Ich habe Erfahrungen auf einer station gemacht, dort habe ich einer Patientin "nur" die haare geföhnt und ihr haarschaum in die haare gemacht, da sie besuch von der enkelin bekam. Die patientin war sehr erfreut darüber,  und hat sich mehrmals bedankt. Damit möchte ich sagen das man Patienten den Krankenhaus Aufenthalt angenehmer gestalten kann, durch solche dinge wie haare föhnen,  Nägel lackieren etc. und es dauert wirklich nicht lange.

P.s. ich entschuldige mich für die evtl.  Schreibfehler ( mit meinem handy gestaltet sich so ein langer text äußerst schwierig)  :-D

Gute nacht und bis morgen
Fabienne

Offline MCDMT-91

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Hallo zusammen,  :-)

also ich finde die Idee der kosmetischen Pflege grundsätzlich sehr gut.
Allerdings sehe ich es mehr auf chirurgischen, onkologischen und geriatrischen Stationen als auf einer Intensivstation, zumindest wenn man die ganze kosmetische Pflege betrachtet.
Ich finde Nagellack und Schminke auf einer Intensivstation nicht wirklich sinnvoll, vor allem weil ich als Pflegende auch die Durchblutung oder Minderdurchblutung erkennen können möchte.
Wenn ich mich in die Lage eines Patienten versetze, würde es mich auch nicht interessieren wie mein optisches Erscheinungsbild ist, ich glaube in solchen Momenten dreht sich für einen alles ums Leben und überleben.
Massageangebote könnte ich mir allerdings auch, oder gerade auf einer Intensivstation sehr hilfreich vorstellen.
Besonders für komatöse Patienten oder bei Lähmungen ist diese Art der Pflege und Zuwendung mal eine angenehme Abwechslung.

Liebe Grüße und bis Morgen
Marina

Offline Lara91

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Guten Abend auch von mir!:)

Also ich habe diesen Artikel nun eben gelesen und bin sehr positiv überrascht! Ich finde so etwas auch sehr gut, Vorallem weil es auch den Anschein macht, dass es hierbei wirklich nicht um Geld oder irgendwelche werbe zwecke geht!
Den Einwand von Marina finde ich allerdings auch sehr gut, da es wirklich zu berückstigen sein sollte ob man z.b. Noch die Durchblutung anhand der Fingernägel kontrollieren kann.
Ich kann mir aber wirklich sehr gut vorstellen, dass man evtl sogar zu einer schnelleren Genesung kommt wenn man sich in seinem Körper wohl fühlt, was ja Sinn und Zweck von dieser Behandlung ist. Genauso gut finde ich, dass die Kosmetikerinnen ein Zertifikat vorzeigen müssen und auch psychologisch betreut werden! Ich frage mich aber auch ob es nicht vielleicht sogar noch besser wäre wenn sie eine Schulung dazu hätten wie sie "aktivierend pflegen" können?

Nunja, dann bis morgen!
Lara Reiß

Lara Silber

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Hallo. :)
Auch ich schließe mich den Anderen an, dass ich die Idee durchaus für positiv empfinde.
Ich denke, dass es für den Ein oder Anderen wirklich für ein besseres Wohlbefinden sorgen kann; das sich von dieser Idee nicht jeder Patient etwas positives abgewinnen kann, schließe ich allerdings auch nicht aus.
Ob es auf einer Intensivstation allerdings angebracht ist, auf der Menschen teilweise um ihr Leben kämpfen & im Nebenzimmer Nagel lackiert werden, finde ich fragwürdig.
Auf jeden Fall glaube ich, dass sich einige Patienten auf den Besuch einer Kosmetikerin sehr freuen würden.

Liebe Grüße & bis morgen

Offline mOe

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Servus,
also ich bin da geteilter Meinung, mag ja sein, dass Frauen sich wohler fühlen, wenn sie geschminkt sind. Ich kann mir auch vorstellen, dass sich in Einzelfällen solche Maßnahmen positiv auf die Genesung auswirken. Auf der Intensiv-Station finde ich ist so eine Aktion aber fehl am Platz. Außerdem kosten diese Maßnahmen bestimmt nicht wenig Geld. Geld das anderswo vielleicht viel dringender gebraucht wird. Wie hoch ist der Mehrwert, wenn Intensiv-Patienten zwar geschminkt sind, aber immernoch um ihr Leben kämpfen. Ich denke mit dem Geld könnte man an anderer Stelle sinnvollere Hilfe leisten.

Offline Dilo_Krpts

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Halli Hallo..

Meiner Meinung nach ist dies eine unnötige Aktion. Man sollte sich mehr um die medizinischen Angelegenheiten kümmern anstatt der Kosmetik. Zwar ist es wahrscheinlich Patienten angenehm, jedoch finde ich das es nicht notwendig ist. Es gibt sicherlich auch andere Methoden, um das Wohlbefinden des Patienten zu stärken. Allerdings denke ich das Menschen die in der Intenstiv Station liegen, um ihr Leben kämpfen und sich eine bessere Pflege wünschen würden, wenn sie könnten, wie zum Beispiel eine intensivere Kommunikation. Ich finde auch das sowas eher in einer Reha Kur Klinik passen würde, weil die Patienten dort auch die jeweiligen Wünsche äußern können.

mit freundlichem Gruß dilli :)

Offline Tamara Krams

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Re: Studienauftrag (Nagellack auf der Intensivstation) Stellungnahme
« Antwort #14 am: 03. Juli 2014, 01:11:16 »
Hallo Hr. Beßen

Also ich finde es grundsätzlich keine schlechte Idee das dieses Angebot für Patienten besteht, aber ich muss mich doch Moe und Dilsad ihrer Meinung anschließen.
Ich persönlich finde das dieses Angebot nicht für eine Intensivstation geeignet ist, sondern angebrachter auf einer normalen Station den schließlich gibt es auch dort Patienten die Querschnittsgelähmt sein könnten aber keine Intensivmedizinische Betreuung benötigen. Oder wie Dilsad schon erwähnte in Kur-Kliniken sowie Reha-Kliniken. Außerdem sind Patientinnen die sich nicht schminken und Nagellack tragen genau so gepflegt wie Patientinnen die dies in Anspruch nehmen, für mich ist dies nur eine rein optische Sache. Menschen die um ihr Leben kämpfen denken bestimmt nicht daran ob sie sich schminken und Nagellacke tragen sollen. Ansonsten finde ich diese Idee super, man kann dadurch gut mit den Patienten in Kontakt treten, sowie eine gute Vertrauensbasis schaffen und auch über den Menschen eventuell viel Erfahren. 

Liebe Grüße und bis nachher

Tamara