Autor Thema: Sichere Personalbemessung: Grundsätze des ICN*  (Gelesen 2539 mal)

Offline Thomas Beßen

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Sichere Personalbemessung: Grundsätze des ICN*
« am: 23. August 2013, 05:48:54 »
"Professionelle Pflege ist wesentliches Element einer sicheren und effektiven Gesundheitsversorgung. Sichere Personalbemessung bedeutet, dass jederzeit während des Versorgungsverlaufs eine angemessene Anzahl Pflegefachpersonen und andere Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Diese müssen einen geeigneten Mix an Qualifikationen, Fähigkeiten und Erfahrungen mitbringen um sicherzustellen, dass der Pflegeleistungsbedarf der Patienten erbracht und gefahrlose Arbeitsbedingungen gewährleistet werden können. Sichere Personalbemessungsniveaus sind unmittelbar verknüpft mit…

- besseren Patienten-Outcomes und Patientenzufriedenheit;
- besserer Anleitung und Betreuung für Pflegefachpersonen, unterstützende Helfer und das gesamte therapeutische Team;
- gesteigerte Mitarbeiterbindung und –gewinnung sowie Nachhaltigkeit der Belegschaft;
- höhere Kosteneffizienz im Gesundheitssystem. ...
"

Quelle & mehr: http://www.dbfk.de/download/download/ICHRN_Sichere-Personalbemessung_-deutsch_2013-08-06.pdf

Guten Morgen Pflegewelt!
Thomas Beßen

* International Council of Nurses - http://www.icn.ch

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/International_Council_of_Nurses ("Der International Council of Nurses (ICN) ist ein Zusammenschluss von über 130 nationalen Berufsverbänden der Pflege.")
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Re: Sichere Personalbemessung: Grundsätze des ICN*
« Antwort #1 am: 23. August 2013, 09:25:32 »
Selbstverständlich kann man dem nur zustimmen, was der ICN und ebenso der DBfK fordert. Bleibt da nur die Frage danach, wo das Geld für das Personal herkommen soll.
Dies soll bedeuten, dass wir mehr Personal mit geringer Qualifizierung bekommen, die dann vermeidbare Fehler begehen, die sie im Vorfeld nicht erkennen konnten.
Das ist doch ein Grund in die Ausbildungen zu investieren und ebenso hinzuschauen, wer eine Pflegeausbildung überhaupt machen darf/sollte.
Auch der DBfK setzt auf geringer Qualifizierte, statt dass er die öffentliche Diskussion anstößt.
Fordern ist das Eine, Mitgestalten das Andere!


Es bleibt die Frage was der Bevölkerung ihre Gesundheit wert ist und wie sie im Krankheitsfall versorgt werden möchte.
Das ist ja eventuell vergleichbar mit dem Rettungswesen: Wenn man sie nicht braucht spricht man nur von Kosten. Im Bedarfsfall können nicht genügende Rettungskräfte da sein, damit geholfen werden kann.   

Beste Grüße, IKARUS