So überschreibt heute die Frankfurter Rundschau einen Artikel, der sich auf den "
Pflegeheim Rating Report 2013" des RWI (
http://www.rwi-essen.de) bezieht. Eine Zusammenfassung dieses Reports ist hier im Netz zu finden:
http://www.accenture.com bzw.
http://www.accenture.com/de-de/company/newsroom-germany/Pages/nursing-home-report-2013.aspx:
"3,3 Millionen Deutsche werden laut neuer Studie bis 2030 pflegebedürftig sein, deutsches Gesundheitssystem muss nun handeln und neue Pflegeplätze schaffen
371.000 stationäre Pflegeplätze werden bis 2030 zusätzlich benötigt um den wachsenden Bedarf der alternden Bevölkerung zu decken
• Boomender Markt: 371.000 stationäre Pflegeplätze werden bis 2030 zusätzlich benötigt
• Steigender Personalbedarf: Bis zu 331.000 zusätzliche Stellen müssen in der ambulanten und
stationären Pflege bis 2030 geschaffen werden
• Vom Krankenhaus ins Pflegeheim: 60 Prozent aller Neuzugänge kamen 2011 direkt aus dem Krankenhaus,
fast drei Mal so viel wie noch 2003
• Investitionsstau: Zwischen 54 und 73 Milliarden Euro werden zur Finanzierung der zusätzlichen Pflegeplätze
bis 2030 benötigt
Deutschland wird bis 2030 Kapazitäten für voraussichtlich 3.3 Millionen Pflegebedürftige bereithalten müssen, ein Anstieg um fast ein Drittel gegenüber heute, so der neue „Pflegeheim Rating Report 2013“ von Accenture, dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und dem Institute for Health Care Business (hcb). Durch die rasante Alterung der Bevölkerung würde bis 2030 ein zusätzlicher Bedarf von 371.000 stationären Pflegeplätzen entstehen. Außerdem würden im selben Zeitraum bis zu 331.000 neue Mitarbeiter in der ambulanten und stationären Pflege benötigt. Die Studie prognostiziert weiterhin, dass in Deutschland bis 2030 zwischen 54 und 73 Milliarden Euro in neue Pflegeplätze investiert werden müssten, um die erwartete Nachfrage in den stationären Einrichtungen zu decken. ..."Allzeit Gesundheit!
Thomas Beßen