Autor Thema: Der Präsentations-Guide - Übung macht den Meister  (Gelesen 4226 mal)

Offline Thomas Beßen

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Der Präsentations-Guide - Übung macht den Meister
« am: 09. Januar 2013, 09:41:40 »
"Vorträge sind auch in Krankenpflegeschulen gang und gäbe. Worauf es bei der Themenwahl und Planung ankommt, wie Sie mit Ihren Folien punkten und Ihre Mitschüler für das Thema begeistern – mit unserem Guide kommen Sie bei Ihrem Auftritt ganz groß raus. ..."
Hier geht's zum Präsentations-Guide.

Viel Spaß damit & noch mehr Grüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Re: Der Präsentations-Guide - Übung macht den Meister
« Antwort #1 am: 09. Januar 2013, 11:19:36 »
Das selbständige Erarbeiten eines Themas ist auch in unserer Schule ein großes Thema. Zu Beginn waren die damaligen Schüler eher skeptisch unsern Anforderungen gegenüber. Nun hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass es eine gute Vorbereitung auf eine oder gar "die Prüfung" ist.

Als Lehrkräfte können wir noch so toll sein (ich hoffe es zumindest - es ist auch eine Frage der Wahrnehmung!!) aber der Unterrichtsstoff kommt nur in die Köpfe der Schüler, wenn sie sich mit dem Thema auseinandersetzen, wenn sie es studieren. Damit sich die Schüler einem Thema zuwenden können, müssen sie wissen und lernen, wie man an Fachwisssen kommt, um seinen Standpunkt zu begründen.
Ich bin ja nicht gegen tradiertes Wissen, aber es fußt nicht auf einer Argumentationskette. Das ist aber im Kontakt mit andern Professionen unerläßlich.
Unsere Schüler müssen zwei bis drei Hausarbeiten erstellen und können auch AG´s bilden. Die Bildung von AG´s kann auch einen weiteren Lerneffekt haben. Halten sich alle AG-Teilnehmer an ihren Arbeitsauftrag, oder wollen "Einige" sich auf Kosten der Anderen ausruhen und nur die Lorbeeren einfahren. Da können Konflikte vorprogrammiert sein.
Als Vorbereitung in dieses Thema besuchen wir die Unibibliothek, damit die Kursteilnehmerinnen lernen wo und wie man an Bücher und Zeitschriften kommen kann. Nun ist es aber heute auch so, dass Vieles im Internet recherchiert werden kann. Da gibt es dann andere Regeln, die beachtet werden müssen, will man das Fachwissen nutzen. Das Fachwissen anderer Fachleute zu nutzen ist legal, gewünscht und notwendig. Es muss nur kenntlich gemacht werden, damit keinem unterstellt wird, er habe gestohlen. Es heißt dann in der Fachwelt Plagiat. Ein begründeter Plagiatsvorwurf kann zum Ende einer beruflichen Karriere führen, bevor sie überhaupt angefangen hat. Da ist Jeder für sein Tun vernatwortlich. Die Fachgesellschaften sind an dieser Stelle - wie ich zu recht finde - sehr dünnhäutig.
Damit keiner auf diesem Felde "stolpert" stelle ich meine Ausarbeitungen auch hier zur Verfügung.
In meiner WORD-Ausarbeitung habe ich ein Zitat von Göthe eingebaut, dass mich bis heute fesselt:
„Alles worauf sich ein Mensch ernsthaft einläßt, führt ins Unendliche“ (..Goethe In: ... 1985)
Es ist von zweiter Bedeutung, mit welchem Thema sich eine Schülerin auseinandersetzt, es ist wichtig, dass sie lernt, wie man an das Fachwissen herankommt und wie man es dann legal nutzt.
Ich habe viele tolle Ausarbeitungen lesen und bewerten dürfen, auch oder besonders wenn es Themen waren, die meiner beruflichen Ausrichtung - die operative Medizin/Pflege nicht entsprach.
Heute gestehe ich gerne ein, dass ich von den Aufsätzen, die sich mit den psychiatrischen Krankheitsbildern auseinander gesetzt haben, sehr profitiere.
Lesen bildet!!

Viel Vergnügen beim Studium wünscht IKARUS