Autor Thema: Psychische erste Hilfe - eine Prävention für Helfer  (Gelesen 4506 mal)

Offline dino

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Psychische erste Hilfe - eine Prävention für Helfer
« am: 10. Oktober 2012, 16:19:31 »
Das Buch ist nicht nur für Rettungsfachpersonal zu empfehlen, sondern sollte zum Standardwek in jedem Krankenhaus gehören. Denn das Anfahrtsziel für den Rettungsdienst wird eine Klinik sein. Und somit stehen wir in der Klinik vor den selben Problemen. Ich hab eine Leseprobe angehängt.
Viele Grüße    dino

Offline IKARUS

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Re: Psychische erste Hilfe - eine Prävention für Helfer
« Antwort #1 am: 10. Oktober 2012, 19:43:50 »
Hi Dino, ich höre da schon die Somatiker "schreien": was sollen wir denn noch berücksichtigen. Ich bin aber wohl bei deinen Gedanken. Auch im Notfall ist die psychologische Begleitung von entscheidender Bedeutung. Ich denke auch, dass das erforderliche Rüstzeug ja nicht in einem Monat gelernt werden muss, sondern dass sich das psychologischen Fachwissen, wie das Fachwissen für Somatiker, mit der Zeit im Unterbewusstsein anhäuft und je nach Notwendigkeit abgerufen wird. Oft handeln wir doch im Laufe der Zeit aus dem Unterbewusstsein. Wir denken nicht mehr, sondern wir handeln zielgerichtet. Und das ist in Notfallsituationen von entscheidender Bedeutung. Würden wir im Notfall nach einem Fachbuch rufen oder ernsthaft überlegen, was getan werden muss, dann ist es um den Patienten nicht gut bestellt.

Es heißt doch für den Notfall: "Jede Sekunde zählt!"
Glück Auf, IKARUS

Offline dino

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Re: Psychische erste Hilfe - eine Prävention für Helfer
« Antwort #2 am: 11. Oktober 2012, 14:23:01 »
Hi, unsicheres oder forsches Auftreten verunsichert den Patienten und erhöht dessen Sauerstoffverbrauch. Immer erstmal die innere Notbremse ziehen und ruhig bleiben, dass färbt meistens auf die Umwelt ab und macht das Arbeiten einfacher.
Und Du weißt doch: Es gibt zwei Arten von Notfälle, die wo 1-2 Minuten mehr nichts ausmachen und die wo eh alles zu spät ist.
Viele Grüße     dino

Offline IKARUS

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Re: Psychische erste Hilfe - eine Prävention für Helfer
« Antwort #3 am: 11. Oktober 2012, 14:36:41 »
Ja Dino! Es gibt diese unterschedlichen Notfälle. Ich denke, dass der geübte Ersthelfer (für mich egal ob auf dem Felde oder in der Klink) eine innere Ruhe entwickelt und das psychologische Wissen ihm einiges erklären wird, wofür er noch keine Worte hatte.
Dem anderen Ersthelfer wird auch das Literaturstudium nichts bringen.
Wie so oft im Leben, trennen sich hier auch der Weizen von der Spreu!!

Sonnige Grüße, IKARUS

Offline dino

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Re: Psychische erste Hilfe - eine Prävention für Helfer
« Antwort #4 am: 11. Oktober 2012, 16:20:16 »
Hi, ich muss bei mir immer noch die innere Notbremse ziehen damit ich nicht hektisch werde.
Viele Grüße    dino

Offline IKARUS

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Re: Psychische erste Hilfe - eine Prävention für Helfer
« Antwort #5 am: 11. Oktober 2012, 19:14:07 »
Das hätte ich jetzt nicht erwartet Dino!
Dass das heute gelegentlich mal vorkommt, hätte ich mir wohl vorstellen könnnen. Aber immer noch??

Bei mir ist das heute so, dass andere umherstehende Menschen glauben, ich liese mir Zeit und sollte doch endlich was tun. Da lasse ich mich nicht hetzen! Da gibt es andere "Richter" die mein Tun bewerten werde und Weiteres tun.
Es gibt Zeiten des Handelns und Zeiten des Wartens.
Das zu unterscheiden ist die Kunst!
In fachlicher Umgebung bin ich in guter Gesellschaft, aber auf der Straße gibt es viele Klug..., auf die ich heute verzichten will, weshalb ich nicht mehr im Rettungsdienst tätig sein will.
Da habe ich für die nachrückenden engagierten Kollegen gerne Platz gemacht und fühle mich dabei heute sehr wohl.
Gruß, IKARUS