Hallo Dino, was Du da schreibst ist ein richtiger Ansatz und mit meiner bescheidenen Erfahrung aus der Somatik kann ich heute nur sagen, dass wir lernen müssen die Schwächen unserer Kollegen auch als Stärke zu sehen. Leider ist es meine Erfahrung, dass genau in diese "Kerben" geschlagen wird.
Ja Schwäche zeigen, kann eine Stärke sein, aber man muss sich gut überlegen wem gegenüber.
Im Unterricht gebe ich den Schüler heute mit auf den Berufsweg, dass sie die Anzeichen bemerken sollen und sich von, wie du richtig schreibst, Freunden und PROFI´s Hilfe holen sollten.
Ich habe vor wenigen Monaten wieder die Erfahrung sammeln dürfen:
Mundhalten ist besser als die Knöpfe an der Jacke öffnen. Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht meine "Helfer" habe, die mir zur Seite stehen, wenn ich Gesprächsbedarf habe.
Es ist auch richtig, wenn du schreibst, bei steigendem Konsum von Genußmitteln, kann das ein Anzeichen sein.
Wenn man trinkt oder raucht um etwas zu komensieren, ist das ein deutliches Anzeichen.
Wenn ich rauche oder mein Bierchen trinke, weil es schmeckt, kann das ein schöner Abend werden.
Was das mit der Kompensation angehet, hatte ich anfang der 90ziger Jahre meien Erfahrungen gesammelt. Meine Konsequenz war, die Karriere abzubrechen. Das hat mich, oh Wunder, nicht in den Keller abgleiten lassen. Heute habe ich die Waage gefunden zwischen Arbeit und Hobby, zwischen Anspannung und Entspannung.
Vor wenigen Tagen habe ich mal etwas gelesen: "ich liebe meine Beruf und hasse meine Job!"
Die Quelle erinnere ich spontan nicht!
Es sind die Rahmenbedingungen die uns krank machen!!
Da wird von den Managern behauptet, dass die Mitarbeiter das größte Kapital im Unternehmen sind. Nun gibt es ja auch Manager die mit Freude Kapital "verbrennen"
Ich halte es für eine Aufgabe der Manager, die Rahmenbedingungen zu verändern/verändern zu lassen, damit die Rahmenbedingungen erträglicher werden.
Ich erinnere mich gerade, während ich diese Zeilen denke, warum wollte ich als Jungexaminierter keinen Anrufbeantworter: ich wollte nach Feierabend meine Ruhe haben und nicht immer zur Stelle sein.
Ausgeglichene Grüße,IKARUS