Hey Dino, ich denke, dass das bezahlen einer Leistung etwas anderes ist als käuflich zu sein.
Wenn ich ein Auto repariere, steht mir ein Lohn zu, weil ich etwas geleistet habe.
Wenn ich einem Patienten dabei helfe, dass er sich zu einem Zeitpunkt später selber helfen kann, dann habe ich etwas geleistet, wofür mir ebenfalls ein Lohn zusteht.
Wenn ich aber einem Menschen/einer Gruppe einen widerrechtlichen oder widerethischen Vorteil verschaffe, dann steht mir kein Geld zu, obwohl ich etwas geleistet habe. Das ist offiziell in unserer Gesellschaft nicht gewünscht und wird duch offzielle und ungeschriebene Gesetzte geregelt.
Nun bleibe ich aber bei meinem Standpunkt, dass jeder Betroffene die Gesetze so auslegen möchte, dass er seinen Vorteil hat.
Bei einingen Gesetzesverletzungen findet man das cool, bei anderen Gesetzesverletzungen findet man es ekelhaft, bis man selber betroffen ist. Denn Betroffene sehen die Welt anders als Zuschauer.
Nach meiner Erfahrung ist es so, dass sehr viele Menschen anders handel oder wollen dass gehandelt wird, wenn sie betroffen sind. Wieviele Diskussionen habe ich in meinem Kopf, in denen gesagt wurde:"ich an dieser Stelle würde ..." Als sie dann selber betroffen waren, wurden frühere Standpunkte nicht mehr erinnert.