Was wird nun öffentlich dirkutiert?
Da fordern "Fachleute", dass man doch Behandlungszentren schließen solle, um dem Konkurrenzdruck entgegen zu wirken.
Für mich ist das Aktionismus!!
Da frage ich mich ernsthaft: was wird mit den betroffenen Menschen, die ein neues Organ dringend benötigen. Wenn wir nur die Hälfte an spezialisierte Kliniken haben, werden diese nicht in der Lage sein auch doppelt so viel abzuarbeiten.
Man stelle sich vor die Klinik XY müsste statt 40 nun 80 (mache ich es dramatischer! statt 100 nun 200) OP´s durchführen.
Woher kommt das Personal?
Woher kommt die OP-Kapazität?
Soll/wird/muss dann auch nachts operiert werden?
Was sagt dann die Mitarbeitervertretung? Welche Rechte haben die Mitarbeiter?
Es gibt auch gute Gründe nachts zu operieren!
Statt Kliniken zu schließen, sollte man lieber Maßnahemn planen und auch konsequent umsetzen.
Aber da "liegt der Hase im Pfeffer"! Denn diese Forderung wird auf Vieles anwendbar sein.
Es lohnt sich auch die Frage zu beleuchten: an welchen Stellen oder mit welchen Mitteln könnte man uns ködern?
Ich habe da eigene Erfahrungen! Da ging es nicht nur um Kugelschreiber!
Warum gibt der Kunde das berühmte Trinkgeld? Will er sich einen Vorteil verschaffen? Wenn ja welchen?
Ich erinnere das Flehen von Eltern eines Kindes, man soll doch alles tun, damit dem Kind geholfen werden kann. Da gibt es aber gesetzliche und ethische Grenzen, die dem Ansinnen entgegenstehen könnten. Wie soll man da handeln? Sich auf das Gesetz zurückziehen? Das Machbare anstreben?
Wer betroffen ist, wird es anders betrachten, als diejenigen die es von außen betrachten.
Wie bereits hier geschrieben von mir: ich will kriminelle Machenschaften nicht gutheißen, aber es gibt auch andere Blickwinkel auf "die Tatsachen".
Eine Entscheidung zu treffen ist etwas anderes als einen Fakt von außen zu kommentieren.
Ich war oft hin und her gerissen zwischen dem Einhalten von Gesetzen und dem Tun des Möglichen.
Morgendliche Grüße, IKARUS