"Die Gesundheitsfolgen von Niedrigdosis-Strahlung zeigten sich schon nach Tschernobyl. Dadurch verursachte Krebsfälle sind statistisch in Deutschland nicht nachweisbar.
In Japan wächst die Gefahr eines radioaktiven Niederschlags. Und in Deutschland werden Erinnerungen an das Jahr 1986 wach. Damals breitete sich nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 eine radioaktive Wolke nach Westen aus. Die entscheidende Frage lautete, wie groß die Gesundheitsgefahr durch den Fallout sein würde.
Rückblickend zeigte sich, dass Mitteleuropa noch einmal glimpflich davongekommen war. Nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz fiel die Strahlenbelastung verhältnismäßig gering aus. Im ersten Jahr nach Tschernobyl betrug sie bis zu 50 Prozent der ohnehin vorhandenen natürlichen Strahlendosis von 2,1 Millisievert (mSv). Auf 50 Jahre hochgerechnet werde sie insgesamt 4 mSv nicht überschreiten. "Es gibt bisher keinen Nachweis, dass in Deutschland oder anderen Ländern Mittel- oder Nordeuropas negative gesundheitliche Strahleneffekte durch den Tschernobyl-Unfall verursacht wurden", heißt es von Seiten des Bundesamts. ..."Dies und mehr steht hier im Netz:
http://www.zeit.de/wissen/2011-03/attacke-auf-das-erbgutAllzeit Gesundheit!
Thomas Beßen