Autor Thema: THB 2 Diabetes Frau Stoffel  (Gelesen 5951 mal)

Offline Sandy86

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THB 2 Diabetes Frau Stoffel
« am: 22. Juli 2007, 16:16:04 »
Hi, ich hab ihr das Diabetes Fallbeispiel, aber leider ohne Frage 1, vielleicht kann die ja einer noch reinstellen! :-D
Dieses Fallbeispiel haben wir in der Schule besprochen.


2. und 3.
Ziele
Pat. kennt Stressbewältigung und kann diese Anwenden.
Maßnahmen:   
-   Progressive Muskelentspannung
-   Musik hören
-   Das Licht dämmen um sich auszuruhen
-   Durchführen seiner evtl. Schlafrituale
-   ASE durchführen
Begründung:
Stress ist ein Risikofaktor, deshalb greift er wahrscheinlich auch auf die Zigaretten zurück, aber durch einen guten Schlaf und reduzieren des Stresses, wirkt seine Beruhigung auf den Stoffwechsel und senkt den Blutzucker und ist ausgeglichener.

Ziel:
Pat. akzeptiert Ernährungsumstellung
Maßnahmen:
-Zusammen mit Pat. einen Ernährungsplan aufstellen
-Informieren einer Ernährungsberatung, die ihn anleitet was man alles bei Diabetes essen kann.
Begründung:
Pat. fühlt sich dadurch mit einbezogen, ist selbstständiger, sicherer, ruhiger und ist somit unter Kontrolle im Umgang seiner Krankheit.

Ziel:
Pat. fühlt sich in seiner Krankheit einbezogen.   
Maßnahmen:
-   Nimmt Kontakt auf mit SHG auf
-   Wird zu Pat. gelegt, die auch Diabetes haben
-   Pat. wird in die Therapie mit einbezogen
Begründung:   
Um Erfahrungen zu sammeln und erhält dadurch eine bessere Lebensqualität.

Ziel:
Pat. weist einen Normwert in seiner Blutzucker und Hypertonie auf.
Maßnahme:
-Regelmäßige Kontrolle des BZ – Wertes 3x täglich
-Kontrolle des RR
-Beobachtung des Bewusstsein, um eine Hyperglykämie zu vermeiden und Koma Diabetikum
Begründung:
 Um weitläufig Spätfolgen nachzuweisen.

Ziel:
Pat. kann mit dem Blutzuckergerät und dem Insulin umgehen.
Maßnahmen:
-   Pat. anleiten, sich selbstständig mit Hilfe durch PP den Blutzucker zu messen
-   Pat. erklären was Insulin ist und den Umgang damit zeigen, wie man es verabreicht (s.c.) und wie viel er spritzen muss.
-   Pat. erhält einen Insulinplan   
Begründung:
Dadurch wird sein Selbstwertgefühl und seine Kontrolle gefördert.
 

4. Detailliertes pflegerisches Vorgehen und die notwendigen Rahmenbedingungen

Pflegerisches Vorgehen:
-   Situationsangepasst informieren
-   Welches Wissen hat der Pat. schon?
-   Complaince ermitteln
-   Anleiten des Pat. von spritzen, um die selbstständigkeit zu fördern
-   Pat. an ein Treffen mit anderen Diabetes kranken heranführen
-   Auf die Gleiche Ebene mit Pat. gehen
-   Für eine richtige Umgebung sorgen
-   Beratung über Ernährung, Bewegung und Lebensführung
-   Hygienemaßnahmen erklären

Rahmenbedingungen:
-   Ruhig mit ihm reden
-   Gespräch zu zweit führen, evtl. mit der Ehefrau
-   Pat. aus seiner Stresssituation rausholen oder von anderen Dingen erst abholen, wo er sich gerade befindet, da er sonst nicht aufnahmefähig ist.

5.   Möglichkeiten und Grenzen um das Einbeziehen der Angehörigen

Frau:
-   Sie kann ihn evtl. unterstützen und er legt Wert darauf, das sie da ist oder es spricht dagegen, da er die Kontrolle hat und Geschäftsführer ist
-   Verlässt sich evtl. dann zu viel auf seine Frau
-   Sie kann sich mit um die Firma kümmern oder beschafft zusätzliches Personal und unterstützt ihn so dadurch.

Kinder:
-   Sie sind keine kleinen Kinder mehr und können sich selbst versorgen, sie müssen es signalisieren das es auch alleine packen, durch das Leben zu kommen.
-   Hr. Stoffel sollte man nicht alles abnehmen, da er mit seiner Krankheit auch alleine zurecht kommen muss.


6.   Wesentliche Kompetenzen, Verhaltens- und Wissensgrundlagen, sowie Bewältigungsstrategien, die Hr. Stoffel sich aneignen sollte.

Kompetenzen:
-   Gesprächsführung
Wissensgrundlagen:
-   Fachwissen erschaffen durch Insulinverabreichung und Blutzucker messen
-   Sollte wissen was er im akut Fall bei Hyper- oder Hypoglykämie tun sollte
-   Sollte über Komplikationen bescheid wissen
Verhalten:
-   Wie sollte er mit seiner Krankheit umgehen und sich verhalten?
Bewältigungsstrategien:
-   sollte sich sportlich betätigen
-   Progressive Muskelentspannung durchführen, um Stress abzubauen



7.   Problematiken der Beziehungsgestaltung und konstruktive Interaktion

Problematik:
-   lässt sich nicht viel sagen, weil er immer die Kontrolle hat
-   Krankheitsuneinsichtigkeit, durch das Rauchen
-   Ängste, durch seinen Charakter, mit so etwas umzugehen
Konstruktive Interaktion:
-   auf Probleme eingehen und erkennen
-   Einplanen in Interaktion
-   Vertrauensbasis aufbauen


8.   Möglichkeiten der stationären Nachsorge und Beurteilung deren Wirkung

-   geht nach dem KH- Aufenthalt in eine Rehabilitationklink im Schwerpunkt auf Ernährung, Stoffwechsel oder Herz – Kreislauf, wo er stationär nachbehandelt wird.
-   Regelmäßige Kontrollen bei Diabetologen
-   Besuchen einer Selbsthilfegruppe

Wirkung: Kann dadurch, mehr über die Krankheit erfahren, erhält Selbstwertgefühl und wird selbstständiger und kann evtl. auch Stress abbauen.


9.   Wirksamkeit der durchgeführten Pflege

-   zeigt Einsicht in die Therapie
-   Fragt nach, um sein Wissen zu erweitern
-   Erfährt keine Hautschädigung
-   Medizinischer Parameter
-   Keine Zeichen von Hypo- und Hyperglykämie
-   Hat er sich an die Diabetikerkost gewöhnt
-   Kontrolliert selbstständig BZ
-   Bekommt Nikotinabusus in den Griff
-   Wirkt ausgewogen, zufrieden und nicht ungeduldig


10.   Anpassungsmöglichkeiten

-   wenn Pat. die Ziele und Maßnahmen nicht so erfolgt wie oben genannt, müssen massivere Möglichkeiten eingeleitet werden wie:
•   Komplikationen und Spätfolgen aufzählen, um es ihn deutlich zu machen
•   In trastischer Art und Weise es ihm bei bringen
•   Wenn er diesen Maßnahmen nicht nach geht, verringerte Lebenserhaltung




Von Sandy86 :-D