« am: 06. Januar 2010, 10:04:55 »
Ein fehlendes Protein schützt vor Herzinfarkt - Blutgerinnung nicht beeinträchtigt
"Fehlt dem Körper ein bestimmtes Protein zur Blutgerinnung, kann das Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern. Die Blutgerinnung selbst ist aber nicht beeinträchtigt. Das berichteten Forscher um Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum der Universität Würzburg aktuell im Fachjournal "Science Signaling". Sie fanden in Tierversuchen heraus, dass das Protein Phospholipase D 1 (PLD 1) einen Blutpfropfen in den Adern besonders stabil und damit gefährlich macht.
Ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt wird meistens durch einen Blutpfropfen ausgelöst. Wie ein Stöpsel verschließt diese krankhafte Ansammlung von Blutplättchen das Gefäß. Die Forscher beobachteten, dass Mäuse ohne PLD 1 keine großen Blutpfropfen ausbildeten und zum Großteil vor Infarkt und Schlaganfall geschützt waren. Die normale Blutgerinnung der Tiere – etwa nach einer Verletzung – war vom Fehlen des Proteins aber nicht beeinträchtigt. Die Forscher hoffen nun, künftig Herzinfarkt und Schlaganfall effektiver therapieren zu können. ..."Aus & mehr:
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4109&Alias=wzo&cob=460015 20100106 10:02
Allseits Grüße!
Thomas Beßen

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Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.