Aus der Reihe
Servicezeit: Gesundheit; morgen, Mittwoch, den
3.6.2009 auf EinsPlus um 8:15 Uhr (30 min)
"Arme Menschen sind häufiger krank und sterben früher. Das haben viele Untersuchungen in der Vergangenheit gezeigt. Somit unterliegen Hartz-IV-Familien einem erhöhten Gesundheitsrisiko.
Besonders deutlich zeigt sich das bei den Kindern. Sie sind nicht nur weitaus häufiger krank, ihre körperliche, geistige und seelische Entwicklung ist nachweislich auch vermindert. Je größer die finanzielle Kluft, umso deutlicher die gesundheitlichen Unterschiede.
Ein Grund dafür dürfte sein, dass Arme in der Regel unter viel belastenderen Umständen leben als Durchschnittsverdiener. Sie leiden unter ständigen Finanzsorgen, schlechteren Wohnungen, ungesunder Ernährung und unter dem Ausschluss von sozialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten. Nötige Arztbesuche werden aus Angst vor Zuzahlungen viel zu lange hinausgezögert.
Als Folge ihrer eingeschränkten Möglichkeiten neigen sie zu Verhaltensweisen, die die Gesundheit schädigen: Sie rauchen zu viel, ernähren sich schlecht und bewegen sich zu wenig. Sind sie deswegen selbst schuld an ihrem Gesundheitszustand, wie manche Politiker meinen? Gibt es trotz Hartz IV Alternativen zum ungesunden Lebensstil? Ist es überhaupt möglich, dem Teufelskreis von Armut und schlechter Gesundheit zu entkommen?"
Das alles steht hier:
http://www.ard-digital.de/index.php?id=10059&languageid=1&stationID=3510&eventID=101135399351Freundliche Grüße!
Thomas Beßen