Autor Thema: Die 1-Minuten-Fortbildung Familienfreundliche Intensivstation  (Gelesen 1434 mal)

Offline Thomas Beßen

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Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Re: Die 1-Minuten-Fortbildung Familienfreundliche Intensivstation
« Antwort #1 am: 03. Juli 2024, 08:23:19 »
Was soll eine familienfreundliche Intensivstation sein? Soll sie sich an den Bedürfnissen der Familie orientieren? Soll sie die Emotionen der Angehörigen im Zentrum ihres Tuns haben? Angehörige haben anderes im Sinn, als mitunter der von uns zu Pflegende benötigt. Ich will die Sorgen und Ängste der Angehörigen nicht schmälern, aber bei der dünnen Personaldecke, können wir uns nicht noch auch umfassend um die Angehörigen bemühen. Wir könne nicht alle Wünsche erfüllen, die Betroffene aktuell haben. Wir können nur wirtschaftlich unser Personal einsetzen und das Erforderliche tun. Man siehe in die aktuelle Berichtserstattung, wo eine Fachpflegekraft gegen die personelle Situation klagt und die Richter geben dem Arbeitgeber und seine Anwälten recht. Die Kommentare die es danach zu hören gab, geben mir recht. Nur aktuell Betroffene wünschen sich eine individuelle Begleitung/Betreuung. Der Rest der mitentscheidenden Menschen (hier Richter und Anwälte!) haben ihre Interessen, die sich von den beruflich Pflegenden erheblich absetzen.
Sonnige Grüße aus dem Ruhrgebiet, Michael Günnewig