Autor Thema: Konzepte gegen den Personalmangel - Uniklinik Dresden konzipiert Pflegepool neu  (Gelesen 1771 mal)

Offline Thomas Beßen

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„Der vor über 20 Jahren initiierte Pflegepool am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hat eine Neukonzeption erfahren. Ziel sei, noch individueller auf neue Mitarbeitende einzugehen, sie beim Einstieg in die Pooltätigkeit zu begleiten und ihnen auch in Hinblick auf die persönliche Karriereplanung Perspektiven aufzuzeigen, teilte das Haus mit. So sei unter anderem ein Tandemmodell eingeführt worden, das vorsieht, die Neuen im Pflegepool in einer Eins-zu-eins-Betreuung in den ersten vier Wochen zu begleiten und zu unterstützen. …“

>>> https://www.bibliomed-pflege.de/news/uniklinik-dresden-konzipiert-pflegepool-neu

Ich bin mal gespannt Grüße 8-)
Thomas Beßen



Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Es ist schön zu lesen, dass die Idee mit dem Personalpool eine weitere Verbreitung findet.
Dann bin ich mal gespannt, wie die Erfahrungen in Dresden sein werden.
Ich habe gerne im Pool gearbeitet.
Kommen - pflegen - gehen!! Keine Beteiligung am Stationsklüngel.
Im Pool zu arbeiten ist aber nicht Jedermann/-frau Sache.
Es gibt Pflegefachkräfte, die eine stabile Umgebung/ein stabiles Stammpersonal als sicheren "Hafen" benötigen.

Hier in der Nachbarstadt Mülheim an der Ruhr, wird dem Pflegefachpersonal sogar 500€/Monat mehr an Gehalt angeboten, wenn sie in den Pool einsteigen.

Beste Grüße aus dem Ruhrgebiet, Michael Günnewig

Offline dino

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Moin Michael,
Kommen - pflegen - gehen!! Also für mich fehlen da schon ein paar Module, wie z. B. die ganze Logistik, die Administration etc. Wer soll sie erledigen? Man braucht sie weiter. Oder, wer informiert die Haustechnik, wenn eine Birne flackert oder das Wasser nicht läuft? Klüngeln kann auch durchaus positiv sein, so lange sie nicht ausartet.
VG
dino

Offline IKARUS

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Lieber Dino!!! Das die von Dir angesprochenen Arbeiten erledigt werden müssen, steht ja außer Frage.
Die "Kleinigkeiten" die Du ansprichst, kann man im Handumdrehen erledigen, da muss ich nicht zum Stammpersonal gehören.
Und wenn es doch hakt, dann kann ich ja auch "über den Tellerrand" hinausblicken und mitwirken.

Stell dir vor, Du bist als Springer mit 20 Jahren Berufserfahrung auf einer Station mit einem Kollegen, der über 5 Jahre Berufserfahrung verfügt. Hier könnte ich mit meiner Berufserfahrung flankierend hilfreich werden. Mitunter kann man ja mit viel Berufserfahrung auch zügiger arbeiten, als die jungen Kollegen, die sich noch probieren müssen.

Was meinst Du mit "klüngeln"?  Es gibt Menschen/Mitarbeiter die viel Freude daran haben. Ich habe da andere Schwerpunkte.
VG, Michael

Offline dino

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Du willst mir nicht im Ernst sagen das Apotheke, Med.= Sachbedarf, Effekten, Wäsche, Speiseversoegubg Kleinigkeiten sind?
Je besser ich die Abläufe kenne, je besser ich weiß wen ich zuerst Anrufe weil z.b. das Wasser kalt ist statt warm, umso schneller ist der Schaden behoben und der Patient zufrieden.
Der Job nennt sich zwar Pflege, aber der Job erfordert mehr..
VG
Dino
« Letzte Änderung: 23. April 2024, 14:51:30 von dino »