Autor Thema: Moderne Wundtherapie  (Gelesen 412 mal)

Offline Thomas Beßen

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Moderne Wundtherapie
« am: 11. Dezember 2023, 09:08:10 »
Dazu finden sich auch hier eine Fülle von Informationen: https://shop.thieme.de/media/68/a0/a4/1662433228/9783132439382_musterseite.pdf

Guten Morgen!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline ChrisWeb2

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Re: Moderne Wundtherapie
« Antwort #1 am: 11. Dezember 2023, 09:59:21 »
Das Dokument (Auszug aus dem Lehrbuch) ist schon eine gute Übersicht.

(Jetzt kommt das kleine "aber" bzw. Anmerkungen:) 
Zur Vervollständigung könnte man z.B. bei Wundheilungsstörungen (Seite 1 im Dokument bzw. Auszug aus Seite 254 im Buch) noch Strahlenschäden ergänzen.

Auch erschließt sich mir nicht, warum man bei primär heilenden Wunden keine Fotodokumentation machen soll, bei sekundär heilenden aber "ggf." (siehe Seite 6 im Dokument bzw. S. 259 im Buch). Vermutlich spielt hier die "Arbeitseffektivität"/ "Zeitmanagement" eine Rolle, jedoch halte ich es schon für sinnvoll eine Fotodoku kurz nach Entstehen der Wunde und kurz vor Entlassung anzufertigen, um zu belegen, dass der Pat. das KH in gutem/besseren Zustand verlassen hat. Bei einem Foto ist auch immer der Vorteil "ein Bild sagt mehr, wie tausend Wörter"- selbst, wenn die Textformulierung in einer Wunddoku nicht optimal ist, kann anhand der Fotos ein (hoffentlich positiver) Wundverlauf belegt werden.

(Und jetzt kommt noch der kleine IT-ler:) Natürlich muss man die Bilder nach dem Überspielen auf den PC von der Karte löschen (siehe S. 7 bzw. S. 260)- bei dem "einfachen löschen" wird aber lediglich das "Inhaltsverzeichnis" gelöscht, die eigentlichen Daten sind weiterhin vorhanden und können mit spezieller Software weiterhin ausgelesen werden (solange diese nicht auch überschrieben wurden).  Das Wiederherstellen von Daten wäre mit speziellen Löschverfahren, wie DoD-5220.22-M (= 3- faches überschreiben mit Zufallszahlen, siehe auch "Binäres System" einem PCs) deutlich schwieriger bzw. unmöglich. Dies würde die Datensicherheit deutlich erhöhen, ist aber in der realen Praxis quasi Utopie (Dauer, technisches Verständnis der Pflegekräfte,...).
B.Sc. Pflege, Praxisanleiter, Gesundheits- und Krankenpfleger

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