Autor Thema: Essstörungen bei Männern bleiben oft unerkannt  (Gelesen 1111 mal)

Offline Thomas Beßen

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Essstörungen bei Männern bleiben oft unerkannt
« am: 03. April 2022, 15:13:31 »
"Magersucht und Bulimie gelten in der Öffentlichkeit als Frauenerkrankungen. Dabei betreffen schätzungsweise 25 bis 30 Prozent der Essstörungsdiagnosen Männer. Wie eine Expertin in der Fachzeitschrift „PiD Psychotherapie im Dialog“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2022) berichtet, leiden sie oft unter einer sogenannten muskelorientierten Essstörung. Durch ihre Ernährungsweise und gesteigerte sportliche Aktivität erscheinen die Betroffenen zunächst als gesundheitsbewusst. Die Diagnose sei daher schwierig, auch weil Männer noch seltener Hilfe suchten als erkrankte Frauen. ..."

>>> https://www.thieme.de/de/presse/essstoerungen-bei-maennern-167342.htm

Einen schönen Sonntag noch!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline dino

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Re: Essstörungen bei Männern bleiben oft unerkannt
« Antwort #1 am: 04. April 2022, 12:00:09 »
Für das Umfeld ist es wichtig, Andere Menschen eben so zu akzeptieren und zu respektieren wie sie sind. Eine Bulemie hat eine polyvalente Causa. Sie reicht von frühem sexuellen Mißbrauch über Störungen des Beziehungsprozesses bis hin zum Gruppendruck anderen nacheifern zu wollen. Leider wird dieses Verhalten durch Shows, Heidi Klum sei hier genannt, noch gefördert. Oft bleibt nur eine langwierige Psychotherapie. Aaaber, jeder Einzelne sollte vorher immer genau überlegen was er sagt. Denn Worte können hier toxisch wirken und die Bulemie forcieren.
Ich zelebriere mein Essen. Mir macht es Spass zu kochen. Ich stelle mir auch schon vor was ich in 4 Wochen als erstes im Urlaub essen werde. Und richtig, mir ist es schnurzegal was andre  dazu sagen. Nur darf ich mich nicht als Maßstab sehen. Andre kann es treffen, wenn sie nicht aussehen wie die Hungerhaken von Heidi Klum. Ich sage immer, die will man füttern, nicht das Andre tun. Denn ich kenne auch die psychischen Folgen. Eine Bekannte, ihr Umfeld war dem "Schlankheiswahn" verfallen, fuhr regelmäßig nach Belgien um sich entsprechende Medis zu besorgen. Sie nahmen ab, und zwar stark und abnormal. Nun, die Bekannte suizidierte sich kurze Zeit später. Sie war vorher nie psychisch auffällig.

Natürlich möchte ich mein  Post nicht negativ schließen. Nein, freut Euch des Essens, hier ostfriesisches Schwarzbrot mit Krabben und Spiegelei. Der letzte EK lag bei 6€ pro 100g Krabben. Der Krieg verteuert den Diesel. Kutter brauchen aber Diesel. Ergo werden auch die Krabben teurer.

VG
dino