Autor Thema: Kann Bewegungstherapie Stürze verhindern?  (Gelesen 3499 mal)

Offline Thomas Beßen

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Kann Bewegungstherapie Stürze verhindern?
« am: 08. März 2022, 19:46:04 »
„Ulm (2. März 2022) — Im Rahmen der ENTAiER-Studie untersucht der Fachbereich Integrative Medizin am Universitätsklinikum Ulm (UKU) die Wirksamkeit von achtsamen Bewegungstherapien auf das Sturzrisiko bei älteren Menschen. Hierfür werden Teilnehmer ab 65 Jahren gesucht, deren Bewegung nicht mehr die gewohnte Sicherheit aufweist und die mindestens eine lang andauernde (chronische) Erkrankung haben.

Bewegung ist entscheidend für lebenslange Gesundheit und den Erhalt der Selbstständigkeit. Im Alter lassen jedoch die gewohnte Sicherheit und damit die Freude an der Bewegung nach. Die Gefahr zu stürzen und sich dabei zu verletzen steigt, die Angst vor Stürzen verunsichert Betroffene zusätzlich. Jeder dritte ältere Mensch stürzt einmal im Jahr. Leiden Menschen an chronischen Erkrankungen, erhöht sich das Sturzrisiko zusätzlich. Umgekehrt beugen Bewegung und körperliche Fitness vielen Erkrankungen vor und erleichtern den Umgang mit ihnen. Insbesondere sanfte, achtsame Bewegungsformen aus verschiedenen Kulturkreisen sind auch bei älteren Menschen immer beliebter. Vor diesem Hintergrund führen das Universitätsklinikum Freiburg und sieben kooperierende Zentren, darunter auch das Universitätsklinikum Ulm, die großangelegte ENTAiER-Studie durch. „Ziel der Studie ist es, herauszufinden, ob achtsame Bewegungstherapien wie Tai Chi und Eurythmie-Therapie die sichere Bewegung älterer chronisch kranker Menschen stärken und ihre Sturzgefahr vermindern“, erklärt Dr. Paul G. Werthmann, Prüfarzt der Studie im Fachbereich Integrative Medizin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am UKU. Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. …“


>>> https://www.krankenpflege-journal.com/kann-bewegungstherapie-stuerze-verhindern/

Spannende Studie, meint auch
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.