Autor Thema: Psychiatrische Pflege: hoch belastet und wenig beachtet  (Gelesen 4818 mal)

Offline Thomas Beßen

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Psychiatrische Pflege: hoch belastet und wenig beachtet
« am: 04. März 2022, 06:53:12 »
"Psychiatrisch Pflegende versorgen hoch belastete und äußerst vulnerable Patientengruppen, werden aber häufig nicht wahrgenommen oder berücksichtigt – so der Vorwurf des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest und der Deutschen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP). In einem am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Positionspapier mahnen sie die "notorische Nicht-Beachtung und Nicht-Einbeziehung" psychiatrisch Pflegender an. ..."

>>> https://www.bibliomed-pflege.de/news/psychiatrische-pflege-hoch-belastet-und-wenig-beachtet

Frühe Grüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Re: Psychiatrische Pflege: hoch belastet und wenig beachtet
« Antwort #1 am: 04. März 2022, 18:43:16 »
Aus der Somatik kommend sehe ich das auch so, dass der Psychiatrischen Pflege wenig Beachtung zugesprochen wird.
Der Gründe mag es viele geben, was aber die einzelne Pflegefachkraft oder ein spezialisiertes Krankennhaus für Psychiatrie nicht ändern kann. Wenn überhaupt dann nur regional.
Wenn sich also etwas ändern sollte und ich wünsche das den Kolleginnen und Kollegen in den Psychiatrischen Einrichu6tngen, dann kann das nur mit überregional agierenden Organisationen gelingen. Nun weiß ich nicht, ob es in der ver.di einen Zusammenschluss gibt, in dem sich Pflegefachkräfte aus der Psychiatrie zusammensetzen, um etwas über eine Verband erreichen zu können.
Im DBfK gibt es seid Jahrzehnten viele Fachgruppen auf Landes- und Bundesebene, die aber nur selten über ihr internes Wirken hervortreten.
Die Fachgruppe "Psychiatrische Pflege" kenne ich seid Jahrzehnte hier in NRW.
Mögen sich viele Pflegefachkräfte aus der Psychiatrie in dieser Arbeitsgruppe engagieren, damit sie berechtigte Ziele auch durchsetzen können.
Erfolge entstehen nur aus tun nicht aus abwarten und machen lassen (von anderen).
Beste Grüße, Michael Günnewig