Autor Thema: Die Pflege in Deutschland braucht jetzt einen Masterplan!  (Gelesen 175 mal)

Offline Thomas Beßen

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Die Pflege in Deutschland braucht jetzt einen Masterplan!
« am: 22. Oktober 2021, 14:09:38 »
„Zur Abwendung einer humanitären Pflegekatastrophe muss die nächste Bundesregierung neue Wege gehen und Innovationen anschieben

„Um ehrlich zu sein, die Hinweise zur Pflege im Sondierungspapier der angehenden Ampelkoalition im Bund haben mich doch sehr entsetzt“, sagte Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP-Institut) heute am Rande einer Veranstaltung. „Das ist bestenfalls alter Wein in alten Schläuchen und wird keinesfalls ausreichen, die Probleme in der Pflege zu lösen“. SPD, Grüne und FDP wollen in der Pflege auf bessere Arbeitsbedingungen, angemessene Vergütung, mehr Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland, Entbürokratisierung, Digitalisierung und Personalbemessung setzen. „Das ist ja alles nicht falsch, aber das hören wir nun schon seit Jahren und kommen doch nicht von der Stelle. Es fehlt an einem echten Neustart für die Pflege“, monierte Weidner und schlägt den Masterplan Pflege für Deutschland vor, der überwiegend von Fachleuten erarbeitet werden soll. …“


>>> https://www.dip.de/ bzw. https://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/pressemitteilungen/PM-DIP-Masterplan_Pflege_2022.pdf

Flüchtige Grüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Re: Die Pflege in Deutschland braucht jetzt einen Masterplan!
« Antwort #1 am: 22. Oktober 2021, 15:15:35 »
Ich frage mich, warum ist Prof. Dr. Weidner so überrascht? Glaubt er denn wirklich, dass für so manche Politiker und Teilen der Gesellschaft PFLEGE und Gesundheit so wichtig ist, wie für uns beruflich Pflegende und die Betroffenen? Das mit der Systemrelevanz wird er doch wohl nicht als ernst gemeint geglaubt haben. Oder ??
Pflege und Gesundheit sind nur ein Teil im politischen Räderwerk. Das ist nicht das Wichtigste für "GESUNDE"!!
Das sich was für Betroffenen ändern müsste, bezweifle ich nicht im Ansatz.

Bleibt gesund und gegrüßt aus dem sonnigen Essen, Michael Günnewig