Autor Thema: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik  (Gelesen 3027 mal)

Offline IKARUS

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Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« am: 24. August 2021, 08:47:59 »
"Autor: Thomas Hommel
Mehr Beschäftigte, mehr Azubis, höhere Löhne: Die Koalition zieht eine positive Bilanz der Konzertierten Aktion Pflege. Verbände und Gewerkschaften machen noch ein paar Baustellen aus.
https://www.springerpflege.de/konzertierte-aktion-pflege/bundesregierung-lobt-sich-fuer-ihre-pflegepolitik/19589612?fbclid=IwAR2lVQgiMkpV4BPaf71HcmFa132uXJi2tq1gvakZ0TqsR7IuXvZ7A_1A1N0"

So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein!
Guten Morgen aus Essen, Michael Günnewig

Offline ChrisWeb

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #1 am: 24. August 2021, 10:16:36 »
Zitat
In der Altenpflege seien die Löhne um fast 16 Prozent, in der Gesundheits- und Krankenpflege um zehn Prozent gestiegen.
In meinem Umfeld hat sich da nichts verbessert (nichts mit 10% Gehaltsplus, wie in dem Artikel beschrieben).

Zitat
Immer mehr Menschen absolvierten zudem eine Pflegeausbildung. Insgesamt hätten knapp 57.300 Auszubildende im Jahr 2020 mit der neuen generalistischen Ausbildung begonnen.
Mehr Azubis ist gut... ABER... wie viele bleiben am Schluss auch in dem Beruf? Böse Zungen könnten auch sagen, dass die Pflegeaubis in der Pflege angefangen haben, um nicht arbeitslos zu sein, da sie in Gastronomie, Hotelerie und co. (Coronabedingt) keine Plätze gefunden haben.

Zitat
Selbst in der Corona-Pandemie habe die Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege einen Zuwachs an Fachkräften verbuchen können, konstatieren die drei Ministerien. Demnach zählte die Pflegebranche im Oktober 2020 nahezu 1,8 Millionen Beschäftigte – 43.300 mehr als im Vorjahr. (https://www.springerpflege.de/konzertierte-aktion-pflege/bundesregierung-lobt-sich-fuer-ihre-pflegepolitik/19589612?fbclid=IwAR2lVQgiMkpV4BPaf71HcmFa132uXJi2tq1gvakZ0TqsR7IuXvZ7A_1A1N0)

Sind da auch die gegengerechnet, die den Beruf verlassen haben (oder zeitnah verlassen werden)?
https://www.welt.de/wirtschaft/article230603771/Corona-Jede-dritte-Intensiv-Pflegekraft-will-Job-aufgeben.html
*Jetzt kommt der Statistiker in mir raus  :evil:*
Abschlüsse: Bachelor of Science Pflege | Gesundheits- und Krankenpfleger
Schriftliche Prüfungen Herbst 2021 (mit Beispiel-Lösung für TB 1 GuK)

Offline dino

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #2 am: 25. August 2021, 14:00:09 »
Also, ein Politiker, ganz gleich welcher Partei, hat die Fähigkeit, Faeces als Goldstandard zu verkaufen. Als nächstes, ich halte es für Nonsens, das jemand nach der Krankenpflegeausbildung in die Gastronomie abwandert. Die Arbeitszeiten dort sind bescheidener als unsre, die Entlohnung ebenso. Ich halte es auch für ein Gerücht, das ausgebildetes Pflegepersonal wegen Corona den Beruf wechselt. Man hört und liest was, aber praktisch? Wer gibt denn seinen Job, seine feste Entlohnung, seine Alterseinstufung deshalb auf? Ich kenne einen einzigen, der wechselt aber nur die Fachrichtung. Er ist auf Innere intensiv und wechselt auf Trauma Intensiv.

VG
dino

Offline IKARUS

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #3 am: 25. August 2021, 14:10:28 »
Das hast Du schönausgedrückt Dino! Faeces als Goldstandard! Muss ich mir merken.
Ich kenne einige, die den Beruf und nicht nur die Fachrichtung gewechselt haben.
Ich hatte mal einen SL, der hat einen Handwerksbetrieb (Restaurationen von Möbeln) gegründet und seine Stellvertreter gleich mitgenommen. Einen Wechsel aus dem Pflegeberuf ist also nicht Neues.
Dino ist es sehe es wie du, einen Wechsel aus der Klinik in die Gastro ist kein Aufstieg aber ein Anfang.

Du kennst eine andere Interpretation für 3G ?
Gepflegt, gesund gefeuert!

Beste Grüße, Michael


Offline dino

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #4 am: 25. August 2021, 15:55:08 »
Klar gab es immer Mal Wechsel. Aber ich bezweifle, das sie wegen Corona signifikant höher ausfallen. Ein Bekannter vom Rettungsdienst stieg auch aus und umsegelte die Welt mit eigener Segeljacht und Frau. Er konnte es, seine Frau hatte eine Goldgrube als Geschäft und Immobesitz.

VG
dino

Huneiroafd812a

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #5 am: 24. Februar 2022, 11:41:11 »
Ich kann mir auch nicht vorstellen das für den Rest meines Lebens zu machen. Glückwunsch an alle die die Kraft für einen Neuanfang gefunden haben.

Offline dino

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #6 am: 27. Februar 2022, 17:07:10 »
Wenn man sich für einen Job entscheidet sollte man sich vorher umfassend über den Job informieren. Früher konnte man als Kumpel im Ruhgebiet gut verdienen. Dem stand aber eine Staublunge oder eine Schlagwetterexplosion als Kleingedrucktes dagegen. Und da das Revier umstrukturiert wurde mußten die Kumpel sich umorientieren. Ich glaube, daß ging auch nicht immer so glimpflich ab. Den Kollegen im Tagebau steht diese "Umorientierung" noch bevor. Doch auch manche Pflegekräfte mußten sich durch das Kliniksterben umorientieren. Ob sie nun glücklicher sind. Hier wird primär die Mainstreammeinung wiedergegeben wie überfordert, ausgelaugt und fertig das Pflegepersonal sei. Entspricht dies denn wirklich der Realität? Es gibt sogar schon ein Buch darüber. Ich stelle es mir sehr schwierig vor, ausgelaugt nach Hause zu kommen, und dann noch die Muße zu haben ein Buch zu schreiben. Aus meinem Umfeld ist mir bis dato auch niemand bekannt, der in einen komplett anderen Beruf wechselte. Das am weitesten Entfernte war eine Leitung, die nun Praxismanagement bei einem niedergelassenem Doc übernimmt. Sie hat zwar keinen Schichtdienst mehr, dafür fehlen auch die Zulagen. Der Stresslevel sei gleich. In unserem Job benötigt man eine robuste Stresstoleranz. Und nun zum Verdienst. Ich hätte null Bock am Fließband zu stehen und im Akkord immer die gleichen Handgriffe zu tätigen. Oder als Broker an der Börse, nein danke. Ich hatte mir den Job ausgesucht. Er bringt immer neue Herausforderungen, ist spannend und fordernd. Das Arbeiten im Team macht Spass. Ich würde mich jedoch hüten, meinen Job als den schönsten Job der Welt zu bezeichnen, oder ihn sogar zu lieben. Nein, man benötigt gerade zur Arbeit eine gesunde Distanz. Ich habe, bei aller Würdigung der Umstände, nie an einen Wechsel gedacht.

VG
dino

Offline IKARUS

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #7 am: 28. Februar 2022, 10:14:50 »
Wenn sich die Bundesregierung für ihre Politik lobt, ist es doch ein Loben der eigenen Arbeit, nicht das Loben der Arbeit der Pflegefachkräfte.
Wenn früher wie heute Pflegefachkräfte den Beruf verlassen, dann nicht weil sie flüchten wollen.
Dino wenn Du schreibst, du liebst deinen Beruf nicht, dann ist es doch keine erotische Liebe, die die Schreibenden zum Ausdruck bringen wollen.
Wenn Du nach dem Dienstende keine Fachartikel/Aufsätze/Fachbücher verfassen willst, ist das doch deine Entscheidung.
Wer soll denn aus unserer Profession Fachartikel verfassen, wenn nicht die PRAKTIKER?
Schon 1978 ging ein Stationspfleger aus dem Beruf. Vom Krankenpfleger zum Möbeltischler. Nicht weil ihm der Beruf nicht mehr zusagte, sondern wegen der Rahmenbedingungen, in denen er tätig sein musste. Der Eine kommt aus dem Handwerk in die PFLEGE, der Andere verlässt sie. 
Wenn Du an einen Wechsel nicht denkst, kann das doch für dein berufliches Umfeld sprechen. Prima!!
Der Eine bleibt von der Ausbildung bis zur Renten an einem Arbeitsplatz, ein Anderer mag es, wenn er sich in der Fach-Welt umsehen kann.
Sicherlich wird überall mit Wasser gekocht, aber mitunter sind es auch die Zutaten, die die Suppe schmackhaft machen können.
Beste Grüße, Michael

Offline dino

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #8 am: 28. Februar 2022, 14:22:38 »
Nun, ich schreibe in meiner Freizeit keine Fachartikel eben weil es meine Freizeit ist. Und, viele Pflegekräfte negieren es, ich denke auch an meine Familie. Ich schreibe im Übrigen auch keine Fachartikel in meiner Arbeitszeit, Ausnahmen sind natürlich für meine Arbeit. Wenn Du von Zutaten sprichst, die besten Zutaten können kein Privatleben ersetzen. Was hat man davon, seinen Kindern immer wieder eine neue Situation in Form von Umzug, neuer Schule, neues Umfeld, neue Freunde zu kredenzen? Sowas ist ausgemachter Egoismus. Ich bezeichne meine Arbeit nicht als Profession, das klingt mir zu hochgehängt und schwülstig. Ich kann innerhalb von Sekunden auf Job umschalten, hock im Auto und bin da. Aber trotzdem hänge ich es nicht so hoch. Und wenn alles geklappt hat, ist es gut. Mir ist aber auch bis dato kein Flüchtlingstreck von PP begegnet, das die Arbeit wechselt. Wir haben Pflegenotstand, das stimmt. Die Ursache dafür war das Reduzieren der Planstellen, Klinikschließungen etc. Deshalb wechselten viele, gezwungenermaßen. Aber seit Corona ist mir persönlich niemand bekannt, der den Job wechselt. Eine ernstere Bedrohung der Krankenpflege/Ausbildung sehe ich in der generalistischen Ausbildung. Viele Schüler sehen sich in den APH als billige Arbeitskräfte. Und dies zu Lasten letztenllich elementarer Fertigkeiten.

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dino

Offline IKARUS

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #9 am: 28. Februar 2022, 14:51:28 »
Nun Dino, wenn Du in deiner Freizeit keine Fachartikel verfassen möchtest, ist das doch für dich okay.
Wer aber im Beruf weiterkommen will, dem reicht eine 40-Stundenwoche nicht aus. Und das gilt auch für das Handwerk. Manches lässt sich erst nach Feierabend erarbeiten. Man könnte auch die als Egoisten bezeichnen, die sich nicht berufspolitisch engagierten, oder neue Wege erarbeiten, die dann spätere Generationen gehen können.
Das tue ich aber nicht!! Manch einer findet es auch spannend, wenn man in neue Welten eintauchen kann.
Wenn dir Profession zu hochgehängt und schwulstig ist und klingt, kann ich mir das nur mit so erklären, dass das eine Sichtweise ist. Wenn man etwas weiterentwickeln will, dann muss man auch die Sprache sprechen, die die Zuhörer interpretieren können. Nicht jeder Zuhörer ist in der Lage das "Gladbecker-Platt" zu verstehen. Da muss man dann halt mal so reden, dass die anderen einen verstehen.
Wenn Du nicht von der Generalistik überzeugt bist, kann ich deinen Standpunkt auch bei dir belassen. Ich halte die Generalistik für eine Schritt in die richtige Richtung. Das aus dem Grunde, dass unsere Ausbildung[national und international] vergleichbarer wird. Der Gedanke, dass APHler billige Arbeitskräfte sind, liegt doch an denen, die auf sie herabschauen. Ein APHler hat einen anderen Aufgabenbereich als eine dreijährig ausgebildete Pflegefachkraft. Ich erwähne hier nur die vorbehaltlichen Aufgaben. 
Wenn APHler sich nicht wertgeschätzt fühlen, liegt das eventuell am menschlichen Miteinander und nicht an den unterschiedlichen Qualifikationen.

Sonnige Grüße aus Essen, Michael




Offline dino

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #10 am: 28. Februar 2022, 17:56:37 »
Woher hast Du Deine Weisheiten? Warum sollte ich mehr erreichen als Das, was ich schon habe? Was willst Du mir hiermit sagen   Beruf weiterkommen will, dem reicht eine 40-Stundenwoche nicht aus.  ? Ich weiß, wie man Leben rettet, auch unter erschwerten Beingungen. Das ist schon mal etwas. Ich hab meine SL Weiterbildung. Ich hab zig Fortbildungen, von Akupunktur über Migration bis motivation interviewing. Wenn es sein muss arbeite ich aus Überzeugung auch mal bedeutend mehr als 38,5 STD die Woche. Und ich habe weder burn out noch sonstwas dabei entwickelt.
Du hast auch mein Post nicht richtig gelesen. Schüler fühlen sich als billige Arbeitskräfte im APH. Und das liegt einfach an den Bedingungen. Maximaler Profit bei minimalen Einsatz. Mir ist kein Krankenpflegeschüler bekannt der in ein APH wechselte.
Ich spreche grundsätzlich wie mir der Schnabel gewachsen ist. Das hat mir auch nie geschadet. Im Gegenteil, das ist authentisch. Es soll aber Leute geben, die versuchen ihre Minderwertigkeitskomplexe mit einem Maximum von Fremdwörter zu garnieren. Sie merken dabei oft nicht, das sie keiner für voll nimmt. Der Inhalt des Gesagten entscheidet, nicht das Blumige. Und nein, ich meine jetzt nicht Gladbecker Platt. Aber seit Tegtmeier könnte ich es zumindest rudimentär verstehen. Das Schlimmste was mir da begegnet ist kam aus dem Grenzgebiet Bayern/Würrtemberg, null Chance.  :-D
Zusammengefasst: Wenn ich etwas sage, ist es mein Anliegen das man mich versteht. Ich profiliere mich nicht damit. Das habe ich einfach nicht nötig.

VG
dino

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #11 am: 28. Februar 2022, 18:29:51 »
Warum fühlst Du dich angegriffen Dino. Das ist doch gar nicht meine Absicht!! Ich weiß, dass auch Du diverse Fort- und Weiterbildungen absolviert hast. Wo ist das Problem? 
Natürlich kannst Du so reden/schreiben, wie dir der Mund es ermöglicht, oder die Hand übers Papier flitzt.
Mit APH verbinde ich Altenpflegehelfer. Nun kann es ja sein, dass Du Altenpflegheim gemein haben könntest. Hier haben wir wieder ein Problem mit dem elektronischen Weg.
Ob man uns versteht, haben wir nicht immer in unserer Hand. Egal wie viel Mühe wir uns geben mögen.
Wenn Du dich in deinem Umfeld, was ja sehr schön ist - soweit ich es betrachten durfte - wohlfühlst, ist das doch klasse. Belasse es dann auch so.

Best Grüße, Michael


Offline dino

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #12 am: 28. Februar 2022, 20:25:27 »
Ich fühle mich nicht angegriffen. Du hast mich nie erlebt, wenn ich dies tue :-D :-D ein APH ist ein Altenpflegeheim. Bevor ich in die Klinik kam war ich schon Jahre in der Feuerwehr. Dort lernte ich, was echte Werte sind. Eine sprachliche Ausdrucksweise gehörte definitiv nicht dazu. Wozu auch?

VG
dino

Offline IKARUS

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Re: Bundesregierung lobt sich für ihre Pflegepolitik
« Antwort #13 am: 01. März 2022, 07:24:38 »
Mit einer differenzierten sprachlichen/schriftlichen Kompetenz können wir Sachverhalte unterschiedlich zum Ausdruck bringen.
Das macht Sinn, wenn man ungewollt Verletzungen des anderen vermeiden will.
Ja, Wert sind wichtig, wenn man sie ausleben kann. Und das lassen mancherorts die Rahmenbedingungen nicht zu.
Du schreibst ja richtig, dass vielerorts geht es ums Geld - da wurde vieles kaputtgespart.
VG, Michael