Autor Thema: Patienteninformation mittels Tablet oder Roboter  (Gelesen 372 mal)

Offline Thomas Beßen

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Patienteninformation mittels Tablet oder Roboter
« am: 21. Juni 2021, 12:59:20 »
„Erstmals ist in einer Studie untersucht worden, wie hoch die Akzeptanz einer Informationsvermittlung mittels Tablet oder humanoidem Roboter bei Patientinnen und Patienten ist. Die Studie wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Halle (Saale) im klinisch-radiologischen Kontext im Vorfeld einer MRT-Untersuchung durchgeführt. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift RöFo – Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren veröffentlicht (DOI: 10.1055/a-1382-8482).

Es zeigte sich, dass sowohl Informationen auf einem Tablet als auch erzählt von einem Roboter durchaus auf Akzeptanz stoßen. Das steht im Gegensatz zu anderen Studien zur generellen Haltung gegenüber solchen Hilfsmitteln im Gesundheitswesen, die offenbarten, dass eine Mehrheit diesen skeptisch gegenübersteht. „Wir erklären uns den Unterschied damit, dass der Einsatz von Tablet und dem Roboter ‚Pepper‘ in unserer Studie in einem konkreten praktischen Anwendungsfall erfolgte, nämlich als Informationsquelle im Vorfeld einer MRT-Untersuchung“, sagt Prof. Dr. Dr. Walter A. Wohlgemuth, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Radiologie der Universitätsmedizin Halle, an der die Studie durchgeführt wurde. Bisher seien humanoide Roboter hauptsächlich im Rahmen von Begrüßungen, spielerischer Anregung oder als Therapiebegleiter bei Kindern erforscht worden. …“


>>> https://www.krankenpflege-journal.com/patienteninformation-mittels-tablet-oder-roboter-ein-konkreter-anlass-fuehrt-zu-groesserer-Akzeptanz/

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Thomas Beßen
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Offline ChrisWeb

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Re: Patienteninformation mittels Tablet oder Roboter
« Antwort #1 am: 23. Juni 2021, 06:27:38 »
Was mir als erstes durch den Kopf ging: Wenn die Patient:innen ein Tablet oder einen Roboter als "Informationsquelle" für eine Untersuchung erhalten- wie weit ist dann noch der Schritt, dass diese keine Aufklärung durch einen Arzt mehr bekommen? (Klar im Rahmen dieser Forschungen konnten diese bestimmt immer auch Ärzte fragen, aber ich rede von der Zukunft.)
Über die Qualität und Ausführlichkeit einer Aufklärung durch Ärzte kann man sich natürlich auch streiten aber diese können doch zumindest noch Ängste "heraushören" und evt. reduzieren (also auch auf zwischenmenschlicher Beziehung handeln), die bei einer Maschine-Mensch-Kommunikation so nicht möglich ist.
Abschlüsse: Bachelor of Science Pflege | Gesundheits- und Krankenpfleger
Schriftliche Prüfungen Herbst 2021 (mit Beispiel-Lösung für TB 1 GuK)
Bei Fragen-> einfach fragen :D