Autor Thema: Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz - Landesregierung stärkt berufliche Pflege  (Gelesen 160 mal)

Offline Thomas Beßen

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  • - die Menschen stärken, die Sachen klären -
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"Pflegeverbände bewerten den ausgehandelten Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FDP in Rheinland-Pfalz positiv. In den nächsten 5 Jahren würde die berufliche Pflege gestärkt, sind sich die Pflegekammer im Land und der Regionalverband Südwest des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) sicher.

Der Koalitionsvertrag sieht u. a. folgende pflegerelevante Punkte vor:

- flächendeckende Tarifverträge
- verbindliche Personalbemessungsinstrumente in der Pflege
- Ausbau und Weiterentwicklung des Angebots an Pflegestudiengängen
- aktive Unterstützung der Schulen und Einrichtungen bei der weiteren Entwicklung der generalistischen Pflegeausbildung
- Maßnahmen zur Erhöhung der Ausbildungskapazitäten
- Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften
- Beschleunigung der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen sowie Integrationsprogramme für ausländische Pflegende
- deutlicher Ausbau von interprofessionellen Versorgungszentren und Gesundheitsnetzwerken
- flächendeckende Ausweitung des Projekts "Gemeindeschwester Plus"..."


>>> https://www.bibliomed-pflege.de/news/landesregierung-staerkt-berufliche-pflege

Guten Morgen!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Ich frage mich, was da die Landdesregierung denn machen will? Sie ist doch kein Tarifpartner, der das Verhandeln könnte. Oder soll die Tariferhöhung aus dem Landeshaushalt bezahlt werden?
... verbindliche Personalbemessungsinstrumente ... und wenn die nicht angewendet werden? Was will die Landesregierung dann unternehmen.
Es überzeugt mich nicht!   Wir haben ja im September die nächste Wahl.
Ich denke aber auch, dass Herr Spahn in einem Geflecht steckt, das er nicht entwirren kann.

Aus meiner Sicht: Man spricht ja heute nicht ohne Grund von der GESUNDHEITSINDUSTRIE und statt vom Patienten vom KUNDEN.
Eventuell sollte die berufliche Pflege auch mal lernen betriebswirtschaftlich zu denken, statt zu wollen, dass von uns ALLES kompensiert werden muss.
Eine Leistung die nicht abrechenbar ist, sollte auch nicht erbracht werden.
Man sollte der emotionalen Keule widerstehen lernen!
Beste Grüße aus Essen, Michael Günnewig

p.S. das mit den Gesundheitszentren finde ich gut. Bleibt die Frage: Wer ist dann der Steuermann in diesem System? Ein Arzt, ein BWLer, oder ein Psychologe?  Hier wäre ja ein Tätigkeistfeld für eine CHN
Hier in Essen soll auch eins entstehen - in einem gerade geschlossenen Stadtteilkrankenhaus.