Autor Thema: Neue neurologische Klassifikation von Schluckstörungen  (Gelesen 971 mal)

Offline Thomas Beßen

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Neue neurologische Klassifikation von Schluckstörungen
« am: 28. April 2021, 06:44:25 »
"Schluckstörungen (Dysphagien) sind ein häufiges und oftmals unterschätztes Problem bei einer Vielzahl von neurologischen Erkrankungen bzw. Patientengruppen. Es handelt sich nicht nur um ein Symptom, sondern ein multi-ätiologisches Syndrom. Eine Videoendoskopie-Studie [1] zu den krankheitsübergreifenden Störungsmustern der Dysphagien stellt eine neue neurologische Klassifikation vor, die helfen soll, die weitere Forschung und Diagnostik zu verbessern sowie die Behandlung von neurologischen Patientinnen und Patienten mit Dysphagie künftig mit zielgerichteten therapeutischen Interventionen zu ergänzen und optimieren.

Der Schluckakt ist ein hochkomplexer Vorgang, bei dem mehr als 25 Muskelpaare koordiniert werden müssen. Neurologische Erkrankungen sind die häufigste Ursache einer Schluckstörung (Dysphagie), die nicht nur zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität, sondern auch zu schwerwiegenden klinischen Komplikationen führen kann. Dazu gehören Mangelernährung, Dehydratation und unzureichende Medikamenteneinnahme. Insbesondere, wenn Nahrungsinhalt in die Atemwege gelangt (Aspiration), sind lebensbedrohliche Lungenentzündungen bis hin zur Notwendigkeit maschineller Beatmung oft die Folge. ..."


>>> https://www.krankenpflege-journal.com/neue-neurologische-klassifikation-von-schluckstoerungen/

Guten Morgen!
Thomas Beßen

p.s.: die Pflegediagnose (PD) "Schlucken, gestört" oder "Schluckstörung" ist eine der häufigsten Pflegediagnosen in der Klinik als auch in der ambulanten Pflege - siehe auch http://www.pflegesoft.de/forum/index.php/topic,1005.msg2596.html#msg2596
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.