Autor Thema: Immer mehr Bundesbürger schlafen schlecht  (Gelesen 4357 mal)

Offline Thomas Beßen

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Immer mehr Bundesbürger schlafen schlecht
« am: 16. März 2017, 18:36:25 »
"Die Zahl der Menschen mit Schlafstörungen hat in Deutschland zugenommen. Litten im Jahr 2010 noch 47,5 Prozent an Ein- und Durchschlafstörungen, waren es im Jahr 2016 bereits 78,9 Prozent. Das geht aus dem DAK-Gesundheitsreport 2017 hervor, der heute in Berlin vorgestellt wurde und für den das Forsa-Institut 5.200 erwerbstätige Frauen und Männer im Alter von 18 bis 65 Jahren nach ihrem Schlafverhalten befragt hat.

Dem Report zufolge werden verschiedene Arten von Schlafstörungen unterschieden. Von einer Insomnie spricht man dann, wenn die Patienten mindestens dreimal pro Woche Einschlaf- und/oder Durchschlafstörungen haben, also mehr als 30 Minuten zum Einschlafen benötigen, wenn sie zudem eine schlechte Schlafqualität haben und wenn sie tagsüber müde und/oder erschöpft sind.

Der Umfrage zufolge treffen alle drei Kriterien bei 9,4 Prozent der Befragten zu. Ausschließlich Ein- und/oder Durchschlaf­störungen an drei oder mehr Tagen pro Woche haben 35 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2010 hat die Zahl der Menschen mit Ein- und Durchschlafstörungen im Alter von 35 bis 65 Jahren von 47,5 Prozent auf 78,9 Prozent zugenommen.

Schlafstörungen erhöhen das Risiko für Depressionen

Von Insomnien sind in erhöhtem Maße ungelernte Arbeiter betroffen, insbesondere Menschen, die in Nachtschichten arbeiten, Menschen, die häufig an der Grenze der Leistungsfähigkeit arbeiten, sowie Menschen, die beruflich in hohem Maße erreichbar sein müssen.

„Die zunehmenden Schlafstörungen in der Bevölkerung sollten uns wachrütteln“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende der DAK, Andreas Storm. „Viele Menschen kümmern sich nachts um volle Akkus bei ihren Smartphones, aber sie können ihre eigenen Batterien nicht mehr aufladen.“ Die Beschwerden müssten ernst genommen werden, da chronisch schlechter Schlaf der Gesundheit ernsthaft schaden könne. „Schlafstörungen erhöhen beispielsweise das Risiko für Depressionen und Angst­störungen“, sagte Storm. ..."


>>> https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73627/Immer-mehr-Bundesbuerger-schlafen-schlecht

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Thomas Beßen
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