Autor Thema: PFLEGESCHULEN DÜRFEN BEIM DIGITALPAKT NICHT LEER AUSGEHEN  (Gelesen 1183 mal)

Offline Thomas Beßen

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PFLEGESCHULEN DÜRFEN BEIM DIGITALPAKT NICHT LEER AUSGEHEN
« am: 22. Februar 2019, 17:27:10 »
"Die jetzt erzielte Einigung von Bund und Ländern zum Digitalpakt beschert alleine Niedersachsens Schulen 500 Millionen Euro. Jede Schule soll sofort 30.000 Euro erhalten. Die Berücksichtigung von Pflegeschulen, die nicht unter das Niedersächsische Schulgesetz fallen, ist allerdings nicht geklärt.

Grundsätzlich begrüßt der Vorstand der Pflegekammer Niedersachsen den erzielten Kompromiss zum Digitalpakt. Kammerpräsidentin Sandra Mehmecke fordert jedoch mit Nachdruck, bei der Zuteilung der Gelder, nicht die Pflegeschulen zu vergessen. Diese müssen „fit“ gemacht werden für die Pflegeausbildung der Zukunft. Viele freie Pflegeschulen unterliegen nicht dem Niedersächsischen Schulgesetz. Diese Schulen sind bislang im Finanzierungssystem völlig vernachlässigt. Sie benötigen dringend Investitionsmittel aus dem Digitalpakt. Es darf keine Benachteiligung gegenüber berufsbildenden Schulen geben, die aufgrund ihrer Einbindung ins allgemeine Schulsystem seit Jahren von Zuwendungen profitieren. ..."


>>> https://www.pflegekammer-nds.de/pressemitteilungen/statement-pflegeschulen-duerfen-beim-digitalpakt-nicht-leer-ausgehen

Flüchtige Grüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline hironimus

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Re: PFLEGESCHULEN DÜRFEN BEIM DIGITALPAKT NICHT LEER AUSGEHEN
« Antwort #1 am: 24. Februar 2019, 17:29:16 »
Da Frage ich mich doch, welche Pflegeschulen fallen überhaupt unter das entsprechende Landesgesetz?  Mir ist nicht bewusst, ob die Schulgesetze für die Pflegeberufeschulen greifen würden, wenn sie an städtischen Krankenhäusern oder dem Land (Unikliniken/...!) angeschlossen wären. Wir haben keine Berufsschulen in diesem Sinn, wie das duale Bildungssystem. Da werden, wie zum Beispiel im Handwerk, die Berufsschulen von der Kommune oder dem Land getragen/finanziert und die praktische Ausbildung findet in einem (privaten) Betrieb statt. Wenn ich richtig informiert bin, sollen (einige) Pflegeschulen in Bayern Landesbetriebe sein. Die dürften leichter von dem Geldsegen profitieren. Dennoch bleibe ich lieber in NRW, weil ich dann selbständiger agieren kann. Geld ist nicht alles! Es sei denn, wenn es kommt, ist es nicht von politischen Vorgaben abhängig.
Sonnige Grüße aus dem Ruhrgebiet, Michael Günnewig