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Siehe auch „ERSTER HACKATHON FÜR DIE PFLEGE IN NRW: AUSZUBILDENDE ZEIGEN POLITIKER*INNEN DEN WEG“ - >>> https://www.pflegekammer-nrw.de/erster-hackathon-fuer-die-pflege-in-nrw-auszubildende-zeigen-politikerinnen-den-weg/

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„Die Pflege steht vor großen Herausforderungen. Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel. Künstliche Intelligenz (KI) kann eine Lösung sein und Pflegekräfte in ihrer Arbeit unterstützen. Forschende der Universität Bremen untersuchen, wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Pflege gelingen kann. Ein Interview mit Professorin Karin Wolf-Ostermann. …“

>>> https://up2date.uni-bremen.de/artikel/wie-kuenstliche-intelligenz-in-der-pflege-hilft

Sonnige Grüße nach Bielefeld!
ThoBe
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Neurologie & Neurochirurgie / Neue Hoffnung für Parkinson-Kranke - NRZ
« Letzter Beitrag von Thomas Beßen am 12. Dezember 2025, 11:14:54 »
ThoBe
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"Der Bundesrat hat am Freitag das nicht zustimmungspflichte Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege in den Vermittlungsausschuss überwiesen. Grund dafür ist die Kritik an einer vom Bundestag eingefügten Regelung zur Vergütung von Krankenhäusern."...

>>> https://www.bibliomed-pflege.de/news/bundesrat-stoppt-pflegekompetenzgesetz

Guten Morgen!
ThoBe
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Unzufriedene Pflege-Azubis: Verdi kritisiert Arbeitgeber



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TB9-CE6 Erste Hilfe/Notfallmanagement / Geschichte der Notfallmedizin
« Letzter Beitrag von dino am 08. November 2025, 16:40:36 »
Ein Notfall passiert, jemand greift zum Handy und wählt die 112, und in den meisten Fällen hört man in ca10 Minuten die tönenden Martinhörner der nahenden Rettungsfahrzeuge. Sehr gut ausgebildete Notfallsanitäter/innen versorgen den Notfallpatienten. Je nach Schweregrad wird ein Notarzt mit- oder Nachalarmiert. Nach der ersten Rückmeldung über Funk an die Leitstelle wird diese mit Rechner Unterstützung die nächste geeignete Klinik heraussuchen und dem Rettungsteam mitteilen. Zum Teil können auch biologische Daten, wie z. B. EKG, mit Hilfe der Telemetrie an den diensthabenden Kardiologen der aufnehmenden Klinik übermittelt werden. Dieser kann dann schon weitere sofortige Medikamente anordnen. Doch der Weg dahin war steinig und Dornig. Nicht immer haben Alle an einem Strang gezogen. Dominieren heute (medizinische Notfälle überwogen schon immer, aber Unfälle wurden schön immer besonders wahrgenommen, das sie in der Öffentlichkeit passieren) medizinische Notfälle, so waren es früher primär Vekehrsunfälle. Bezeichnungen wie Unfallwagen (gemeint sind Fahrzeuge für die Notfallrettung, nicht vergleichbar mit heutigen RTW. In der Regel ein VW Bus mit Blaulicht. Ausstattung 1 Verbandkasten, evtl 1 kleine O² Flasche. Krankenwagen dagegen hatten teils noch kein Blaulicht), Unfallarzt, Unfallstation.Hier mal ein Blick auf die Statistik.

 - 1912 starben in Deutschland 442 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 1938 starben in Deutschland 7354 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 1950 starben in Deutschland 7408 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 1960 starben in Deutschland 16477 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 1970 starben in Deutschland 21322 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 1980 starben in Deutschland 15719 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 1990 starben in Deutschland 11526 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 2000 starben in Deutschland 7588 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 2010 starben in Deutschland 3812 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 2020 starben in Deutschland 2719 Menschen bei Verkehrsunfällen
 - 2024 starben in Deutschland 2780 Menschen bei Verkehrsunfällen.

Wir können sehen, wie sich die Anzahl der Unfalltoten verringert. War es die Medizin? Nein es war eine Vielzahl von Maßnahmen. Doch hier ersteinmal ein tragischer Fall.
Wir schreiben das Jahr 1969. Der -jährige BJörn Steiger spielt vor seinem Elternhaus, als er von einem PKW erfasst wird. Man versucht nun, einen Krankenwagen zu erreichen. Im Deutschland des Jahres 1969 kein leichtes Verlangen. Von Kreis zu Kreis, Stadt zu Stadt wechseln die Telefonnummern und Zuständigkeiten. Es gibt weder eine Notrufnummer, noch 24Std besetzte integrierte Leitstellen. Der kleine Junge hatte keine lebensbedrohliche Verletzungen. Nach mehrfachen Versuchen hatte man nun eine Rot Kreuzdienststelle erreicht. 1 Stunde nach dem Unfall erschien ein Krankenwagen. Der kleine Björn starb auf dem Weg in ein Krankenhaus am Schock, nicht an den Verletzungen. Der Schmerz bei den Eltern unermeßlich groß, aber sie sagten sich, dies darf sich nicht wiederholen. Sie kämpften wie Löwen für eine Verbesserung bzw erseinmal eine installierung eines Rettungsdienstes.
 - Sie kämpften für das Aufstellen von Notrufsäulen an der Autobahn,
 -  sie sammelten Spenden für RTW, und spendeten jedem Bundesland 1 RTW
 - sie standen Pate zur Gründung der DRF, der Deutschen Rettungsflugwacht
 - sie sammelten für Baby NAW.
Das Ehepaar Steiger gehört mit zu den Initiatoren unseres heutigen Rettungsdienstes. Bis Anfang der 70er Jahre waren viele Krankenwagen, vor Allem auf dem Lande, mit nur 1 Mann besetzt. Heute sprechen wir von der Spiegelrettung damals. Das rührt daher, das der Fahrer den Rückspiegel so stellte, das er den Patienten beobachten konnte. Zu dieser Zeitz wurde auch der Zivildienst, sdozialer Dienst statt Bundeswehr, populär. Viele ZDL, Zivildienstleistende verstärkten so die Besatzungen. Gleichzeitig wurden die Ausbildungszeiten angehoben. Es war klar, das das Ehepaar Steiger nicht ganz Deutschland alleine mit Rettungshubschrauber ausrüsten konnte. Die Bundeswehr stationierte an 3 Bundeswehrkliniken einen eigenen Rettungshubschrauber, sowie eigene Notarztwagen. Das Innenministerium beteiligte sich auch. Aaaber, es bedarf eines juristischen Kniff. Rettungsdienst ist Ländersache. Diese waren aber nicht in der Lage, eigene RTH anzuschaffen und die Logistig bereit zu halten. Aber Hans Dietrich Genscher, damals unser Innenminister, stellte BO105 vom Bundesgrenzschutz bereit. Sie erhielten eine orange Lackierung und das medizinische Equipment. Of f iziell dienten sie der Erkundung und Bevölkerungsleitung im V-Fall. Sonst wurden sie den Ländern für den Rettungsdienst überlassen. Eine geniale Idee. Gleichzeitig kam die Gurtpflicht als Gesetz. Die Fahrzeuge an sich wurden ebenfalls sicherer durch Knautschzone, Airbag etc. Auch
das Senken der Promillegrenze tat ein übriges. In den Kliniken hielten die ersten CTs Einzug. Wir erkennen, das Senken der hohen Anzah letaler Unfälle beruht auf mehrere Maßnahmen.

Hier noch ein kleiner Film aus den Anfängen https://www.ardmediathek.de/video/hr-retro-oder-hessenschau/modernes-rettungswesen-clinomobil/hr/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNzI5Mzc

Viele Grüße
dino


 


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