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Hi Chris,
sagenhaft. Bin begeistert. Auch die persönliche Aussage ist doch sensationell und auch zutreffen  :-D
Kann ich über Playstore die App runterladen und kostenlos auch mal ausprobieren?
HG Norbert
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„Krebs gehört in Deutschland weiter zu der häufigsten Todesursache. Umso wichtiger, die Krankheit immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken - wie heute* am Weltkrebstag. …“

>>> https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/weltkrebstag-2023-tron-mainz-forschung-100.html

Grüßend
Thomas Beßen

* jeweils am 4. Februar

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"Wie Sie einem bettlägerigen Angehörigen bei der Zahnpflege helfen – die wichtigsten Punkte. ..."

>>> https://www.apotheken-umschau.de/pflege/pflegetipps/zahnpflege-bei-bettlaegerigen-menschen-830279.html

Frühe Grüße!
Thomas Beßen

- ausbildungsrelevant -
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Zur Vorbereitung auf die Klausur zum Abschluss meines Rechtskundeunterrichts auf besonderem Wunsch des sehr interessierten Kurses potentielle Examensfragen mit Musterlösungen.
Allerdings kann wegen der unterschiedlichen persönlichen Einstellungen, Wertvorstellungen, religiösen und ethischen Überzeugungen zu einigen recht schwierigen Fragen keine Musterlösung erstellt werden.
Auch die Bewertung dieser Fragen kann nicht inhaltlich, sondern nur nach Aufbau, Darstellung und ggf. auch Umfang der Argumente bewertet werden.

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„Worum geht es? Ein Tag für alle, die sich als Pioniere mit uns auf den Weg machen wollen, die Pflege von Morgen zu erkunden, Zukunft sichtbar zu machen und mitzugestalten und somit das System Pflege zu transformieren. …“

Quelle: https://www.pulsnetz.de/fileadmin/Downloads/Veranstaltungen/Flyer_Zukunftstag_der_Pflege_von_Morgen_27-04-2023.pdf

Guten Morgen!
Thomas Beßen


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Die KI scheint schon recht fortgeschritten zu sein, zumindest in manchen Bereichen.

Vor relativ kurzer Zeit hat "ChatGPT" auf sich aufmersam gemacht.

ChatGPT stellt sich wie folgt selber vor:
Zitat
ChatGPT ist ein KI-Modell (künstliche Intelligenz) von OpenAI, das auf dem Transformer-Netzwerkarchitektur-Modell basiert. Es ist trainiert, um natürliche Sprache zu verstehen und zu generieren, um auf Fragen zu antworten und Textaufgaben zu lösen. ChatGPT verfügt über eine enorme Menge an Textdaten, die es aus dem Internet gelernt hat, und ist in der Lage, eine Vielzahl von Themen zu beantworten, einschließlich allgemeiner Wissensfragen, Informationen über Personen, Orte und Ereignisse sowie fachspezifischer Fragen.

Ich habe das System etwas getestet und war wirklich erstaunt, wie gut es schon funktioniert.

Z.B. auf die Frage: "In welchen Bereichen können Roboter in der Pflege unterstützen?" kam die Antwort:
Zitat
Roboter können in der Pflege in folgenden Bereichen unterstützen:

    Überwachung und Überprüfung von Vitalzeichen
    Verabreichung von Medikamenten und Injektionen
    Unterstützung bei körperlichen Aktivitäten, wie z.B. beim Aufstehen, Gehen oder Bewegen
    Reinigung und Pflege von Wunden
    Überwachung von Patienten und Alarmierung von Pflegepersonal bei Bedarf
    Durchführung von Therapiesitzungen, wie z.B. bei Ergotherapie oder Physiotherapie
    Unterstützung bei täglichen Aktivitäten, wie z.B. bei der Nahrungsaufnahme oder bei der Körperpflege
    Überwachung von Patienten zu Hause und Übertragung von Daten an Pflegepersonal oder Ärzte.

Es ist wichtig zu beachten, dass Roboter in der Pflege nicht als Ersatz für menschliche Pflegekraft gedacht sind, sondern als Unterstützung für sie, um die Pflegequalität zu verbessern und die Last zu verringern.

Aufzählungen sind relativ einfach. Also habe ich die Schwierigkeit etwas erhöht:
"Schreibe einen Aufsatz, der die Unterschiede zwischen dem amerikanischen und deutschen Pflegesystem aufzeigt."
Die Antowrt:
Zitat
Das Pflegesystem in den USA und Deutschland unterscheiden sich in Bezug auf Finanzierung, Zugang und Qualität der Pflege.

In Deutschland wird die Pflege hauptsächlich durch den Staat finanziert und ist für die Bürger über eine Pflegeversicherung abgesichert. In den USA hingegen müssen die Menschen ihre Pflege häufig selbst finanzieren, da nur ein kleiner Teil über die Medicare-Versicherung abgedeckt wird.

Der Zugang zu Pflege ist in Deutschland weit verbreitet, da jeder Bürger einen Anspruch auf eine angemessene Pflege hat. In den USA hingegen ist der Zugang zu Pflege sehr ungleich verteilt, da viele Menschen keine Krankenversicherung haben und sich Pflege nicht leisten können.

In Bezug auf die Qualität der Pflege gibt es ebenfalls Unterschiede. Deutschland hat eine lange Tradition in Bezug auf die Pflegequalität und setzt hohe Standards. In den USA hingegen ist die Pflegequalität oft von der Finanzierung abhängig und kann je nach Einrichtung stark variieren.

Insgesamt unterscheiden sich das amerikanische und das deutsche Pflegesystem in Bezug auf Finanzierung, Zugang und Qualität. Während das deutsche System einen garantierten Zugang und eine hohe Qualität der Pflege bietet, ist das amerikanische System von finanziellen Unterschieden und einer ungleichmäßigen Verteilung der Pflege gekennzeichnet.
Das ist natürlich eine sehr kompakte Antwort und spielgelt nicht das "Gesamtpaket" wieder, ist aber für eine KI (vermutlich mit begrenzter Wörteranzahl bei Antworten) schon ganz gut.

Eine (eher als Scherz gemeinte) Eingabe, in der ich die KI aufgefordert habe einen Text über mich zu schreiben, kam eine erstaunliche Antwort heraus:
Zitat
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Da war ich etwas erstaunt- anscheinend habe ich sogar schon in der KI einen "Fanclub" ;)

Auch auf anderen Gebieten ist die KI schon wirklich gut. Sie kann sogar (in einem gewissen Umfang) Programme schreiben.

Wenn man diese "Text-KI" mit einer KI in Verbindung bringt, welche Sprache in Text verwandelt, ist damit im Prinzip ein normales Gespräch möglich. Auch das könnte evtl. im pflegerischen Setting hilfreich sein- z.B. bei Beratungen oder als eine Art "Gehirnjogging" in der stationären Langzeitpflege.

Was denkt ihr?

edit: Der folgende Beitrag beschäftigt sich ebenfalls mit der KI und zeigt, welches Geld hinter der Entwicklung steckt: https://netzpolitik.org/2023/10-milliarden-fuer-start-up-wofuer-braucht-openai-so-viel-geld/
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Ernährungslehre / Ist ein Glas Wein schon zu viel?
« Letzter Beitrag von Thomas Beßen am 31. Januar 2023, 13:55:01 »
"Liebe Leserin, lieber Leser,

haben auch Sie den letzten Monat genutzt, um weniger Alkohol zu trinken? Der sogenannte »Dry January«, der »trockene Januar«, ist für viele Menschen zu einem Ritual geworden. Die kanadische Suchtbehörde geht nun noch einen Schritt weiter. Sie rät der Bevölkerung neuerdings: Haltet euch am besten das ganze Jahr über daran. Weshalb plötzlich so streng? ..."


Von Kerstin Bullmann unter https://www.spiegel.de/wissenschaft/lese-empfehlungen-aus-der-wissenschaftsredaktion-ist-ein-glas-wein-schon-zu-viel-a-82224627-4d4b-4ba5-a812-fa38c535622d

Vielmals grüßend
Thomas Beßen
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@Ikarus:
Zitat
[...]eigenständigen Verantwortungsbereich[...]

Ist grundsätzlich in §4 Pflegeberufegesetz - PflBG festgehalten
Absatz 2:
Zitat
(2) Die pflegerischen Aufgaben im Sinne des Absatzes 1 umfassen

1.
    die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs nach § 5 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe a,
2.
    die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses nach § 5 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe b sowie
3.
    die Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege nach § 5 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe d.

Bevor Nachfragen kommen: In §1 wird zwar auf Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann verwiesen (§4 Abs. 1 PflBG), jedoch muss man auch auf §64 PflBG hinweisen.

Ich kann mir aber vorstellen, was du meinst. Die Kompetenzen (z.B. Wissen) kann man sich aneignen. Man benötigt jedoch auch die passenden äußeren Faktoren, um dieses Wissen anwenden zu können- da gebe ich dir vollkommen recht!

Schon jetzt ist man im stationären Alltag mit so vielen Aufgaben konfrontiert (,welche häufig nur sehr eingeschränkt etwas mit der eigentlichen "Pflege des Patienten" zu tun haben,) dass es gar keine Zeit mehr gibt, das Wissen, was man hat, komplett anzuwenden. Ich kenne es aus dem Alltag auch nur so, dass bestimmte (prophylaktische) Maßnahmen gar nicht mehr geplant werden, weil jeder weiß, dass diese in der Realität (zeitlich) nicht umsetzbar sind.

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Ein Beitrag aus dem ARD:
Fachkräftemangel: Pflege-Personal finden und binden (Tagesschau), Upload am 29.01.2023
https://www.youtube.com/watch?v=5V8yztQqTVM

Mich schockiert der Beginn: Bewerber Duzen, Emojis schicken und eine "freundschaftliche Beziehung" aufbauen wird stark hervorgehoben.

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Hallo an alle,

ich weiß, dass sich dieses Forum (primär) an Schüler*innen der Pflege richtet. Heute komme ich aber mal mit einem ganz anderen Schwerpunkt- die Schule und Arbeitgeber. Dies ist auch als ein Sammelthread zu verstehen.

Fangen wir mal mit einem Werbetext an, den man z.B. in Ausbildungsflyern drucken könnte:

Träumst du davon ein wichtiger Bestandteil im Gesundheitssystem zu sein und dabei das Leben von Menschen zu verbessern? Komm in die Pflege! Als Pfleger*in hast du die Möglichkeit direkt am Patienten zu arbeiten und ihm/ihr in schwierigen Situationen beizustehen. Du erlebst jeden Tag die Dankbarkeit der Patienten/Patientinnen.
Starte noch heute die Karriere in der Pflege und werde Teil einer wichtigen und sinnvollen Mission!


Wo kann die Schule/ der Arbeitgeber für sich/ die Pflege werben?
- Karrieremessen, Informationsveranstaltungen
- Schülerpraktika (evtl. auch mal in der (Real-) Schule oder auf dem Gym. für sich werben?)

Auf die Vorteile hinweisen, z.B.:
- Fort- und Weiterbildungen
-- dies beinhaltet die Ausbildung in der (Grund-) Ausbildung, wie auch Weiterbildungen darauf aufbauend
- Attraktive Arbeitsbedingungen
-- flexible Arbeitszeiten
-- gute Bezahlung
-- betriebliche Sozialleistungen (z.B. Altersvorsorge, Vermögenswirksame Leistungen)
-- positive Arbeitsatmosphäre (z.B. respektvoller Umgang)
-- Mitarbeiterbeteiligung bei Entscheidungen
-- Angebote zur Gesundheitsförderung
-- Work-Life-Balance (z.B. Sabbatjahr, Teilzeit, mehr Schichtmodelle)

Wie das ganze finanzieren?
- Arbeitsstrukturen und personelle Strukturen hinterfragen (hier auch das Feedback der Pfleger*innen einfordern!), z.B.:
Kürzt man die Zeiten des Transportdienstes, der Reinigung, der Servicekräfte u.s.w. steht diese(-r) ab dem Nachmittag nicht mehr zur Verfügung. Sollte Bedarf bestehen, muss die (examinierte) Pflegekraft (PK) die Leistungen übernehmen- das Gehalt einer exam. PK  ist höher. Außerdem steht die PK in dieser Zeit nicht für andere Tätigkeiten zur Verfügung.
(Beispiele: leere Betten aus dem Keller holen, weil ein Patient entlassen wurde und der Bettplatz benötigt wird, Zimmer für den nächsten Pat. reinigen, Pat. zum Rö. fahren, Essen austeilen bzw. einsammeln, Bestellungen tätigen und ausräumen,...)
- Benötigt man wirklich x Pflegedienstleitungen oder reichen auch x-1 Pflegedienstleitungen? Das eingesparte Geld kann anderweitig genutzt werden.
- Räumliche Verbesserungen:
z.B. Muss ein Schrank genau in "dieser Ecke" montiert werden? Gibt es die Möglichkeit Steckdosen an einem anderen Ort zu platzieren, sodass die Gerätschaften alle angeschlossen werden können?
Hier wäre die Möglichkeit ein "Testzimmer" (evtl. erst digital, im Anschluss auch "real" zu entwerfen und PKs dieses testen zu lassen).
Wenn nicht immer "erst das halbe Zimmer umgebaut werden muss", um einen Patienten zur Toilette begleiten zu können spart dies Zeit - die Arbeitszeit wird effektiver genutzt.
- Materialbeschaffung:
Nicht immer das billigste kaufen! Grundsatz: Wer zu viel spart, kauft doppelt!

Das sind erst mal nur ein paar Beispiele. Gerne ergänzen!
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