Autor Thema: Tagung: Wie viel Empathie ist im Pflegealltag noch möglich?  (Gelesen 743 mal)

Offline Thomas Beßen

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"Münchner Pflegekräfte aufgepasst: Am Klinikum rechts der Isar findet am 5. April 2019 von 8:30 bis 17 Uhr die Tagung "MITGEFÜHL - Empathie gibt es nicht zum Download" statt.

Mitgefühl ist eine starke Kompetenz in der Pflege. Doch bleibt dafür im Klinikalltag noch Platz? Antworten auf diese Fragen suchen Fachleute und Besucher auf der Münchner Tagung. Hochkarätige Gäste haben sich angekündigt: So wird die renommierte Pflegewissenschaftlerin Christel Bienstein nicht nur einen Vortrag halten mit dem Titel "Was sich Pflegende wünschen und was ihnen möglich ist - Einblicke in die aktuelle Situation", sondern zudem das Zertifikat "Angehörigenfreundliche Intensivstation" verleihen. ..."


>>> https://www.bibliomed-pflege.de/alle-news/detailansicht/37839-wie-viel-empathie-ist-im-pflegealltag-noch-moeglich/

Guten Morgen!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Re: Tagung: Wie viel Empathie ist im Pflegealltag noch möglich?
« Antwort #1 am: 01. April 2019, 12:22:00 »
Ja, Empathie ist eine wichtige Säule unserer Beruflichkeit, aber wir müssen sie uns auch leisten können. Es geht mir nicht um die Empathie bezogen auf unsere Patienten/Bewohner. Es geht mir um die, die sich Angehörige wünschen oder gar einfordern, weil sie ja betroffen sind. Wir Pflegende haben die Ausdünnung der Stellenpläne nicht gewollt, sonder die Manager und Politiker habe die Altenheime und Krankenhäuser durch ökonomisiert. Da bleibt nur Zeit für Patienten und das im Galopp!! Wenn sich die Betroffenen mehr wünschen, sollten sie mit dem Personal nach Lösungen suchen. Auch eine angehörigenfreundliche Intensivstation braucht für diese Dienstleistung eine ausreichende Anzahl an Mitarbeitern, wenn das nicht nur Kongreßbeiträge sein sollen.
Wenn man etwas als Wissenschaftler fordert, sollte man auch nach einer realen Umsetzung Ausschau halten.
Ich plädiere für mehr Mitgefühl!
Sonnige Grüße, Michael Günnewig