Autor Thema: Personeller Engpass in der Pflege nimmt an Dramatik zu  (Gelesen 1162 mal)

Offline Thomas Beßen

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Personeller Engpass in der Pflege nimmt an Dramatik zu
« am: 30. Juni 2017, 13:32:39 »
"...
Zentrale Ergebnisse

Die mikroökonomische Analyse zeigt, dass die Pflegebranche nach wie vor weiblich dominiert ist, obwohl der Anteil männlicher Beschäftigter in den vergangenen Jahren zunahm. Zudem erhöhte sich der Altersdurchschnitt der Pflegefachkräfte. Außergewöhnliche Arbeitszeiten und belastende Tätigkeiten sind weit verbreitet. Die Jahresentgelte in den Pflegeberufen steigen im Lebensverlauf kaum an. Die Stabilität der Beschäftigungsverhältnisse ist im Vergleich zur Gesamtwirtschaft relativ hoch. Beschäftigungsabbrüche spielen insbesondere noch während der Ausbildung oder in den ersten Berufsjahren eine Rolle.

Auf Grundlage der makroökonomischen Analyse wird ein Arbeitsmarktmodell entwickelt, das Auswirkungen von Veränderungen in Bezug auf die Beschäftigungsfähigkeit zum Verbleib im ausgeübten Beruf, bei der Berufszuwanderung und bei der Absolventenzahl auf das Arbeitskräftepotenzial zeigt. Im Ergebnis wird das Arbeitsangebotspotenzial in allen hier untersuchten Berufsgruppen bis 2030 rückläufig sein. In Verbindung mit der prognostizierten Nachfrage ergibt sich in allen Berufsgruppen und über alle Szenarien hinweg ein Fachkräfteengpass. Dieser fällt je nach Szenario, abhängig vom Einfluss der untersuchten Stellschraube, unterschiedlich aus. ..."


Quelle & mehr: http://www.iegus.eu/ bzw. http://www.iegus.eu/index.php/mai-2017-kurzfassung-zur-studie-fachkraeftebedarf-im-nichtaerztlichen-bereich-erschienen
Hier geht's zur Langfassung: http://www.iegus.eu/downloads/IEGUS%20WifOR%20IAW_Gesundheitsfachberufe_Endbericht_170622.pdf

Chronistengrüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Re: Personeller Engpass in der Pflege nimmt an Dramatik zu
« Antwort #1 am: 30. Juni 2017, 14:41:06 »
Am Sonntag war ich in Hamm als Referent auf einer Gesundheitsmesse. Hier sollten sich Vertreter der unterschiedlichen Gesundheitsberuf vorstellen und ihr Tun den Schulabgängern erklären. Das habe ich beim Berufsverband angegeben und hoffe, dass sich das auch flächendeckend anbieten lässt. Die Resonanz und einige Fragen waren sehr pfiffig. Das könnte ein Weg sein. Sicherlich nicht der einzige.

Beste Grüße aus dem Ruhrgebiet, IKARUS