Autor Thema: Palliativmedizin - Am Ende nur Schweigen  (Gelesen 4298 mal)

Offline IKARUS

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Re: Palliativmedizin - Am Ende nur Schweigen
« Antwort #15 am: 09. Dezember 2014, 19:38:57 »
Ich stimme dir doch zu Dino, aber der Hinweis darauf, dass der Sachbearbeiter genannt werden soll, geht mir am Ziel vorbei und kann "Unschuldige umbringen". Das ist mein Gedankenansatz. Es sollen nicht di eFalschen geopfert werden.

VG,M

Online dino

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Re: Palliativmedizin - Am Ende nur Schweigen
« Antwort #16 am: 09. Dezember 2014, 21:08:00 »
Übernahmeverantwortung birgt auch die Gefahr der Schuldübernahme  :-D Und was bekommt oft das PP zu hören wenn es wegen Überforderung klagt? Such Dir einen neuen Job. Was sach ich dem Sachbearbeiter damit er nicht öffentlich angeklagt wird? Richtich, dass Selbe. Wenn wir etwas erreichen wollen müssen wir die Glaceehandschuhe ausziehen und mehr Egoismus walten lassen. Nicht daran denken was wir dem "armen" Gegner antun sondern unser Ziel im Auge behalten.Sonst jammern Alle immer weiter.
VG
dino

Offline IKARUS

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Re: Palliativmedizin - Am Ende nur Schweigen
« Antwort #17 am: 10. Dezember 2014, 06:58:50 »
Wie so oft, wenn ich deine Zeilen lese, denke ich, dass wir fast ähnlich ticken. Nur unsere Vorgehensweisen unterscheiden sich. Muss ich denn wirklich so arbeiten und argumentieren wie die anderen Dino?
Die Äußerungen von Vorgesetzten (...) "... dann such dir doch was anderes ..." kenne ich aus persönlicher Erfahrung. Ich habe sie nicht öffentlich gemacht, aber ich habe mich riesig gefreut, als sie am Ende ihrer Strecke war. Als wir uns trafen, konnte ich mir einen "liebevollen Kommentar" nicht verkneifen. Manches regelt die Zeit!!

Komme ich aber auf das Thema zurück und gebe mal folgenden Fakt zur weiteren Diskussion.
Es gibt ein begrenztes Budget, weil kein Normalo mehr Geld einzahlen will. Jetzt ist es erforderlich, dass ein sehr teures Medikament eingesetzt werden muss. Um das zu bewilligen, muss die Kasse entscheiden, wo sie Geld einsparen kann. Der Sachbearbeiter unterschreibt die Bewilligung und ggf. die Ablehnung einer Maßnahme. Warum soll hier der Sachbearbeiter hochgehängt werden? Mir leuchtet das nicht ein!!
VG, Michael

Online dino

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Re: Palliativmedizin - Am Ende nur Schweigen
« Antwort #18 am: 10. Dezember 2014, 07:28:53 »
Weil er jemandem etwas wegnimmt was überlebenswichtig sein könnte oder ein Mobilitätsverlust zur Folge hat. Bei Medis kann man auch Generika nehmen, spart Geld. Es gibt genug Einsparpotentiale die nichts wegnehmen was lebenswichtig oder das Leben lebenswert macht.  Im übrigen neigt doch ein immobiler Pat., dem ein Rolli verweigert wurde, auch verstärkt zu Depressionen. Ergo benötigt er einen Facharzt und Antidepressiva. Dies kostet Geld. Geld, die die Kasse eingespart hätte wenn sie ihm den Rolli bewilligt hätte.
VG
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