Autor Thema: Japaner pflege anders  (Gelesen 2615 mal)

Offline IKARUS

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Japaner pflege anders
« am: 02. Oktober 2014, 15:12:02 »
so lautet ein Artikel in der neuen Ausgabe der Pflegefachzeitschrift "Die Schwester Der Pfleger " Ausgabe 10/2014; Seite 1026 f.

In diesem Artikel beschreiben ein Schüler und eine Lehrkraft von ihren Erfahrungen im fernen Land.
Es ist ein sehr lesenswerter Artikel und sollte den Schul- und Pflegedienstleitungen eine Anregung geben, solche Projekte auch zu starten. Der Blick über den Tellerrand ist für alle Beteiligten von großem Vorteil!!
Auch wenn ich nur wenige Stunden in einem Zentrum für Schwerbrandverletzten in China war, habe ich doch sehr viele Anregungen mit nach Hause nehmen können. Danach kommt dann die kniffelige Frage der Umsetzung von gesammelten neuen Ideen für die Arbeit vor Ort zuhause. Eine wissenschaftliche Auswertung der damaligen Ergebnisse konnte ich nicht anfertigen, weil es kein Haus war, an dem Wissenschaft betrieben wurde. Die Auswertungen der bakteriologischen Untersuchungsergebnisse sprach jedoch für sich und wurden von Untersuchungen des örtlichen Hygieneinstituts unterstrichen.

Würde ich in einer Pflegeschule arbeiten, hätte ich genügend Phantasie das Projekt voranzubringen, weil mir die Möglichkeiten für die Pflegejugend und der internationale Austausch so wichtig sind. Das das Projekt nicht mit jedem Schüler umgesetzt werden kann, ist mir ebenso bewusst, wie der Umstand, dass Geld organisiert werden muss.
Ich würde in die Richtung denken,  dass "man" sich auch hier um "Drittmittel" bemühen müsste.
Also geht es mit Kreativität und Phantasie in die Pflege-Zukunft.
Beste Grüße aus Essen, IKARUS

Offline dino

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Re: Japaner pflege anders
« Antwort #1 am: 02. Oktober 2014, 15:22:22 »
Du hast "Drittmittel" angesprochen. Ein großes Problen in Deutschland sind die 120000Tote pro Jahr durch Herztod. Ich nehme regelmäßig an Fortbildungen von einer international anerkannten Herzklinik teil. Irgendwann kamen wir dann auf Forschung und Forschungsgelder zu sprechen. Jetzt wird es kurios. Also, das zuständige Ministerium forderte die Klinik auf sich in der Industrie um Gelder zu bemühen. Der Hasenfuß bei der Aktion, dass selbe Ministerium behält sich dann das Recht vor die Ergebnisse in Zweifel zu ziehen weil eben industriell unterstützt.
VG
dino

Offline IKARUS

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Re: Japaner pflege anders
« Antwort #2 am: 02. Oktober 2014, 15:43:23 »
Du hast recht Dino, wenn du die juristischen Klippen ansprichst. Das gilt es im Vorfeld zu klären, eventuell mit einem Juristen, damit das Projekt nicht abschließend einem um die Ohren fliegt.
Ich könnte mir auch vorstellen, wenn man mit Herstellern von Gesundheitsprodukten wissenschaftlichen Fragen klären will. Wir haben mal etwas in Australien herausgefunden, was auch für die deutschen Hersteller von Interesse war.
Soweit ich es erinnere, war damals alles koscher!!

Beste Grüße, IKARUS