Autor Thema: Universitätsmedizin Rostock: Flexibles Arbeitszeitmodell für die Pflege  (Gelesen 196 mal)

Offline Thomas Beßen

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"Die Universitätsmedizin Rostock startet mit "UniFlexTeam" ein neues Arbeitszeitmodell für Pflegende. In dem Programm bündeln sich Pflegende, die flexible Arbeitszeiten benötigen und dort einspringen, wo andere ausfallen, beschrieb die Unimedizin am Dienstag den Ansatz des aus den Niederlanden stammenden Konzepts. In Deutschland sei Rostock die erste Uniklinik mit einem solchen System.

"In wenigen Jahren verabschieden wir zahlreiche Pflegekräfte in den Ruhestand und Nachwuchs ist nur schwer zu finden. Daher müssen wir jetzt aktiv werden und neue Wege in der Personalgewinnung und -bindung gehen", sagte Annett Laban, Pflegevorstand der Unimedizin. ..."


>>> https://www.bibliomed-pflege.de/news/flexibles-arbeitszeitmodell-fuer-die-pflege

Guten Morgen!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Wo ist das Neu? Ich habe es vor über 30 Jahren als "Springerpool" kennen gelernt.
Da gibt es eine Mitarbeitergruppe, die keine feste Station haben wollen und gerne "durchs Haus tingeln" Es ist sicherlich nichts für jeden! Es fehlt diesen die enge Bindung an das Stammpersonal.
Nun kann es ja auch sein, dass das der Einzelne das auch gar nicht will.
Die die im Springerpool arbeiten, sollte dafür auch belohnt werden, weil sie sich tagtäglich um- und einstellen müssen. Auch wenn sie es so wollen. Nach einiger Zeit profitieren sie vom enormen Zugewinn an Fachkompetenz und weiteren Kompetenzen.
Ich habe immer sehr gerne dem Springerpool angehört!

Auch die Einführung von Wunschdienstplänen habe ich von einer Kollegin aus dem Saarland in den 80er Jahren kennengelernt. Es hat sich auch bewährt.
Die Umstellung hatte jedoch mit Hürden zu kämpfen, die von Seiten von Kollegen und der Mitarbeitervertretung aufgestellt wurden.

Flexibilität ist immer was Gutes, wenn alle am selben Ende des Strikes ziehen.

Sonnige Grüße, Michael Günnewig

Offline teleportingnurse

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Wie auch schon Michael erwähnt hat, kenne ich das Modell des "Springerpools" bereits und finde, dass man die Person dafür sein muss. Einige wollen die Abwechslung und die Ungebundenheit an Personal und Ort. Außerdem ist der Punkt des Zugewinns von Fachkompetenz und anderen Qualitäten ein großer Pluspunkt dieses Modells. Ich hingegen bin froh über meine fixe Station, meine Arbeitskollegen und meinen nicht kontinuierlich abwechselnden Aufgaben.

Hingegen den Ansatz des Wunschdienstplans habe ich selbst noch nicht erlebt, finde es aber sehr interessant.
 
Liebe Grüße
Matthias

Offline dino

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Bei uns ist der Wunschdienstplan >25 Jahre im Einsatz. Wunschdienstplan bedeutet nicht, das der Dienst zu 100%so übernommen wird, aber es wird das Machbare erreicht. Dazu hat jeder Mitarbeiter /in jederzeit die Möglichkeit zu Tauschen. Den Mitarbeitern steht ein Wunschplanbuch zur Verfügung. Sehr wichtige freie Tage werden mit der SL abgesprochen. Beim Erstellen des DP wird erst ein vorläufiger DP im Dienstplanprogramm erstellt. 14 Tage später folgt der Endgültige. Die Möglichkeit des täuschend besteht jedoch unabhängig davon immer. Auch ein zusätzliches frei ist, bei entsprechender Bestzung, möglich.

VG
dino