Autor Thema: Gegenmodell zu Spahns Plänen - Organspende soll freiwillig bleiben  (Gelesen 1666 mal)

Offline Thomas Beßen

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"Eine Gruppe Bundestagsabgeordneter hat einen eigenen Entwurf für eine Reform des Organspendegesetzes erarbeitet. Mehr Aufklärung und regelmäßige Nachfragen sollen für mehr Spender sorgen.

Wenn in Deutschland einem hirntoten Patienten ein oder mehrere Organe entnommen werden, muss dieser zu Lebzeiten eindeutig zugestimmt haben. Das tun aber immer noch viel zu wenige Menschen, während knapp 10.000 Schwerkranke auf ein lebensrettendes Herz, eine Lunge oder Leber warten.
Eine Reform soll das ändern. Doch wie immer sie aussieht: Eine Organspende soll eine "bewusste und freiwillige Entscheidung" eines Jeden bleiben. So die feste Überzeugung einer fraktionsübergreifenden Gruppe um die Grünen-Parteivorsitzende, Annalena Baerbock.
Sie will, dass die Bürger regelmäßig und verbindlich befragt werden, ob sie zur Organspende bereit sind. "Alle Menschen in unserem Land bekommen immer einen Perso. Dann sollte man verpflichtend abgefragt werden: 'Möchten Sie Organspender sein oder nicht?'", so Baerbock. ..."


Von Bettina Nutz (ARD-Hauptstadtstudio) unter https://www.tagesschau.de/inland/organspende-gesetzesentwurf-101.html

Siehe auch https://www.zeit.de/news/2019-05/06/zweites-modell-fuer-neue-organspende-regeln-wird-vorgestellt-190506-99-93921

Sonnige Grüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.