Autor Thema: Jede zweite Pflegekraft in Hessen möchte keine Pflegekammer  (Gelesen 687 mal)

Offline Thomas Beßen

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Jede zweite Pflegekraft in Hessen möchte keine Pflegekammer
« am: 20. November 2018, 07:17:10 »
"In einer Befragung in Hessen haben 51,1 Prozent der Pflegekräfte (mit dreijähriger Ausbildung) gegen eine Pflegekammer votiert, 42,9 Prozent dafür. ..."

>>> https://www.pflegen-online.de/jede-zweite-pflegekraft-moechte-keine-pflegekammer

Guten Morgen!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline dino

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Re: Jede zweite Pflegekraft in Hessen möchte keine Pflegekammer
« Antwort #1 am: 20. November 2018, 16:21:23 »
Erstmal einleitend, ein Hr. Hußling war mir bis dato nicht bekannt. Ich kenne zwar eine Firma Hussel, die stellt hochwertiges Schokokonfekt her, aber mit Hochwertig scheint Hr. H. nicht soo viel am Hut zu haben. Es wurde sehr wohl vor der Abstimmung informiert. Da eine Pflegekammer schon länger im Raum stand, hätte der sogenannte Landespflegerat eben sich entsprechend  verhalten können und aufzklären. Schließlich sind die auch Befürworter einer umstrittenen Kammer. Er hätte zum Beispiel erklären können warum er weiterhin verallgemeinert den unsäglichen Begriff "Pflegende" verwendet, aber GKP meint. Diese haben ein Examen abgelegt. Ein "Pflegender" nicht unbedingt. Es soll per Gesetz weiterhin möglich sein über den KPH sich weiter zu qualifizieren. Nur sollen KPH nicht von einer Kammer vertreten werden. Die GKP sollen an von der Kammer organisierten Pflichtfortbildungen teilnehmen, was geschieht mit den KPH? Fängt der vertetungswürdige Mensch erst beim GKP an, oder spielen hier monetäre Gründe eine Rolle? Ein GKP verdient mehr, ihn kann man besser schröpfen. Und was ist mit den Pflegeassistenzkräften? Wer vertritt diese nun? Nun, um KPH und Assistenzkräfte darf sich dann weiterhin verdi kümmern. Dafür ist verdi dann gut genug. Es ist auch eine Unterstellung, dass Hr. Grüttner etwas gegen eine Pflegekammer per se habe. Er befolgt doch nur demokratische Spielregeln, was ich für sehr wertschätzend halte. Unter bestimmten Bedingungen könnte sogar ich eine Kammer akzeptieren.
Vertretung aller an der Pflege Beteiligten  (für mich ist auch eine Servicekraft eine Kollegin)
Einheitlicher Sockelbetrag der Mitglieder
Statt jetzt zu flennen hätte der "Landespflegerat" auf die Leute zugehen können. Warum tat er es nicht. Vielleicht waren wir es ihm nicht Wert.? Vielleicht dachte er sie würden mit gewaltiger Mehrheit gewählt? Vielleicht konnte man auch nicht aufklären da man schon am Pöstchen verteilen war? Wenn verdi etwas in die Hand nimmt informiert verdi auch umfassend. Nur mal so zum Beispiel das es geht.

VG
dino
« Letzte Änderung: 20. November 2018, 23:45:09 von dino »