Autor Thema: Pflegende Angehörige - an der Grenze der Belastbarkeit  (Gelesen 193 mal)

Offline Thomas Beßen

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Pflegende Angehörige - an der Grenze der Belastbarkeit
« am: 09. November 2018, 07:54:38 »
"Die Pflege eines Angehörigen ist emotional und körperlich für viele Menschen so belastend, dass sie kurz davor stehen, aufzugeben. Die Barmer Krankenkasse nennt die Ergebnisse ihrer Umfrage "besorgniserregend".

Waschen, Anziehen, Füttern, Medikamente geben - und einfach da sein: Einen Angehörigen zu pflegen, gleicht oft einem Vollzeitjob. Rund 2,5 Millionen Menschen hierzulande leisten diese Aufgabe und betreuen ihre Angehörigen zuhause. Wie belastend das sein kann, macht der neue "Pflegereport" der Barmer Krankenkasse deutlich: Rund sieben Prozent der pflegenden Angehörigen, 185.000 Frauen und Männer, haben demnach die Grenzen der Belastbarkeit erreicht und stehen kurz davor, aufzugeben. Rund 87 Prozent gaben an, gut oder meistens gut mit der Pflege zurecht zu kommen. ..."


>>> https://www.tagesschau.de/inland/pflegereport-105.html

Siehe auch
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/barmer-pflegereport-2018-pflegende-angehoerige-fuehlen-sich-oft-ueberlastet-a-1237399.html
https://www.welt.de/gesundheit/video183523246/Enorme-Belastung-Pflegende-Angehoerige-brauchen-dringend-mehr-Unterstuetzung.html
https://www.welt.de/gesundheit/video183523246/Enorme-Belastung-Pflegende-Angehoerige-brauchen-dringend-mehr-Unterstuetzung.html
https://www.n-tv.de/politik/185-000-Pflegende-stehen-kurz-vor-Aufgabe-article20711634.html
https://www.barmer.de/blob/170372/9186b971babc3f80267fc329d65f8e5e/data/dl-pflegereport-komplett.pdf - Pflegereport 2018

Frühe Grüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Re: Pflegende Angehörige - an der Grenze der Belastbarkeit
« Antwort #1 am: 09. November 2018, 10:37:01 »
Dann bin ich mal gespannt, ob die Kranken- und Pflegekassen daraus eine Lehre ziehen.
Die Kassen sollten mit ihren Mitgliedern sich solidarisch erklären und gegenüber der Gesellschaft und Politik noch deutlicher aufzeigen, dass PFLEGE Zeit und Geld kostet, das erwirtschaftet werden muss. Wer nicht vorsorgt, muss im Bedarfsfall verzichten. Denn Vorhaltung von ... kostet viel Geld.
Wenn wir keine Feuerwehr vorhalten, kommt keiner zum Löschen und unser Haus brennt bis auf die Grundmauer ab.
Sonnige Grüße, Michael Günnewig

Offline dino

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Re: Pflegende Angehörige - an der Grenze der Belastbarkeit
« Antwort #2 am: 11. November 2018, 16:48:59 »
Falscher Vergleich, die Vorhaltung der Feuerwehr ist gesetzlich verpflichtend. Und zwar ohne private Vorsorge. Den Grundschutz muss die Gemeine sicherstellen. Der Landkreis und das Land unterstützen durch Fördermittel. Für bestimmte Risiken, wie z. B. Bundeswasserstrassen, CBRN etc stellt der Bund kostenlos den Ländern Gerät zur Verfügung. Für die Pflege könnte man übertragen: Es gibt einen Sockel, arbeitete der Versicherte unter Tage - werden mehr Risiken abgedeckt. Ebenso bei Schichtlern, etc. Der Versicherte darf keinen Nachteil erfahren, deshalb müssen die Kosten erstattet werden. Risikosportarten, wie z. B. free climbing, müssen privat versichert werden. Dürfte schwer werden, aber da es mehr Schichtler als Risikosportler gibt durchführbar.
VG
dino