Autor Thema: Zum Werdegang einer Pflegewissenschaftlerin  (Gelesen 569 mal)

Offline IKARUS

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Zum Werdegang einer Pflegewissenschaftlerin
« am: 18. Februar 2018, 12:27:23 »
Über einen Hinweis von einer Kollegin bin ich auf folgenden Link gestoßen. Hier ist der Werdegang einer deutschen Pflegewissenschaftlerin nachzulesen.
http://www.berufsreport.com/christel-bienstein-die-grande-dame-der-pflegewissenschaft/
Haben wir doch vor Jahrzehnten auf die pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Ausland ausschließlich zurückgreifen müssen, um unsere Arbeit zu verstehen und erklärbar zu machen. Wir müssen [und wollen!] heute unser Tun begründen können, damit wir unsere Arbeit gerecht bezahlt bekomme können. Wenn Andere sich für uns stark machen, dann haben sie auch ihre Interessen im Hinterkopf. Wollen wir selbständiger werden wollen, dann müssen wir unser Tun begründen, damit Laien verstehen, warum sie (auch für PFLEGE) bezahlen sollen. Denn die Zeit der Liebestdienste und um Gotteslohn liegt hinter uns.
Mir hat besonders die Arbeit mit den Pflegediagnosen dabei geholfen, die Einstufung in die Pflegebedürftigkeit für den Entscheider (Sozialgericht/ dem Richter am Sozialgericht) nachvollziehbar aufzuzeigen.
Wenn wir unsere Arbeit abbilden können, sind wir einen Schritt weiter in die gewollte/gewünschte Selbständigkeit.
Selbständigkeit sollte aber nicht bedeuten, dass wir uns für was besseres halten. Wir sind eine Berufsgruppe, die sich mit der Gesundheit und den Krankheiten des Menschen auseinandersetzt.

Viel Vergnügen beim Mehren des Wissens um FRAU CHRISTEL BIENSTEIN!
Beste Grüße aus Essen, Michael Günnewig