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"„Das Soll ist voll! Und zwar am 27. des Monats“. So oder ähnlich könnte ein Ergebnis des neuen „Soll-ist-Voll-Rechners“ von ver.di aussehen. Dieser wird seit einigen Wochen in Baden-Württemberg erprobt. Sinn ist, dass Pflegeteams sich Gedanken darüber machen, wie viel Personal sie eigentlich haben müssten, um alle erforderlichen Aufgaben unter Einhaltung von Arbeitsschutzvorschriften durchzuführen – also um ganz normal zu arbeiten. Denn klar ist: mit den vorhandenen Personalressourcen können auf den meisten Stationen wichtige, zum Teil lebenswichtige Aufgaben entweder nicht vollständig abgedeckt werden, oder die Kolleg/innen gehen ständig über ihre Grenzen und verletzen gesetzliche Arbeitsschutzregeln. Der Rechner macht die Rahmenbedingungen sichtbar, die zu dieser Zwickmühle führen. Er errechnet aus den von den Kolleg/innen gemeinsam definierten Mindestbesetzungen pro Schicht, mit denen alle Aufgaben gut erledigt werden können, die Anzahl notwendiger Vollkräfte für die Station. Und er rechnet aus, wie viele Tage pro Monat mit dem vorhandenen Personal eigentlich  abgedeckt werden könnten, wenn pro Schicht ausreichend Personal geplant wird. Dabei könnte z.B. die eingangs erwähnte 27 herauskommen. Das bedeutet: Eigentlich reicht das Personal nur bis zum 27. des Monats – danach wären eigentlich keine Kolleg/innen mehr da.

Erste Erfahrungen in Baden-Württemberg zeigen, dass die Kolleg/innen die Diskussion sehr engagiert führen und im Anschluss mit neuen Argumenten in Aktionen und Aktivitäten für eine bedarfsgerechte gesetzliche Personalbemessung gehen. ..."


Quelle & mehr: https://gesundheit-soziales.verdi.de bzw. https://gesundheit-soziales.verdi.de/themen/entlastung/++co++74e9e2e2-5be7-11e7-bf57-525400423e78

Hier geht's zum „Soll-ist-Voll“-Rechner (Excel-Datei): https://gesundheit-soziales.verdi.de/++file++5a79799fe58deb525ac0ac9c/download/Soll_ist_voll_easy.xls

Flüchtige Grüße!
Thomas Beßen
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"HBV-Infizierte sollten ihre Nagelscheren nicht mit anderen teilen – offenbar besteht ein Infektionsrisiko. Auch bei Zahnbürsten und Rasierapparaten gilt Vorsicht. ..."

>>> https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/hepatitis/article/957666/infektionsgefahr-hepatitisviren-lauern-fingernaegeln-nagelscheren.html

Frühe Grüße!
Thomas Beßen
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"Das Zentrum für Telematik und Telemedizin zieht eine positive Zwischenbilanz – Die elektronische Visite von Bewohnern von Pflegeheimen bewährt sich für Bewohner, Ärzte und Pflegepersonal. Hinter dem Modellprojekt „Elektronische Visite“ stehen das Ärztenetz „Medizin und Mehr“, dem die teilnehmenden Ärzte angehören, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die das Projekt extrabudgetär finanziert, sowie die La-Well Systems GmbH als Entwickler der Software namens „elektronische Visite“ (elVi).

Im Modellprojekt „elektronische Visite“ kommunizieren seit Mai 2016 neun Pflegeheime und elf Arztpraxen mit der gleichnamigen Videosprechstunde. Kürzlich wurde die 1.000 Sprechstunde durchgeführt (siehe unten).

Mehrere Hundert Pflegekräfte und ca. 1.200 Bewohner von Pflegeheimen der Region Ostwestfalen-Lippe profitieren vom Einsatz der Videosprechstunden-Software elektronische Visite (elVi®). Hinter dem Projekt stehen das Ärztenetz Medizin und Mehr eG (MuM), dem die teilnehmenden Ärzte angehören, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die das Projekt extrabudgetär finanziert, sowie die in der Region ansässige La-Well Systems GmbH als Entwickler der elVi®."


>>> https://www.ztg-nrw.de/2018/02/elektronische-visite-ist-ein-voller-erfolg/

Siehe auch https://www.ztg-nrw.de/2018/02/1-000-videosprechstunden-in-pflegeheimen/: "1.000 Videosprechstunden in Pflegeheimen"

Guten Morgen!
Thomas Beßen
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Über einen Hinweis von einer Kollegin bin ich auf folgenden Link gestoßen. Hier ist der Werdegang einer deutschen Pflegewissenschaftlerin nachzulesen.
http://www.berufsreport.com/christel-bienstein-die-grande-dame-der-pflegewissenschaft/
Haben wir doch vor Jahrzehnten auf die pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Ausland ausschließlich zurückgreifen müssen, um unsere Arbeit zu verstehen und erklärbar zu machen. Wir müssen [und wollen!] heute unser Tun begründen können, damit wir unsere Arbeit gerecht bezahlt bekomme können. Wenn Andere sich für uns stark machen, dann haben sie auch ihre Interessen im Hinterkopf. Wollen wir selbständiger werden wollen, dann müssen wir unser Tun begründen, damit Laien verstehen, warum sie (auch für PFLEGE) bezahlen sollen. Denn die Zeit der Liebestdienste und um Gotteslohn liegt hinter uns.
Mir hat besonders die Arbeit mit den Pflegediagnosen dabei geholfen, die Einstufung in die Pflegebedürftigkeit für den Entscheider (Sozialgericht/ dem Richter am Sozialgericht) nachvollziehbar aufzuzeigen.
Wenn wir unsere Arbeit abbilden können, sind wir einen Schritt weiter in die gewollte/gewünschte Selbständigkeit.
Selbständigkeit sollte aber nicht bedeuten, dass wir uns für was besseres halten. Wir sind eine Berufsgruppe, die sich mit der Gesundheit und den Krankheiten des Menschen auseinandersetzt.

Viel Vergnügen beim Mehren des Wissens um FRAU CHRISTEL BIENSTEIN!
Beste Grüße aus Essen, Michael Günnewig
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"Pflegende sorgen für die Sicherheit von Patienten. Doch aufgrund unsäglicher Arbeitsbedingungen verlassen viele Pflegende ihren Beruf. Zukünftig werden Stationen und ganze Klinikbereiche mangels ausreichender Besetzung mit Pflegefachpersonen geschlossen.

Leider haben Öffentlichkeit und Politik von der Pflege immer noch zu wenig Ahnung. Ja, selbst Klinikgeschäftsführer strichen in den letzten Jahren - mit dem Segen der Krankenkassen – vorsätzlich zehntausende Stellen von examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern (inkl. Kinder- und Altenpflege). Denn die oberste Prämisse lautete: Einsparung von Personalkosten. Die Pflege sollte in das Schema rationalisierter industrieller Produktion gepresst werden. Aber warum leisten sich Fluggesellschaften Co-Piloten? Durch einen Verzicht auf sie könnten mit einem Schlag Millionen Euro eingespart werden! Im Cockpit geht es um Sicherheit. Und in deutschen Kliniken?..."


>>> https://www.focus.de/gesundheit/experten/unterschaetzte-pflege-der-arzt-allein-macht-im-krankenhaus-keinen-patienten-gesund_id_8190729.html

Sonnige Grüße!
Thomas Beßen
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Ein neuer Online-Wegweiser bietet schwerkranken Menschen mit Migrationshintergrund in neun Sprachen Zugang zu Hospiz- und Palliativangeboten. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (https://www.dgpalliativmedizin.de) hat diese Informationen in Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Vietnamesisch, Rumänisch und in Arabisch ins Netz gestellt.

Mehr dazu unter http://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/de

Virtuelle Grüße!
Thomas Beßen
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"Um die Pflege in Deutschland steht es seit Langem extrem schlecht. Aber was heißt das in der Praxis? Vier Tweets von Menschen, die in der Branche arbeiten, und die Geschichten dahinter."

Eigentlich hatte er es nur gut gemeint. Erwin Rüddel, der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, wollte nicht länger zuschauen, wie den Altenheimen und Kliniken die Pfleger davonlaufen. Also schlug er auf Twitter vor: Die Politik werde handeln, nun aber sollten auch die Pfleger anfangen, gut über ihre Branche zu reden, dazu setzte er den Hashtag #gutezeitenfürgutepflege. Doch statt positiver Geschichten hagelte es Kritik für den CDU-Politiker.

Unter dem Hashtag #twitternwierueddel begannen Pfleger, in kleinen Episoden über ihren Berufsalltag zwischen Schichtarbeit, Erschöpfung und Angst zu berichten. Es sind tragische Spitzen und Momentaufnahmen einer Krise, die Deutschland schon lange beherrscht. Die SZ hat mit vier dieser Pfleger gesprochen, die ihren Job trotz Krisen zwar gerne machen - aber mit ihren Tweets auch deutlich machen wollten, dass das eben nicht einfach so geht: nur gut über ihren Job zu reden. ..."


Protokolle von Michaela Schwinn unter http://www.sueddeutsche.de/leben/pflege-die-krankenhaeuser-sind-total-ueberfordert-1.3870635 (2 Seiten)

Flüchtige Grüße!
Thomas Beßen
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Die hessische "WPO-Pflege" und ihre Änderungen vom 3. Dezember 2015 finden sich in der Anlage.

Rasche Grüße!
Thomas Beßen

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"Noch bevor typische Symptome auftreten, spüren andere Menschen, dass ein Mitmensch eine ansteckende Krankheit hat. Auch Ungeschulte haben dabei eine Begabung zur intuitiven "Blickdiagnose", ergab eine Studie. Doch man muss wissen, worauf man achtet. ..."

>>> https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/article/957577/blickdiagnose-gesicht-krankheiten-verraet.html

Guten Morgen!
Thomas Beßen

- ausbildungsrelevant -
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