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Injektionen & Infusionen / Re: Fixierung für Infusionen mit Armband !
« Letzter Beitrag von dino am Gestern um 22:41:24 »
Oder anders ausgedrückt: In ganz Deutschland gibt es diese Armbänder nicht mehr. In ganz Deutschland? Nein, auf einer kleinen Station, inmitten eines Tales, von Bäumen umgeben, umrahmt von einem Teich und einer Pferdekoppel, werden diese Armbänder verwendet. Der Satzbau erinnert irgendwie an Asterix und Obelix, gell.  :-) :-) Ich gehe einfach mal davon aus das sie dem Sparwahn zum Opfer fielen. Gerade bei schwierigen Venenverhältnissen, wo man froh ist drinne zu sein, sichere ich den Zugang mit den Armbändern gerne ab. Sie sind profesioneller als die Pflasterkonstrukte, und auch für Pflasterallergiker geeignet.
VG
dino
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Injektionen & Infusionen / Re: Fixierung für Infusionen mit Armband !
« Letzter Beitrag von Thomas Beßen am Gestern um 17:29:15 »
Das Produkt ist hier http://archive.is/XZHLj kurz beschrieben - und ist offensichtlich vom Markt verschwunden...

Guten Abend!
Thomas Beßen
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Eine Fachkraft für 2500. Was verstehen die unter einer Fachkraft? Ich bin ein absoluter Fan von genauen Bezeichnungen, wie Altenpfler/in, Altenpflegerhelfer/in.
VG
dino
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Nun habe ich zwar keine ausreichenden Erfahrung in der Herztransplantationsmedizin, aber viel Erfahrung mit der Transplantation von Schweinehaut bei brandverletzten Patienten. Ich denke, dass die Transplantation von Herzen am gleichen Problem abprallen wird, wie ich es über viele Jahre in diversen Zentren für Brandverletzte beobachten konnte. Es ist kein technisches Problem! Es ist ein Problem der Abstoßung des Transplantats! Selbst bei der Übertragung menschlicher Hauttransplantate kommt es zu Abstoßungsreaktionen. Der einzige Fall einer Abstoßung des Transplantats ist ausgeschlossen bei eineiigen Mehrlingsgeburten, weil hier die Genetik völlig identisch ist. Bei allen anderen Gewebetransplantationen wird es unweigerlich zu Abstoßungsreaktionen kommen. Das kennen wir auch von der Transplantation des  Knochenmarks. Damit es vom Empfänger vertragen wird, muss die Immunabwehr auf "NULL" reduziert werden (eigene klinische Erfahrungen aus der KMT).
Der Einsatz von Schweinehaut bei Brandverletzten war immer nur als temporärer Hautersatz gemeint, um die Infektionsgefahr klein zu halten. Erst nach dem genügend Eigenhaut des Verletzten zur Verfügung stand, konnte der Hautdefekt dauerhaft verschlossen werden.
Also ist die Immunität des Betroffenen/Empfänger oder die Abstoßunsreaktion ein wesentlich größeres Problem als das technisch Mögliche.
Selbst bei der Hauttransplantation von Brandverletzten gibt es immer noch Grenzen, die nicht überwunden werden konnten. Selbst die Hautzüchtung hat Grenzen! Es ist halt ALLES "nur nachgemacht"! Dem "Kreatinozytenrasen" fehlen viele Strukturen, die die gesunde Haut aufweist.
Es ist gut und richtig, das Geforscht wird. Wir sollten aber auch bedenken, dass man Grenzen aus ethischen Gründen bedenken sollte.
Nicht alles was technisch möglich ist, sollte auch kritiklos durchgeführt werden.
Beste Grüße, Michael Günnewig
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"Lässt sich der Mangel an Spenderorganen mit Schweinen lösen? Forscher arbeiten an der sogenannten Xenotransplantation. Einem Münchner Team gelingt ein wichtiger Schritt.

Für Patienten mit Herzschwäche im Endstadium ist eine Herztransplantation oft die einzige Chance auf Heilung. Doch es gibt viel weniger Spenderorgane als benötigt. Daher forschen Mediziner schon seit vielen Jahren daran, das Problem durch die Transplantation von Schweineherzen zu lösen. Schweine sind als Spender besonders geeignet, weil ihr Stoffwechsel dem der Menschen ähnelt.

Das Verfahren wird bisher vor allem an Pavianen erprobt, bevor sie bei Menschen zum Einsatz kommen kann. Das Problem: Die Versuchstiere haben bisher maximal 57 Tage überlebt, wenn ihr Herz ersetzt wurde.

Nun meldet ein Forscherteam um den Münchner Herzchirurgen Bruno Reichart und den Veterinärmediziner Eckhard Wolf im Fachmagazin "Nature" Fortschritte. Sie hatten mit einer neuen Technik gentechnisch veränderte - konkret ging es darum, mögliche Abstoßungsreaktionen beim Menschen nach der Transplantation zu unterdrücken - Schweineherzen in Paviane verpflanzt. Dort ersetzten sie das ursprüngliche Herz der Tiere für längere Zeit komplett. ..."


>>> http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/transplantation-pavian-lebt-mit-schweineherz-a-1242029.html

Siehe auch http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/panorama/Pavian-lebt-mehr-als-halbes-Jahr-mit-Schweineherz-article3995031.html

Flüchtige Grüße!
Thomas Beßen
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"Auf ihrer Mitgliederversammlung haben sich die Mitglieder des Arbeitgeberverbands Pflege dafür ausgesprochen, allen Altenpflegefachpersonen ein Mindesteinkommen von 2.500 Euro pro Monat zu garantieren.

Gemeinsam mit den kirchlichen Organisationen Caritas und Diakonie, den großen Wohlfahrtsverbänden, der Gewerkschaft Verdi und den privaten Arbeitgebern wolle der Verband nach einer unkomplizierten Lösung suchen, heißt es in einer Mitteilung von Mittwoch. Pflegenden sollten zügig eine bessere Bezahlung erhalten. ..."


>>> https://www.bibliomed-pflege.de/alle-news/detailansicht/37044-arbeitgeber-wollen-2500-euro-grundgehalt-fuer-altenpflegefachkraefte/

Guten Morgen!
Thomas Beßen
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Der pflegebedürftige Mensch erwartet kompetente und profesionelle Pflege,
das profesionelle Pflegepersonal erwartet adäquate Entlohnung.
Und irgendwo muss das Geld ja herkommen.
VG
dino
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"Die Gehaltsgefüge in der Pflege variiert stark, und zwar sowohl im Hinblick auf den Beschäftigungsort als auch auf die Art der Pflegetätigkeit. Das geht aus einer Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit.

Danach liegt das Gehalt – Stand Ende 2017 – von Fachkräften in der Krankenpflege im Schnitt bei 3337 Euro. Fachkräfte in der Altenpflege haben dagegen einen mittleren Verdienst von 2744 Euro. Damit liegen sie 14,5 Prozent unter dem Durchschnittslohn branchenweit aller Beschäftigten – dieser beträgt 3209 Euro. ..."


Quelle & mehr: https://www.aerztezeitung.de/

Hier geht's zur Studie: http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Entgelte_von_Pflegekraeften.pdf

Flüchtige Grüße!
Thomas Beßen
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"Die Beiträge zur Pflegeversicherung werden um 0,5 Prozentpunkte steigen. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Damit erhöhen sich die Beitragssätze bereits in der zweiten Legislaturperiode hintereinander. Das Gesetz zur Änderung des Elften Gesetzbuchs tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Damit steigt der Satz auf 3,05 Prozent, für Kinderlose auf 3,3 Prozent. ..."

>>> https://www.bibliomed-pflege.de

Frühe Grüße!
Thomas Beßen
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Arzneimittellehre / Re: Online-Apotheken - Pillen per Post
« Letzter Beitrag von dino am 13. Dezember 2018, 07:44:58 »
Medikamentenversand versus Apotheken. Vielleicht wurde die Meinung von Hr. Lauterbach etwas getrübt weil er vielleicht die falsche Fliege trug? Ich stamme selbst aus einer ländlichen Gegend. Selbst Nachts oder am Wochenende hat man im Usinger Land eine diensthabende Apotheke erreicht. Ich denke der Versandhandel hat seine Vorteile in den niedrigen Preisen. In Frankreich kann der Ort noch so klein sein, eine Apotheke ist vor Ort. Wie die sich Halten weiß ich nicht. In Deutschland gibt es nicht in jedem Ort eine Apotheke, aber für jeden Ort eine. Die Preise sind der eine Teil der Medaille, der Andere die fachliche Beratung die kein Versandhändler packt. Ich versuche es einmal mit folgender Analogie: Hugo will Grillen. Im Discounter kriegt er z. B. 2 abgepackte Steaks ab 2,50€ . Im Vergleich der örtliche Metzger, hier kosten 2 Steaks um die 5€. Beim Discounter kommt das Fleisch aus Massentierhaltung. Beim Metzger vom Bauern aus der Region. Die Säue hatten Auslauf und eine gesunde Ernährung, ganz ohne Antibiotika im Futter. Das kostet eben mehr. Nun zurück zu den Medis. Wer eine echte Beratung möchte, z. B. ob er ASS gegen seine Kopfwehr nehmen könne oder lieber erst zum Arzt gehen soll, ist beim Apotheker gut aufgehoben. Der Apotheker wird den Kunden fragen ob er es mit dem Maqen habe, oder vielleicht Asthma, oder ob schon einmal eine Unverträglichkeit aufgetreten sei? Es kostet etwas mehr, so wie beim Metzger. Wem dies egal ist, bestellt sich eben seine Medis. Oder, nun wieder zum Grillen, wem egal ist woher die Sau kommt, ob das Fleisch sehnig ist, der ist beim Discounter gut aufgehoben. Da ich gerne gegrillte Bratwurst esse, investiere ich ebbes mehr und fahre zum Metzger. Und jetze krieg ich Hunger, na ja, vielleicht träume ich von einer Grillorgie mit Thüringer Bratwurst mit selbstgeklöppelten Kartoffelsalat.
VG
dino
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