Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
"Ein internationales Konsortium unter Beteiligung der Jacobs University erhält EU-Fördermittel in Höhe von 450.000 Euro für die Entwicklung eines Bildungsprogramms. Ziel ist es, die kommunikativen Fähigkeiten von Medizinstudenten und Krankenpflegeschülern zu optimieren, damit diese erfolgreicher mit älteren Patienten mit niedriger Gesundheitskompetenz arbeiten können.

Ältere Menschen haben häufig Schwierigkeiten, mit ihrer Krankheit und der damit verbundenen Behandlung zurechtzukommen. Es ergeben sich z.B. Probleme, medizinische Informationen oder ärztliche Empfehlungen zu verstehen. Gesundheitsdienstleister wie Ärzte und Pflegekräfte verfügen oft nicht über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten, um verständlich und effektiv zu kommunizieren. Die Stärkung kommunikativer Fähigkeiten zukünftiger Fachkräfte im Medizinsektor kann dazu beitragen, die Betreuung insbesondere von älteren Menschen zu verbessern.

Das sogenannte IMPACCT-Projekt (IMPACCT steht für IMproving PAtient Centered Communication Competences, auf deutsch: Verbesserung der patientenzentrierten Kommunikationskompetenzen) wird von der Universitätsklinik Groningen in den Niederlanden koordiniert. Es wird in Kooperation mit Partnern aus Irland (National University of Ireland, Galway), Belgien (European Association of Institutions in Higher Education), Italien (Agenzia Regionale Sanitaria), Slowakei (Pavol Jozef Šafárik Universität in Košice) und Deutschland (Jacobs University) durchgeführt. Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin an der Jacobs University, und ihr Team übernehmen zentrale Aufgaben innerhalb des IMPACCT-Projektes. ..."


>>> https://www.jacobs-university.de/news/neues-bildungsprogramm-soll-kommunikation-mit-alteren-patienten-verbessern

Schönen Feierabend!
Thomas Beßen
2
"Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) will gemeinsam mit Kassen, Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen "Pakt für die Pflege" schmieden. Ziel soll ein Flächentarifvertrag für die Altenpflege sein, sagte Kolat am Montag in Berlin. Ein erstes Gespräch mit allen Beteiligten habe schon im November stattgefunden. Auch die Arbeitgeber spürten mittlerweile die Missstände in der Branche, sagte Kolat. Eine unabhängige Stelle soll den ortsüblichen Durchschnittsverdienst der Branche ermitteln und veröffentlichen, um den Angestellten bessere Verhandlungspositionen zu ermöglichen.

Bis zum Jahr 2030 soll Berlin rund 8000 weitere Fachkräfte benötigen. Derzeit gibt es in der Hauptstadt rund 116 000 pflegebedürftige Menschen, bis 2030 sollen es über 50 000 mehr sein. Trotz eines erheblichen Fachkräftemangels blieben die Einkommen in der Branche im Schnitt auch wegen hoher Teilzeitarbeit weiterhin niedrig."


>>> https://www.morgenpost.de

Guten Abend!
Thomas Beßen

3
TB 9 Erste Hilfe/Notfallmanagement / Neues von der Stroke Front
« Letzter Beitrag von dino am Gestern um 14:59:18 »
Immer mehr Menschen erleiden einen Schlaganfall. Schnelle Hilfe ist gefragt, am Besten vom Spezialisten. Doch gibtes hinreichend Fachärzte? Nein, hier eineIdee aus Bayern https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/flying-interventionalist-kommt-mit-dem-hubschrauber-ins-krankenhaus.html
VG
dino
4
Genau dieses Beispiel:
 Wie lange haben die "Kollegen" des Oldenburger "Krankenpfleger" geschwiegen, bis die Tatsachen innerhalb der Klinik und dann später mit der Staatsanwaltschaft angepackt wurden.
birgt Sprengstoff. Eine SL kennt ihre Mitarbeiter. Eine I ist aber auch eine Station die "Komplikationsträchtig" ist. Es liegt keiner wegen Fußpilz dort. Es wird auch dort den einen oder anderen Heißsporn geben. Und irgend jemand führt die Liste an wo es die meisten Komplikationen gibt. Dies ist in der Regel Zufall. Problematisch wird es wenn vieles Passt, wie Heißsporn, als erstes beim Patient, hat die meisten Notfälle in der Reanimationen in der Schicht. Würdest Du das nun in einem Team/Supervision thematisieren wollen? Da kann man Dir aber ruck zuck Mobbing draus drehen. Du kannst Dich mit ihm in die Schicht eintragen und sein Verhalten beobachten. Du kannst Dich mit ihm zwanglos unterhalten und ihn auch dabei sein Verhalten, Sprache, Mimik beobachten. Du kannst Dir die Akten der "Notfälle" ansehn. Du wirst Dich mit dem Oberarzt beraten müssen (Du weißt schon, dass sind die mit den längeren weißen Kitteln, die sind auch Bestandteil des Behandlungsteams). Aber man muss dann eine Entscheidung treffen. Und das bedeutet, einen schriftlichen Bericht an Deinen Vorgesetzten anfertigen. So ist das. Was soll also Das:
Für mich ist die mangelnde Solidarität innerhalb unsere Berufsgruppe ein entscheidender Fakt
Was hat ein Straftatbestand mit mangelnder Solidarität zu tun?
Auch wenn es manchmal so klingt, als hätte ich was gegen Vorgesetzte, ist es doch so wie im Artikel.
In diesem Fall war vor Allem die SL gefragt. Aber auch sie kann nur mit Fakten operieren. Und keiner von uns hat eine kriminalistische Ausbildung. Aber was schreibe ich, Du warst mal selber SL und weißt das doch selbst. Auf Deine Lösungsvorschläge warte ich mit Spannung.
VG
dino
5
Anstatt sexueller Belästigungen könnte man auch so manch Anderes ins Feld führen.
Für mich ist die mangelnde Solidarität innerhalb unsere Berufsgruppe ein entscheidender Fakt. Vgl. : ... einige Krankenschwestern machen Bemerkungen ...
Wie lange haben die "Kollegen" des Oldenburger "Krankenpfleger" geschwiegen, bis die Tatsachen innerhalb der Klinik und dann später mit der Staatsanwaltschaft angepackt wurden. Oft werden Probleme, die sich innerhalb des Pflegeteams abspielen, eher mit Vertretern aus den anderen Berufsgruppen besprochen.
Hier müsste eine andere Konfliktlösungsstrategie in unsere DNA eingebaut werden.
Einige mögen sie bereits haben. Es sind aber zu Wenige, die dieses Verhalten auch weitergeben.
Auch wenn es manchmal so klingt, als hätte ich was gegen Vorgesetzte, ist es doch so wie im Artikel. Manche Vorgesetzte kommen ihren Pflichten nicht nach. Schön dass man sich auch in Niedersachsen weiterentwickelt hat.
Beste Grüße, Michael Günnewig
6
Guten Appetit und einen erholsamen Schlaf wünscht IKARUS
7
nun, hier ein paar Antworten:
 - wenn man eine Forderung aufstellt muss man nicht vorher den Schwa.. wieder einziehn weil man sich Gedanken Anderer macht
 - der 6 Stundentag macht den Job attraktiver, automatisch wird es mehr Menschen geben die ihn ausüben. Denn es gibt nicht nur Altruisten, sondern auch Normalos die den Job interessant finden.
Für mehr Antworten hab ich jetzt keinen Bock, ich geh in die Bubuzentrale und ess Pralinen.
VG
dino
8
"Altenpflegerin Branka Ivanisevic erläutert im FR-Interview, warum eine gute Qualifikation in der Pflege von alten Menschen so wichtig ist. Branka Ivanisevic (42) leitet einen Wohnbereich in einem Altenheim der Diakonie in Neu-Isenburg.   

Frau Ivanisevic, Sie werden gleich nach Wiesbaden fahren und für mehr Personal in der Altenpflege demonstrieren. Warum?
Wir brauchen nicht nur mehr Personal, wir brauchen vor allem ausreichend qualifiziertes Personal. Und wir möchten, dass dieser Beruf, der psychisch und physisch sehr belastend ist, gesellschaftlich aufgewertet wird.
Wie könnte eine solche Aufwertung aussehen?
Die Spaltung in Krankenpflege und Altenpflege hat dazu geführt, dass die Altenpflege in der öffentlichen Wahrnehmung zu einer Zweiten-Klasse-Pflege wurde. Das muss sich ändern.
Fast jeder hat oder hatte einen Angehörigen in einem Heim und weiß, wie wichtig eine gute Betreuung ist. Wie schaffen Sie das eigentlich, auf jeden Bewohner individuell einzugehen? Bleibt dafür im Alltagsbetrieb überhaupt genug Zeit?
Vieles hängt von der Arbeitsorganisation ab. Aber es ist eine ständige, große Herausforderung, jeden Menschen so zu versorgen, wie wir das gelernt haben. In der Gesellschaft ist das noch nicht angekommen, dass wir unbedingt gut geschulte Fachkräfte brauchen. Stattdessen bekommen viele Heime von den Arbeitsagenturen Menschen zugewiesen, die arbeitslos sind.
Und welche Qualifikationen bringen diese Hilfskräfte mit?
Die waren mal Bäcker oder Maurer und hatten mit der Pflege noch nie etwas zu
Gibt es Qualifizierungsangebote?
Die Agentur für Arbeit bietet an, dass sie eine dreijährige Ausbildung machen. Wenn man den häufig vorhandenen Migrationshintergrund betrachtet, ist das sehr schwierig. Viele sind auch schon etwas älter und froh, dass sie diese Stelle als Hilfskraft bekommen haben und regelmäßig Geld verdienen. Die meisten haben aber nur eine Teilzeitstelle, so dass ihnen später die Altersarmut
..."


>>> http://www.fr.de/rhein-main/altenpflege-in-hessen-wir-brauchen-einen-personalschluessel-a-1393620

Guten Abend!
Thomas Beßen
9
Die Arbeitszeit verkürzen bei vollem Lohnausgleich. Prima!
Aber wo soll das Geld für das zusätzliche Personal herkommen, wenn doch alle sparen wollen.
Die Skandinavier haben da eine andere Einstellung zum Gesundheitssystem als wir. Es lässt sich bei uns nicht durchsetzen.
Schön wäre es alle mal!
Aber dann noch eins! Wenn wir heute schon über Fachkräftemangel klagen, muss doch auch gefragt werden, wo die neuen Kolleginnen und Kollegen herkommen sollen.
Schön aber unrealistisch! Aber warum sollen wir nicht auch träumen!

Grüße aus Essen, Michael Günnewig
10
"Der Montag ist aus kardiologischer Sicht ein schwarzer Tag. Hier häufen sich offenbar die unerwarteten kardial bedingten Todesfälle. Aber warum sind ausgerechnet junge Männer an diesem Tag gefährdet? Die Auswertung einer Studie gibt Antworten.

Der Rückkehr an den Arbeitsplatz am Montagmorgen sehen die meisten Menschen mit äußerst gemischten Gefühlen entgegen. Für viele bedeutet der Wochenstart vor allem Stress. Hinweise darauf, dass sich dies auf die Herzgesundheit niederschlägt, liegen aus mehreren Studien vor, allerdings mangelt es an prospektiven Langzeitstudien, welche die genauen Zusammenhänge erhellen. ..."


Von Elke Oberhofer unter https://www.springerpflege.de/herzinfarkt/moerderischer-montag-fuer-maenner/15289084

Allzeit Gesundheit!
Thomas Beßen
Seiten: [1] 2 3 ... 10