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Lieber Ikarus, Du schmeißt so Einiges in den Topf und kochst daraus ein Süppchen. Mit etwas mehr Fachkenntnis (oder auch Google) wüsstest Du was ein Paramedic ist und welche Aufgaben er hat.
Nicht nur Ärzte sind Kollegen, ich bezeichne ebenso Ergos, MTA bis hin zu Handwerker und Gärtner als Kollege. Kollege ist man nicht durch die Tätigkeit die man ausübt, sondern man lebt sie. Im übrigen bringt der Satz Wo aber bitte verhalten sich Ärzte kollegial? Sie verfolgen unbeirrt ihre Interessen! rüber das sich alle Ärzte so verhalten. Dies ist erstmal eine Unterstellung. Es gibt auch Andere die ständig Öl ins Feuer gießen.
Zu Mannheim, hier verbreitest Du die Fehlinformation das Verwaltung und Ärzte diese Entscheidung fällten. Diese Information ist laut Bibliomed falsch, es war der dortige Geschäftsführer. Bei den Ärzten wird im Übrigen keine Freude aufgekommen sein, denn sie bedeutet Mehrarbeit. Die Arbeit im sozialen Bereich, wo mehrere Berufsgruppen zusammen arbeiten, ist immer spannend. Sehr wichtig ist eine vertrauensvolle Arbeit SL - OA, ebenso SL - PDL. Regelhaft stattfindende gemeinsame Meetings fördern die Zusammenarbeit aller Berufsgruppen. Dazu gehört jedoch auch die Meinung Anderer zu akzeptieren. Auch Loyalität sollte eine SL kennen. Für Leute die dies nicht können ist dies auch ein Grund um als Nomade zu leben. Natürlich würde dies so nicht zugegeben, sondern es werden andere Gründe vorgeschoben.
Und nun zu Hr. Westerfellhaus. Letzte Woche fandest gerade Du gut was er sagte, nun bist Du anderer Meinung. Was denn nu? Hüh oder Hott?
VG
dino
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Nun gibt es auf bibliomed.de erste Reaktionen zu lesen, nachdem man sich in Mannheim entschieden hat die Zentrale Pflegedirektion aufzulösen um sie dem Ärztlichen Direktor zu unterstellen. Verwaltung und Ärzte haben entschieden, die ZPDL abzuschaffen, um eigene Interessen besser durchsetzen zu können. Eine andere Interpretation des Vorgehens kann ich mir nicht vorstellen!  Wo - wenn auch nur im Ansatz - könnte man hier ein MITEINANDER erblicken? Das PFLEGE ein Teil der Betriebsleitung ist, ist eine Errungenschaft, die wir uns professionell Pflegende nicht wegnehmen lassen dürfen.
Wenn wir nicht kämpfen, werden wir wieder unter den Rock der Ärzte verschwinden!!
Es gibt ja Pflegekräfte die sich als Kollegen der Ärzte beschreiben. Wo aber bitte verhalten sich Ärzte kollegial? Sie verfolgen unbeirrt ihre Interessen!

https://www.bibliomed-pflege.de/alle-news/detailansicht/35117-heftige-kritik-an-entscheidung-des-uniklinikums-mannheim/

Wenn der Pflegeberauftrage Andreas Westerfellhaus fordert, dass Pflege mehr ärztliche Aufgaben übernehmen sollte, dann kann ich ihm nicht zustimmen.
Wenn wir (die beruflich Pflegende!) Aufgaben übernehmen/durchführen, sollten wir diese auch abrechnen dürfen. Das beginnt mit der Formulierung!! Ich führe keine ärztlichen Aufgaben durch. Was sind ärztliche Aufgaben und was ist handwerkliche Kunst, die nicht auch andere erlernen könnten. Ich will mich nicht mit einem Arzt auf eine Stufe stellen.
Wenn ich mich als PARAMEDIC´s bezeichnen lassen muss , könnte ich auch aussprechen, dass ANDERE PARANURSES sind!
Eine Aussage von mir am Rande eines Kongresses in Groningen, Niederland (1995)


Beste Grüße, Michael Günnewig
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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) möchte mehr junge Männer für den Pflegeberuf überzeugen. In Zusammenhang mit dem in Bayern am 26. April 2018 stattfindenden "Boys' Day" hat ihr Ministerium im Rahmen der Kampagne "Herzwerker" die Broschüre "Männersache?!!" neu erstellt, die gezielt um männlichen Pflege-Nachwuchs wirbt.

Unter http://www.vincentz-network.net/dl.php?fid=b971187c-46dc-11e8-af96-00163e31a26f findet man diese Broschüre.

Ich drück' mal die Daumen & grüße vielmals!
Thomas Beßen
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"Trotz ausreichendem Angebot essen rund 50 Prozent der PatientInnen weltweit während ihres stationären Aufenthalts in einem Spital zu wenig, wodurch Mangelerscheinungen verursacht werden und die Genesung gefährdet ist. Die Ernährungswissenschafterinnen Eva Winzer vom Zentrum für Public Health an der Abteilung für Sozial- und Präventivmedizin der MedUni Wien und Karin Schindler, Universitätsklinik für Innere Medizin III der MedUni Wien und des AKH Wien, konnten nun zeigen, dass eine genaue Beobachtung des Essverhaltens und eine Bewertung der Speisen mit Hilfe eines digitalen, fotografischen Monitoring-Tools möglich ist. Die Ergebnisse könnten in einem, auf die PatientInnen abgestimmten, Therapieplan miteinbezogen werden. Die Studie wurde im European Journal of Clinical Nutrition publiziert. ..."

>>> https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20180418_OTS0042/digitales-monitoring-kontrolliert-moegliche-mangelernaehrung-von-spitals-patientinnen?utm_source=2018-04-18&utm_medium=email&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

Guten Morgen, vor allem in die schöne Stadt Wien! :-)
Thomas Beßen
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Hier nun die Stellungnahme der Gewerkschaft ver.di zum Referentenentwurf in der Anlage:

"Referentenentwurf zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe: Positive Aspekte, grundlegender Nachbesserungsbedarf in zentralen Punkten

Es ist höchste Zeit, die Inhalte der neuen Pflegeausbildungen zu beraten. Schließlich sollen die neuen Ausbildungen ab 01.01.2020 starten – so sieht es das Pflegeberufegesetz vor. Gut, dass der Referentenentwurf zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe jetzt vorliegt. Er regelt die weitere inhaltliche Ausgestaltung der neuen Ausbildungsgänge. Ziel muss sein, attraktive und zeitgemäße Ausbildungen in den Pflegeberufen zu schaffen, die am Bedarf der pflegerischen Versorgung ausgerichtet sind. Die Zahl der Auszubildenden darf nicht sinken, gerade auch aufgrund des großen Bedarfs an Fachkräften. Der Entwurf für die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung enthält positive Aspekte. Doch in zentralen Punkten muss deutlich nachgebessert werden.

Gut ist, dass die Praxisanleitung geplant und strukturiert auf der Grundlage des vereinbarten Ausbildungsplans stattfinden soll. Damit wird eine langjährige Forderung von uns aufgegriffen. Schritte in die richtige Richtung sind, dass die betriebliche Anbindung der Auszubildenden und eine gewisse Spezialisierung im Rahmen der generalistischen Ausbildung gewährleistet werden sollen. Positiv ist zwar, dass im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens die Notwendigkeit anerkannt wurde, die Abschlüsse in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Altenpflege beizubehalten. Kritisch sehen wir weiterhin, dass die spezialisierten Berufsabschlüsse sechs Jahre nach Start der neuen Ausbildungen überprüft und möglicherweise aufgehoben werden sollen. Wir brauchen auch künftig eine hinreichende Spezialisierung. Deshalb hatte sich ver.di im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens für eine integrierte Ausbildung eingesetzt.

Die vorgesehene Zwischenprüfung dient in erster Linie dazu, den Ländern zu ermöglichen, die bis dahin erworbenen Fähigkeiten im Rahmen einer Pflegeassistenz- oder -helferausbildung anzuerkennen. Vor allem die privaten Arbeitgeberverbände verfolgen damit das Anliegen, eine Anrechnung auf die Fachkraftquote in der Altenpflege zu erzielen. Das lehnen wir entschieden ab. In der Praxis ist dadurch eine stärkere Hierarchisierung der Pflegeberufe zu befürchten. Wir wollen eine Aufwertung der Pflegeberufe insgesamt, keine weitere Aufspaltung pflegerischer Arbeit.

Sofern an der Zwischenprüfung festgehalten wird, ist diese so auszugestalten, dass sie ausschließlich zur Ermittlung des Ausbildungsstandes durchgeführt und nicht mit der Möglichkeit der Anerkennung einer Pflegeassistenz- und -helferausbildung vermischt wird. Die Auszubildenden müssen unterstützt werden, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Es ist unbedingt sicherzustellen, dass die Auszubildenden nicht dazu gedrängt werden, ihre Ausbildung abzubrechen. Im Übrigen sind Jahreszeugnisse entbehrlich, wenn eine Zwischenprüfung vorgesehen wird. Beides braucht es nicht. Kritisch sehen wir insgesamt, dass der Referentenentwurf eine starke Tendenz zur Verschulung der Ausbildung hat. ver.di spricht sich weiterhin ausdrücklich für eine Stärkung der dualen betrieblichen Ausbildung aus.

Auch bei der hochschulischen Erstausbildung besteht – wie im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens ausgeführt – grundlegender Nachbesserungsbedarf. Es darf nicht sein, dass für Studierende deutlich schlechtere Bedingungen im Vergleich zur beruflichen Ausbildung vorgesehen sind. Studierende müssen über die in der beruflichen Pflegeausbildung verankerten ausbildungsrechtlichen Standards verfügen (Abschluss eines Ausbildungsvertrags) und einen Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung haben.

Die Anforderungen an die Pflegefachkräfte steigen. Für eine gute pflegerische Versorgung benötigen wir eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Hieran misst ver.di den vorgelegten Referentenentwurf. ver.di hat anlässlich der Verbändeanhörung am 4. Mai 2018 eine ausführliche Stellungnahme eingereicht und wird sich weiter für eine zeitgemäße Ausbildung einsetzen, die den Auszubildenden gute Bedingungen bietet."


Virtuelle Grüße!
Thomas Beßen

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Kritische Dinge wie Personalmangel aber auch Lichtblicke / Re: Lebens-Tips vom Milliardär
« Letzter Beitrag von dino am 23. April 2018, 09:06:04 »
Ich gehe mal davon aus das er für seine eigenen alten Tage vorgesorgt hat, in Form eines schönen Chalets, vielleicht in der Schweiz. Natürlich mit privatem Sicherheits, ähm sorry, natürlich Pflegepersonal.
VG
dino
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"Viele Menschen wollen heute schnell und schlicht beerdigt werden. Manche lassen ihre Asche anonym verstreuen - ein Problem für die Trauernden. ..." (DER SPIEGEL Nr. 17 / 21.4.2018)

Ein Video dazu ist unter http://www.spiegel.de/sp172018asche zu sehen.

Sonnige Grüße!
Thomas Beßen
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Kritische Dinge wie Personalmangel aber auch Lichtblicke / Lebens-Tips vom Milliardär
« Letzter Beitrag von St.Florian am 22. April 2018, 15:38:00 »
Huhu zusammen und sonnige Grüße aus dem Taunus!

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat es tatsächlich geschafft, Bernhard Grosse Broermann, Ihr erinnert Euch, er ist der Patriarch von Asklepios und Großaktionär bei Rhön-Kliniken, zu interviewen!

Als ich das Interview gelesen habe, bin ich vor Ehrfurcht fast erstarrt! Der Prototyp aller Wohltäter, der das geringe Gehalt der Kolleginnen und Kollegen beklagt, dabei sogar Ver.di recht gibt, sich aber außer Stande sieht, höhere Gehälter zu zahlen!

Laut Wikipedia verfügt Hr. Grosse Broermann über ein Vermögen von rd. 5 Mrd. (5.000.000.000 €), hätte er es da nicht in der Hand höhere Gehälter zu zahlen und mit gutem Beispiel voran zu gehen?

Sind es nicht u.a. Asklepios und Rhön, die Tarifverträge scheuen, wie der Teufel das Weihwasser?

Er sagt auch, er hätte nie Profit aus Asklepios entnommen, sondern alle Gewinne er-investiert, sein Geld verdient er mit seiner kleinen Firma für Gewerbeimmobilien. Nun ja, Krankenhäuser und die Grundstücke, auf denen sie stehen, sind nunmal auch Gewerbeimmobilien und darüber kann man in Form von Mieten, Pacht etc. auch Gelder aus der Klinikkette ziehen und in Privatvermögen umwandeln... ist die elegantere Variante! Irgendwie müssen die Versichertengelder ja den Weg auf das Privatkonto finden!

Hier hilft es, auch mal zwischen den Zeilen zu lesen...

Immerhin: Er baut jetzt Wohnungen für Klinikpersonal auf Sylt. Muß er wohl, wenn er die Nordseeklinik weiter betreiben will, denn die Mieten auf Sylt sind unbezahlbar und ob vor der Frühschicht oder nach der Spätschicht, bei Wind und Wetter, eine Fähre vom / zum Festland fährt ist auch nicht immer gewährleistet.
Aber was ist eigentlich so besonderes an Wohnungen für Angestellte? Gab es die nicht mal im großen Stil, viele Zechen und Industriebetriebe, Bahn, Post etc. hatten früher Werswohnungen. Ist nur aus der Mode gekommen.

Schöne Wochenendlektüre! Viel Spaß beim Lesen,

Sorry, wegen Urheberrecht muß ich das PDF leider rausnehmen, dafür hier der Link
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/interview-mit-milliardaer-bernard-grosse-broermann-15542094.html


Beste Grüße, St.Florian
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Streiks in Diktaturen gehen doch immer in die Hose. Die Kollegen/innen haben noch Glück gehabt das ihnen nichts schlimmeres passiert ist.
Solche Berichte zeigen uns aber auch auf was unsere Gesellschaftsform wert ist.
VG
dino
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Es geht nichts über einen tollen Urlaub  :-)
GG
dino
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