Autor Thema: Der Alterstraumatologe überspitzt bewusst: „Bettruhe ist tödlich.“  (Gelesen 347 mal)

Offline Thomas Beßen

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"Ein Sturz bedeutet für ältere Menschen nicht selten den Anfang vom Ende ihrer Selbstständigkeit. Dass Senioren auch nach einem Unfall wieder zurück in die eigenen vier Wände kehren können, ist ein Ziel der Alterstraumatologie. Das Agaplesion Markus-Krankenhaus hat eine solche.

Nur ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, schon ist es passiert. „Ich bin über meine eigenen Füße gestolpert“, erzählt Norbert Wössner und man merkt ihm an, dass er sich diese Unaufmerksamkeit nicht verziehen hat.

Es ist Anfang November, der 81-Jährige will nur kurz zum Bäcker. Auf dem Rückweg stürzt er, bricht sich den Oberschenkelknochen kurz unterhalb der Hüfte. Eine Fraktur, die für ältere Menschen nicht selten tödlich endet: Beinahe jeder zwölfte Patient stirbt Studien zufolge während oder unmittelbar nach der Operation, jeder fünfte binnen weniger Monate nach dem Unfall.

Eine bessere Überlebenschance hat laut einer britischen Studie*, wer nach der Operation intensiv altersmedizinisch (geriatrisch) betreut wird. Das hat seinen Grund: „Eine solche Verletzung ist bei einem 40-Jährigen etwas ganz anderes als bei einem über 70-Jährigen“, weiß Dr. Ulrich Hötker, Leitender Oberarzt der Unfallchirurgie am Markus-Krankenhaus.

Das liegt zum einen an den Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes, die viele ältere Patienten mitbringen. Das liegt aber auch daran, dass es oftmals lange dauert, bis sie sich von einer solchen Erkrankung erholen. „Schon eine kleine Verletzung, die Bettlägrigkeit zur Folge hat, kann zum Tod führen“, erklärt Hötker. ..."


>>> http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Arzt-Bettruhe-ist-toedlich;art675,2875433

Guten Abend!
Thomas Beßen

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Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.