Autor Thema: Leichenschauen: Mit dem Messer im Rücken ins Krematorium?  (Gelesen 44 mal)

Offline Thomas Beßen

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Leichenschauen: Mit dem Messer im Rücken ins Krematorium?
« am: 07. Dezember 2017, 09:29:27 »
"Als der Frankfurter Rechtsmediziner Marcel Verhoff das Pflaster vom Brustkorb des Toten zieht, entdeckt er die Stichwunde. Im Totenschein war «natürlicher Tod» angekreuzt.

Klar, sagt der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Goethe-Universität, das sei «ein besonders krasser Fall» gewesen. Aber dass Totenscheine voller Fehler sind und Leichenschauen nur oberflächlich durchgeführt werden, ist in Deutschland eher die Regel als die Ausnahme.

Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Rostock hat 10 000 Todesbescheinigungen aus Rostock und Umgebung aus drei Jahren überprüft: Lediglich 223 waren fehlerfrei. Stattdessen fanden sich mehr als 3000 schwere und über 35 000 leichte Fehler. In 44 Fällen wurde fälschlicherweise ein natürlicher Tod bescheinigt. «Mit dieser Größenordnung haben wir zu Beginn der Studie nicht gerechnet», sagte Rechtsmediziner Fred Zack bei der Vorstellung der Studie im September. ..."


Weiteres unter https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article171205271/Leichenschauen-Mit-dem-Messer-im-Ruecken-ins-Krematorium.html

Flüchtige Grüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.