Autor Thema: Eine App gegen die Blindheit  (Gelesen 568 mal)

Offline Thomas Beßen

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Eine App gegen die Blindheit
« am: 14. Juni 2017, 05:29:17 »
"Die meisten Fälle von Blindheit gibt es in Entwicklungsländern, 80 Prozent davon wären vermeidbar. Doch viele der Betroffenen leben in Armut oder zu weit entfernt vom nächsten Augenarzt – in Afrika kommt ein Augenarzt auf eine Million Menschen. In Deutschland ist das Verhältnis etwa eins zu 10000. Das hat gravierende Folgen. In Botswana sind zwei von 100 Menschen blind oder stark sehbehindert. Davon sind  41 Prozent eine Folge des Grauen Stars, einer Trübung der Augenlinse, die behandelbar ist. Für viele Betroffene wäre der Zugang zu einer solchen Behandlung nicht nur ein Weg zu mehr Lebensqualität und  Selbstständigkeit, sondern auch lebensverlängernd. ...

Heute braucht es nur noch ein Smartphone mit einer App und einem Aufsatz aus Plastik (etwa aus dem 3-D-Drucker), eine Person mit medizinischen Basiskenntnissen und ein Fahrrad, um jede Woche 1000 Patientinnen und Patienten zu untersuchen. Durch den Adapter kann bei geöffneter App über die Kamera des Smartphones die  Netzhaut auf dem Display angezeigt und als Bild gespeichert werden. Verschiedene Krankheiten sind an Veränderungen der Netzhaut erkennbar, wodurch der Graue Star gut identifiziert werden kann und Anzeichen für Grünen Star, Hornhautablösungen und Erkrankungen des Augennervs erkennbar sind. Selbst andere Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck können anhand von Netzhautbildern diagnostiziert werden. Mit der App lassen sich die Bilder auch an Dritte übermitteln. ..."


Quelle & mehr: http://ankedomscheitberg.de/wp-content/uploads/2017/03/FR7_Netzteil6.pdf

Morgengrüße!
Thomas Beßen
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.