Autor Thema: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?  (Gelesen 2545 mal)

Online IKARUS

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Liebe Schülerinnen, liebe Schüler und geehrte User des Forums!
Wahrscheinlich habt auch Ihr euch gefragt, wann welche Fachsprache zum Einsatz kommt und warum das so ist.
Ich habe gerade ein Büchlein studiert, das eine Antwort auf diese Frage gibt. Ich halte das Büchlein für sehr gelungen und kann unseren SchülerINNEN es nur ans berufliche Herz legen. Neben den klaren Fakten ist es so verfasst, dass es zum Schmunzeln anregt und so die "tote Fachsprache" lebendig werden lässt.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass LATEIN eine tote Sprache ist. Mit viel Fleiß lässt sie sich erlernen und mit dieser Kenntnis können wir uns in Europa gut durchhangeln, denn viele europäische Sprachen sind vom Latein abgeleitet worden oder haben sich hieraus entwickelt.

http://images.google.de/imgres?imgurl=https://media3.jpc.de/image/w600/front/0/9783804726772.jpg&imgrefurl=https://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/Annette-Kerckhoff-Mikrolatinum-f%25FCr-Heilberufe/hnum/7817256&h=420&w=301&tbnid=AL_tR_9HlMaHeM:&tbnh=91&tbnw=65&docid=rds63H1UFVP-AM&usg=__SVPnaKx0-TjgPH27FeGsBcHoDFo=&sa=X&ved=0ahUKEwj4pbXVx4jKAhVFshQKHegcB7kQ9QEIODAG

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #1 am: 01. Januar 2016, 14:46:26 »
Gebraucht ab 5,99€ bei ebay :-), also 1 Schachtel Kippen.
VG
dino

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #2 am: 01. Januar 2016, 15:11:44 »
Ich würde Fachwissen nicht mit Kippen aufwiegen wollen. Genießen kann man aber beides, wenn man es versteht sich einzuverleiben.
Beste Grüße, IKARUS

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #3 am: 01. Januar 2016, 19:11:47 »
Die Kippenwährung hat sich seit 45 bewährt, so kennt jeder den Gegenwert.  :-) 8-). Neu ist es 3 Packungen wert. Damit doppelt so teuer wie ein Royal TS Menue, aber noch im grünen Bereich  :-D 8-) :-)
VG
dino

Online IKARUS

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #4 am: 01. Januar 2016, 19:58:02 »
Da kennst du dich ja gut mit den Zigarettenwährung aus Dino.
Zu meiner "aktiven Zeit" haben wir in Bochum als "Währung" für das Ein oder Andere "Die Währung RÄHMCHEN" gebraucht. Es handelte sich um einen 20er, später gab es dann das SIXPACK. Das brachte einer von uns aus AMILAND mit. Zu der Zeit waren wir in der dienstfreien Zeit oft im Keller unserer Klinik. Wir durften dort mit Billigung der Klinikleitung uns einen Partyraum [1973] erstellen. Das Baumaterial hatte die Klink beigesteuert. Ein Teil der Theke war sehr wackelig, weil sich einer von uns mit der Mischung des Mörtels vertan hat. Wir (sehr viele vom Personal) hatten sehr viel Vergnügen im Keller und das förderte den Zusammenhalt unter den verschiedene Berufsgruppen. War schon eine gute Zeit, die es heute auch in Bochum nicht mehr gibt.
Meine Ausbildungsklinik ist heute ein wahrer Kliniktempel geworden. Eine Verbindung dahin existiert nicht mehr. Das Leben geht halt seine Weg!
Ich kenne auch noch die Klinikausflüge nach Hameln mit dem Sambazug. Das hat auch das Personal von der Küche bis hin zum OP zusammengeschweißt. Heute bruzeln viele Gruppen ihr eigenes Süppchen.
Was ich auch heute vermisse, ist die Möglichkeit eines Personalaustausches zwischen den Kliniken.
Zu meiner Zeit (1979 - 1990) bin ich durch die BV-Abteilungen "gewandert" Ein sehr lehrreiche Zeit hatte ich besonders in Ludwigshafen.
Beste Grüße, IKARUS

Offline dino

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #5 am: 02. Januar 2016, 06:36:28 »
Ein Patyraum innerhalb der Klinik kann auch 2 Seiten haben, man verbringt zuviel Zeit dort. Es fehlt das Fremdpublikum, man sieht irgendwann nur noch seine kleine Welt.
Hospitationen gibt es auch heute noch ebenso wie gegenseitige Besuche. Ab und an entdeckt man was zum klauen, aber im Großen und Ganzen kochen wir Alle mit Wasser.
Ludwigshafen genießt bei BV auch heute noch einen sehr guten Ruf, während der von Offenbach abbröckelte.
Viele Grüße
dino

Online IKARUS

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #6 am: 02. Januar 2016, 15:47:49 »
In unserem Partyraum gab es vier Seiten! Wir hatten bei uns im Keller immer eine gute Durchmischung der Menschen. Es waren nicht nur Klinikangehörige Dino.
Wenn wir ALLE mit Wasser kochen, was ja richtig ist, gibt es doch auch in der Wasserqualität große Unterschiede. Wenn Ihr noch regelmäßige Austausche unterhalb der Kliniken habt, so glaube ich das. Es entspricht aber nicht mehr meiner Wahrnehmung im Gespräch mit den heute in der Klink tätigen Kollegen. Schön für Euch!!!

Weist Du, dass Ludwigshafen das zweite Behandlungszentrum in der BRD war Dino? Es war mal für 24 Schwerstverletzte konzipiert. Nach einiger Zeit hatten die dann auch bemerkt, dass es einen Mix geben muss, damit das Pflegepersonal nicht zu sehr überlastet wird. Nur Schwerstverbrannte zu pflege geht über Grenzen. Die meisten Spezialkliniken hatten immer eine Mix, damit man sich auf der ITS auch "seelische erholen" konnten. Dennoch blieben und bleiben die meisten für den Zeitraum von bis zu 2 Jahren. Ärzte halten es da länger aus unterschiedlichen Gründen aus.
Die meinsten Spezialklinien sind an den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken angeschlossen und es gibt nur 3 Uniklinikas (auch wenn mehrere in der offiziellen Liste stehen) die entsprechende Abteilungen unterhalten. Sie sind sehr kostenintensiv und die Patienten sind oft auch keine "Vorzeigeobjekte" wie zum Beispiel ein Herztransplantierter.
Es ist eine sehr kleine Spezialtruppe, die sich dieser Aufgabe verschreiben hat. Das Pflegepersonal trägt aus meiner Sicht die größte seelische Belastung. Es gibt da in der letzten Ausgabe der Fachzeitschrift Die Schwester Der Pfleger 2015-12 wieder einen Artikel zum Thema BRANDVERLETZUNG. Den Aussagen des Chefarztes kann ich nur bedingt folgen.

Übrigens: kennst Du auch die beiden Pflegekrimis "Bettflüchtig" und "Abgeführt"?
http://www.amazon.de/gp/product/3456834500?keywords=abgef%C3%BChrt&qid=1451744753&ref_=sr_1_1&s=books&sr=1-1

Beste Grüße, IKARUS

Offline dino

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #7 am: 02. Januar 2016, 17:18:42 »
Ich bin kein großer Fan vom Personalaustausch. Hospitationen sind in der Regel kürzer, 1-3 Tage, wer möchte. Wir haben halt eine andere Philosophie.
Ich wußte das mit dem BV-Kliniken. Vor einiger Zeit gab es im Bayrischen einen Brand mit mehreren Brandverletzten. Sie mußten über 3 Bundesländer verteilt werden. Du schreibst aus Deiner BV-Sicht. Innerhalb der Krankenhauswelt respektiert und achtet man BV-Stationen. Hört man Ludwigshafen, denkt man sofort an die Verbrennungsstation. Bei der Kerckhoffklinik dagegen ans Herz (und dem Kristallsaal, wo man sich nach der Fortbildung trifft und der Gaumen verwöhnt wird). Die BG Frankfurt wiederum steht bei Polytraumen hoch im Kurs. Logischerweise konnten es Ärzte auf einer BV Station länger aushalten da sie weniger Zeit mit den Pat. verbringen mussten. Zudem viele PP den Spagat zwischen professioneller empathie und therapeutischer Distanz nicht hinkriegen. Es muss auch jedem klar sein das BV erstmal das Überleben sichern muss, einen Brad Pitt oder Klums Heidi wird man nicht basteln können. Dagegen aber Kontraktionen minimieren und der Patient lebt. Und das ist doch das Wertvollste.
Für Herz wie auch BV sowie eine Vielzahl anderer Erkrankungen/Verletzungen sehe ich die Zukunft in der Gentechnik.
Lieb gemeint, aber ich lese eher Tom Clancy, Prager, WEB Griffin, Christopher Clark. Mit Pflegethemen will ich in meiner Freizeit nix am Hut haben, auch nicht mit Krimis daraus. Außerdem hab ich noch meinen Basteltisch  :-D :-)
Viele Grüße und einen schönen Sonntag
dino

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #8 am: 02. Januar 2016, 20:55:38 »
Das Du einen anderen Ansatz zu Hospitationen hast, ist mir bewusst Dino. Das finde ich ja auch gut so, dass es Unterschiede gibt, die ja auch eventuell aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern herrühren kann.
Das Kliniken einen Ruf über ihre Landesgrenzen haben, rührt auch daher, dass sie mit ihrem "Wasser" besser umgehen können als andere.
Das mit der Gentechnik, bezogen auf BV sehe ich anders. Ich erinnere mal an den Hyp um die gezüchtete Haut.
Es sind Kreatinozyten, die isoliert und gezüchtet werden. Dieser Hautrasen sollte es bringen! Was er gebracht hat war eine Abdeckung der operierten Brandwunde, damit das Problem der Infektion minimiert wurde. Das konnte mehrfach erreicht werden. Dieser Kreatinozytenrasen konnte aber die vielfältigen Aufgaben der Eigenhaut (Spalthaut - gemasht oder ungemasht, oder das Vollhauttransplantat) nicht erfüllen. Bestimmte Zellen in der Haut (Schweißdrüsen, Nervenzellen = Schmerz, Temperatur, ...) werden nicht gezüchtet und der Betroffene muss nur um das Problem des Schwitzens zu bedenken, über die restliche gesunde Haut erledigen, was zu neune Problemen führt. Es gab immer wieder Probleme! Es ist halt "nur" ein Zellrasen, der eine Abdeckung hinbekommt.

Das mit den Pflegekrimis ist so gemeint gewesen, dass wir auch auf unseren Beruf mal um eine andere Ecke denken können.
Zur Zeit lese ich auch anderes als Pflegelitertaur in meiner Freizeit. Da stimmen wir überein!

Ob es immer das Beste für den Betroffenen ist zu überleben, würde ich an einem Einzelfall festmachen wollen. Da habe ich Krankheitsverläufe "vor meinem Auge", wo ich mitunter anders denke als so viele Kollegen. Aber nach der Ziehung kennt jeder die Lottozahlen!
Wir sollten, aus meiner Sicht, so lange uns größtmögliche Mühe geben, wenn wir der Überzeugung sind, dass unser Tun eine Verbesserung zur Folge haben kann/wird. (Einen ähnlichen Satz habe ich aus dem Buch vom Herzchirurgen Chr. Bernard, Südafrika gelesen [1985] und ihn verstanden.) Es gab oft Diskussionen auf der BV, ob man nicht besser aufhören wolle aus den  Mündern "der Neulinge". Da mussten sich "die alten Hasen" dann durchsetzen und der Erfolg gab dem Erfahrenen dann recht. Das hat mich geprägt! Überwiegend lohnt es sich zu kämpfen, wenn es uns gelingt Mitleid und Empathie zu trennen. Wir sind ja für den Sicksalsweg des Betroffene nicht verantwortlich. Wir können "nur" aus dem sich Darbietenden das Beste herausholen.
Der Sonntag wird gut!
Beste Grüße, IKARUS

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #9 am: 02. Januar 2016, 22:22:04 »
Vergiss nicht, wir sind erst am Anfang der Gentechnik, salopp gesagt, was wir erleben sind die Kinderkrankheiten. Hättest Du zum Beispiel vor 30 Jahren gedacht was man Alles mit Interventionstechnik hinbekommt? Und jetzt 30 Jahre im voraus, mal sehn was kommt.
Viele Grüße
Uwe

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #10 am: 03. Januar 2016, 10:29:51 »
Wir sind wieder an dem Punkt angekommen, Dino, wo wir uns wahrscheinlich nur um eine Ecke entfernt bewegen. Ich würde die Diskussion nicht mit der Gentechnik beginnen oder fortführen. Wenn ich auf die gezüchtete Haut zurück kommen darf: Hier werden Zellen isoliert und gezüchtet. Was passiert bei der Gentechnik??
Mein Ansatz wäre das die Stammzellentherapie. Hier werden Stammzellen isoliert und zur Weiterentwicklung gebracht, so dass sich komplette Organe, also auch die Haut in ihrer Gänze, entwickeln sollen/können. Um diese Ecke denke ich.
Ja mal sehen was da auf uns/unsere Patienten zukommen wird?
Wir wissen ja auch, dass so manch "Modernes" schon mal da war. Es geht mir hier nicht um tradiertes Wissen, aber um das Fachwissen, das bis heute berechtigt seine Gültigkeit hat. Was gut ist sollte bleiben, was verbesserungswürdig ist, sollte auch mit Engagement geändert werden. Auch gegen Widerstände!   

Auf ein streitlustiges und respektvolles Jahr freurt sich IKARUS

Offline dino

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #11 am: 03. Januar 2016, 11:10:16 »
Ehrlich gesagt läuft Stammzellentherapie bei mir auch unter Gentechnik. Ich stelle mir das (in Zukunft) so vor das komplett Gewebe gezüchtet wird, also auch Muskelgewebe. Durch Verbrennung, Verätzung, Erfrierung sind oft nicht nur Hautschichten betroffen. Das klingt Alles absolut futuremäßig, aber was hätte Sauerbruch wohl gesagt, wenn man ihm um 1900 gesagt hätte, dass sich 100 Jahre später viele Operationen vermeiden ließen weil man mittels Interventionstechnik bessere Ergebnisse bei minimaler Komplikationsrate erhält? Die Prüfung zu meinem QMB enthielt fast nur Fragen aus der Automobilbranche. Wechseln wir kurz dorthin. Früher wurde noch richtig repariert, heute schadhafte Module getauscht. So sehe ich auch die Zukunft von uns.
Viele Grüße
Uwe

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #12 am: 03. Januar 2016, 14:05:50 »
Wenn Du  schreibst, dass bei Verbrennungen "nur" die Haut betroffen sein soll, dann denke mal an die Stromverletzungen. Bei den Strommarken handelt es sich oft "nur" um markstückgroße Defekte. Was sich wirklich im Körper sich abspielen kann, kann eine Katastrophe sein, die zum Tode führen kann. Ich zeige mal einige Beispiele. Wer ist wohl auf Bild 6 schwerer Verletzt?
Der links abgebildete = Hand-Daumenballen und am Glutäus maximus, oder
der rechts abgebildete = beide Hände und beide Fußballen?
Bild 7 bildet ab, was die Niere leisten muss. Da liegt das zentrale Problem in der Frühphase. Es muss gespült werden was das Zeug hält, sonst gehen die Nieren zugrunde. Ich   
Wenn Du Gentechnik und Stammzellentherapie auf eine Stufe stellst, kann  ich dem Gedanken folgen.
Gegen Sauerbruch führe ich Rudolf Virchow ins Feld. Wer hat bis heute etwas besseres entwickel als seine Trias? Sie hat bis heute Bestand und ist nur in Facetten vertiefend weiterentwickelt worden.
Die Zukunft wird spannend, wenn wir die Vergangenheit nicht aus dem Auge verlieren.
Beste Grüße, IKARUS

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #13 am: 03. Januar 2016, 15:59:53 »
Ich ab geschrieben: nicht nur betroffen, bei Haushaltsstrom kann es übrigens noch zum Kammerflimmern kommen. Bei Verbrennungen hab ich von oberflächlich bis verkohlt oder bis zum Knochen so Alles durch. Da waren auch tragikomische Storys drunter. An einem unsrer Weiher veranstalteten ein paar Studenten unter reichlich Alkoholeinfluss eine lustige Grillsession mit flüssigen Brandbeschleuniger. Leider verspritzte er diesen auch vom Becken an abwärts über seine Beine. Dabei fing auch er Feuer. Um es zu löschen sprang er in den Weiher, wobei er vergaß das er nicht schwimmen konnte. Dabei hätte er nun fast U Boot gespielt. Er hats überlebt.
Ich würde die Lunge mindestens gleichwertig neben die Niere stellen, und das nicht nur bei Flammeninhalation. Bei Verbrennungen droht immer ein Schock, und mit ihm ein ARDS.
Vierchow war keiner an der Front, er war Pathologe (und Politiker). Er mußte nicht innerhalb von Sekunden Entscheidungen treffen. Damit will ich nicht seine Verdienste schmälern. Er legte die Grundlagen, durchgeführt von Männern wie Sauerbruch, von Esmarch etc. Aber vielleicht sitzt der Chirurg der Zukunft nur am Joystick, der Rest macht der Roboter  8-)
VG
dino
« Letzte Änderung: 03. Januar 2016, 16:12:11 von dino »

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Re: Griechisch oder Latein - welche Fachsprache kommt wann zum Einsatz?
« Antwort #14 am: 13. Januar 2016, 10:48:28 »
Das Büchlein ist nett aufgemacht, leicht verständlich und humorvoll geschrieben. Ich persönlich favorisiere eher Englisch als Fachsprache, aber das ist individuell. Man kann das Stück so als kleines Geschenk zwischendurch verwenden.
VG
dino