Autor Thema: In Würde sterben  (Gelesen 895 mal)

Offline Ivana

  • SchülerInnen & DozentInnen Vitos Hochtaunus u. Rheingau
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In Würde sterben
« am: 15. Februar 2015, 22:17:11 »
" Wie werde ich einmal sterben? Diese Frage erfüllt viele Menschen mit Angst. Angst vor Schmerzen und einem unwürdigen Ende.
Die Palliativmedizin ermöglicht ein Sterben in Würde. "
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/In-Wuerde-sterben,visite10484.html


Schönen Abend !
Ivana
Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

Offline IKARUS

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Re: In Würde sterben
« Antwort #1 am: 15. Februar 2015, 22:48:34 »
In dem Beitrag ist so viel im Konjunktiv. Natürlich verständlich!! Antworten doch Laien und mögliche Betroffene.
Als Betroffener habe ich aber auch den Blick auf meinen kleinen Ausschnitt der Palliativmedizin/-pflege. Der nicht repräsentativ sein kann!! Dennoch ist es mein persönlicher Eindruck. Es hapert am flächendeckenden Netz der Palliativmedizin/-pflege auf dem Lande. Es gibt hier eine reale Unterversorgung.
Und hier kommt wieder mein persönlicher Standpunkt: die Menschen kümmern sich erst, wenn sie betroffen sind.
Gut so und Schade zu gleich!
Ich möchte nicht im Ambulanten Hospizdienst arbeiten, weil man für Vieles verantwortlich gemacht wird, was man (als beruflich Pflegender) nicht zu verantworten hat. Alleine wenn ich in meine eigene Familie schaue, werden die Kollegen vom Hospizdienst verwünscht, was ich nicht teilen will. Hier "verbrenne" ich mir ständig die Finger/meine Zunge. Für mich persönlich bleibt der Standpunkt, dass die Betroffenen statt einer Packung Zigaretten auch ein Fachbuch kaufen könnten, um sich schlau zu machen.
Mein Autoschrauber mahnt mich auch ständig!! Es gibt mehr als tanken, was für das Fahren eines Autos wichtig ist. Aber für mich??
Ich wünschte, dass Leben wäre einfacher!
Beste Grüße aus Essen, IKARUS