Autor Thema: Kleiner Junge und sein Stofftier erfolgreich operiert... :)  (Gelesen 1694 mal)

Offline Thomas Beßen

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Eine menschliche Kleinigkeit, aber enorm wichtig: als der Junge nach der OP aufwacht, ist auch sein Stoff-Wolf operiert, mit Nähten, Gips und mit Mundschutz versorgt. Das Kind ist begeistert - und die Eltern ebenso... :-)

Quelle & mehr: http://www.huffingtonpost.com/2013/0...n_3949448.html

Guten Abend!
Thomas Beßen
 

 
Wer heute krank ist, muss kerngesund sein.

Offline IKARUS

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Re: Kleiner Junge und sein Stofftier erfolgreich operiert... :)
« Antwort #1 am: 28. Januar 2014, 20:43:29 »
Ja, das ist sehr sehr wichtig, dass wir uns immer vor Augen halten, dass wir Patienten und nicht Erkrankungen behandeln.
Als ich mich noch intensiv mit Schwerbrandverletzten auseinandergesetzt habe, ist das so langsam in unser kollektives Bewusstsein gewandert. Sicherlich ist dieser Gedanke zuerst im pflegerischen Herzen und muss dann vom Ärztlichen Leiter genehmigt werden.
Je nach Umfeld müssen hygienische Bedingungen erfüllt werden. Mit Kreativität war es uns einige Male gelungen, den Chefarzt zu einem Zugeständnis zu gewinnen. Es kann nicht alles ans Krankenbett "gelassen werden", aber es gibt doch Möglichkeiten, wenn man sie sucht.
Was wir vollbracht haben, zeigen die beigefügten Bilder. 
Wir konnten nachweisen, dass es zu keinen zusätzlichen Infektionen gekommen war. Es war üblich mehrfach in der Woche Wundabstriche zu entnehmen und auszuwerten.

 

Offline dino

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Re: Kleiner Junge und sein Stofftier erfolgreich operiert... :)
« Antwort #2 am: 28. Januar 2014, 21:12:02 »
Ich bin als Kind auch ein paar Mal aufgeschnitten worden, aber wenn jemand versucht hätte meinen Wuff (mein Steiffwildschwein) aufzuschlitzen wäre ich digitiert. Ich hatte ja auch Asthma, und damals war das noch ein größeres Komplikationsthema. Also versuchte man OP`s zu umgehen. Im zarten Alter von 4 fuhr ich voll auf Schokokaffeebohnen ab. Ich hab also 2 Tüten gegessen. Die Folge waren massives Erbrechen und Schmerzen, incl. Mc Burny. Meine Mama hatte zudem eine Apendizitis Neurose, da ihrer während des Krieges platzte und sie eine Peritonitis hatte.Ich kam also mit einem Krankenwagen in meine heutige Klinik. Dort diagnostzierte man eine Apendizitis. Aufgrund meines Asthmas ging man die Sache mit Penicillin im an. Eine Nurse, mit dem IQ jenseits der Gefriergrenze, sagte mir das es nicht weh tun würde. Es tat aber richtig weh, worauf ich die Klinik zusammenschrie. Da man nun Angst bekam ich würde einen Asthmaanfall erleiden, durfte mich meine Mama rooming in mäßig pflegen. Meinen Blinddarm war ich dann los, und ich habe nie wieder Schokokaffeebohnen gegessen.
Viele Grüße    dino