Autor Thema: Für viele ist ein Hund die beste Medizin  (Gelesen 1334 mal)

Offline Thomas Beßen

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Für viele ist ein Hund die beste Medizin
« am: 30. September 2013, 05:29:18 »
"Hunde erschnüffeln Tumore und warnen ihre Besitzer vor Unterzuckerung oder epileptischen Anfällen. Erst langsam entdecken Forscher, was die Tiere alles leisten können.

Eigentlich war alles klar für Thorsten Walles. Hunde, die Krebs erkennen können? So ein Unsinn, dachte der Mediziner – und wollte beweisen, dass die Tiere dazu natürlich nicht in der Lage sind. An der Lungenklinik Schillerhöhe des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhauses startete er eine Studie, mit vier Hunden und Atemproben von 220 Probanden die weltweit größte zu dem Thema. Sie ergab das Gegenteil dessen, was Walles erwartet hatte: In manchen Fällen erschnüffelten die Hunde sogar winzige Tumore, die auf einem Röntgenbild kaum zu erkennen waren.

Weltweit arbeiten Wissenschaftler an einer solchen Früherkennung. Die Forschung soll dazu dienen, die Fähigkeiten der Hunde elektronisch nachzuahmen. In einer japanischen Studie identifizierte ein Labrador Darmkrebskranke, an einem Pariser Klinikum roch ein Schäferhund, ob Männer an Prostatakrebs erkrankt waren. Auch Walles, der inzwischen die Thoraxchirurgie des Universitätsklinikums Würzburg leitet, forscht weiter. Der Professor will herausfinden, was genau die Tiere in der Atemluft seiner Patienten riechen: "Das Thema ist wissenschaftlich hoch spannend und wahnsinnig relevant." ..."


Von Ulrike Meyer-Timpe in http://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/05/therapiehunde-krebs-frueherkennung-diabetes-epilepsie

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Thomas Beßen
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