Autor Thema: "Ärzte und Pflegekräfte: Ein chronischer Konflikt"  (Gelesen 367 mal)

Offline Beate

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Re: "Ärzte und Pflegekräfte: Ein chronischer Konflikt"
« Antwort #15 am: 24. Oktober 2011, 22:15:30 »
Von einer Supervision erwarte bzw erhoffe ich mir einen adäqaten Umgang mit konstruktiver Kritik, das was erarbeitet wird, das jeder was dazu beitragen kann. Und dann bleibt mir einfach nur noch zu sagen, dass ich dir völlig beipflichte, was du ab der 2 ten Zeile schreibst, dem brauche ich gar nichts mehr dazufügen, es ist alles gesagt. Prima formuliert.
LG Beate

Offline IKARUS

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Re: "Ärzte und Pflegekräfte: Ein chronischer Konflikt"
« Antwort #16 am: 24. Oktober 2011, 23:11:13 »
Hallo Beate, halle Dino!
Ich muss dem Kollegen Dino gerne, sehr gerne Recht geben. In einem guten Team kann man wahrscheinlich auf eine Supervision verzichten. Meine Erfahrungen mit der Supervision ist deshalb nicht gut, weil die Beteiligten die Supervision ad absurdum geführt haben. Also es ist oft kein Versagen der Supervision oder des Supervisors, sondern ein Versagen der Teilnehmenden. In einem guten Team kann man Schwächephasen der Kollegen auffangen, weil man ja selber mal eine Durchhänger haben wird. Ein Durchhänger ist aber etwas anderes als Faulheit oder eine Sasionalegrippe[Frühjahrs-/Herbstgrippe]. Es geht mir heute nicht ums Nachkaten, sondern es geht mir darum, dass ich einen Weg für mich gefunden habe. Ich helfe wo ich kann und wo ich darf [aber heute niemals mehr ohne Auftrag!!], ansonsten gehen ich TAAAAANZEN, tanzen, tanzen. Das hätte ich schon früher machen sollen. Beides ab- und ausgewogen. Supervision ist so gut oder so schlecht wie ein Küchenmesser. Es hängt von den Menschen ab, die sie gebrauchen. Meinen Aufsatz über die Intensivpflege und ihre "Unmenschlichkeit" finde ich leider spontan nicht. Es ist nicht die Intensivpflege die unmemschlich ist, sondern es sind die Aktuere die die Intensivpflege unmenschlich werden lassen. Tausche auch -pflege gegen -medizin aus. Hierzu gibt es auch ein Buch. Wir haben einen tollen Beruf! Was wir stärken müssen, ist unser Augenmaß, unseren Blickwinkel auf die Sachen und die würdevolle Begleitung aller Betroffenen. Zur ALDI-Aussage kann ich heut nur sagen, dass die Autorin (1988) selber mit ihrer Aufgabe überfordert war, obwohl sie Leiterin [Leiderin] war.
Lasst uns unseren Beruf lebenswerter machen. Er und unser wertvoller Nachwuchs sind es WERT!!!!!
Eine gute Zeit bei flotter Sohle, IKARUS