Autor Thema: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....  (Gelesen 1288 mal)

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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #2 am: 23. Mai 2011, 07:04:41 »
HR 1 meldet gerade (7:00 Uhr) 16 Verdachtsfälle in Hessen...
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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #4 am: 23. Mai 2011, 19:56:42 »
"In Frankfurt werden derzeit elf Patienten aufgrund der Darminfektion Ehec im Universitätsklinikum behandelt. Zwei von ihnen befinden sich in Lebensgefahr. Ein spezieller Fragebogen für Patienten soll nun Klarheit über die Herkunft des Erregers bringen. ..."

Quelle & mehr: http://www.fr-online.de/panorama/kantinen-geschlossen/-/1472782/8481812/-/
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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #5 am: 24. Mai 2011, 06:33:26 »
"Schon 23 EHEC-Fälle in Stormarn. Zahl der am blutigen Durchfall erkrankten Menschen steigt stündlich. Erste Engpässe bei Rettungswagen. ..."
aus: http://www.abendblatt.de/region/stormarn/article1900055/Schon-23-EHEC-Faelle-in-Stormarn.html
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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #6 am: 24. Mai 2011, 06:47:37 »
Erste Engpässe bei RTW? Muss man differenzieren. Nach einem Infektionstransport muss der RTW erstmal desinfiziert werden und steht. Die Besatzung muss sich erstmal dekontaminieren. Es gibt natürlich Ersatzfahrzeuge, aber Ersatzbesatzungen? Fehlanzeige. Erstmal wie bei uns, es müssen Freischichten gestrichen werden. Denn auch im RD haben die Kassen mit zu Reden. Man könnte nun sagen das es ja noch Ehrenamtliche gibt. Nur sind die eben vom Arbeitgeber frei zu stellen, müssen die erforderliche Qualifikation besitzen und sind oftmals eben hauptberuflich schon im Gesundheitswesen beschäftigt. Früher konnte man noch die Bundeswehr einbinden, heute ist die Bundeswehr eine Einsatzarmee und eben im Einsatz.
« Letzte Änderung: 24. Mai 2011, 09:43:19 von dino »

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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #8 am: 24. Mai 2011, 16:19:05 »
Laut FFH sind die ersten Todesopfer zu beklagen:
Ausbruch fordert Todesopfer
 
Der aktuelle EHEC-Ausbruch hat mindestens ein Todesopfer gefordert. In Niedersachsen, im Kreis Diepholz, ist eine 83 Jahre alte Frau an den Folgen der Krankheit gestorben. Sie war seit Mitte Mai wegen blutigen Durchfalls behandelt worden, teilte das Niedersächsische Gesundheitsministerium am Dienstag in Hannover mit. Das Labor habe eine EHEC-Infektion bestätigt. Bremen meldete zudem, dass eine junge Frau in der Nacht zum Dienstag mit Verdacht auf EHEC gestorben sei.

 

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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #9 am: 24. Mai 2011, 17:34:07 »
« Letzte Änderung: 24. Mai 2011, 17:37:26 von dino »

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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #10 am: 25. Mai 2011, 17:02:40 »
Es hat auch seine Vorteile wenn man grüne Rohkost meidet, angeblich 4 Todesfälle.
« Letzte Änderung: 25. Mai 2011, 19:30:07 von dino »

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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #11 am: 27. Mai 2011, 18:22:46 »
Hier das heutige Bulletin vom RKI http://www.rki.de/

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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #12 am: 28. Mai 2011, 16:12:36 »
Während sich NTV oder Spiegel online eher mit Hr. Ghadafi oder dem Atomausstieg beschäftigen und ich die Zeitung mit den 4 Buchsztaben nicht bemühen möchte bin ich bei FFH fündig geworden
 EHEC-Erreger: Mittlerweile neun Tote
 
Die EHEC-Welle rollt unvermindert vor allem durch den Norden Deutschlands. Bis zum Samstag sind dem gefährlichen Darmkeim neun Menschen zum Opfer gefallen. Auch die Zahl der Krankheits- und Verdachtsfälle steigt. Nach offizieller Schätzung ist der Höhepunkt noch nicht erreicht. Wo die Ursache liegt, ist weiter unklar.

In einem Krankenhaus in Schleswig-Holstein starb am Samstag eine 84 Jahre alte Frau an der schweren Komplikation HUS. HUS steht für hämolytisch-urämisches Syndrom. Im Hamburger Uniklinikum Eppendorf (UKE) starb daran in der Nacht zu Samstag eine 87-jährige Frau. Eine 38 Jahre alte Frau aus Schleswig-Holstein war bereits am Donnerstagabend in einem Kieler Krankenhaus am HUS gestorben. Bundesweit schweben mehrere Menschen weiter in Lebensgefahr.

Deutschlandweit wurden mittlerweile mehr als 1000 bestätigte und EHEC-Verdachtsfälle registriert. Normalerweise gibt es im ganzen Jahr etwa 900 gemeldete Infektionen mit den Bakterien. Von den neun Toten waren acht Opfer Frauen. Bislang stammen alle Todesopfer aus Norddeutschland.


Unterdessen dementierten spanische Behörden Informationen der EU-Kommission, wonach zwei Agrarbetriebe in Südspanien wegen EHEC-Verdachts vorübergehend geschlossen worden seien. In den beiden Betrieben in den Provinzen Almería und Málaga seien lediglich bestimmte Mengen von abgeernteten Gurken vorsichtshalber sichergestellt worden, die möglicherweise mit den in Deutschland aufgetretenen EHEC-Infektionen in Verbindung stehen könnten. Die Produktion in den beiden Betrieben sei in keiner Weise gestoppt worden. Experten entnahmen Boden-, Wasser und Produktproben. Diese werden derzeit analysiert.


 

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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #13 am: 28. Mai 2011, 19:57:55 »
In der Hansestadt Hamburg übersteigt die Anzahl der Erkrankten die Versorgunsmöglichkeiten. Letztendlich kein Wunder da es in de letzten Jahren einen Kahlschlag in den Krankenhäusern gab. Die finanzielle Unterstützung seitens der Länder zugunsten von z. B. so wichtigen Einrichtungen wie Opernhäuser oder Fussballstadien war ja wichtiger. http://www.stern.de/gesundheit/gefaehrlicher-darmkeim-ehec-haelt-deutschland-im-griff-1689964.html

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Re: Häufung von EHEC Infektionen in Norddeutschland....
« Antwort #14 am: 30. Mai 2011, 08:06:35 »
Laut Spiegel online ist die Infektionsquelle noch aktiv http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,765578,00.html