@christat wohl schlechtes Gras geraucht oder was? Hier ist keiner resigniert. Und Deine Blasphemie kannst Du Dir auch sparen. Wir sind Profis und haben einen gesunden Abstand zum Job, was anderes trübt die Linse. Welche Qulifikation hast Du überhaupt um so aufzutreten? Wieviel Berufserfahrung hast Du? Da Du über das deutsche Krankenhauswesen, insbesondere dessen Finanzierung, nur suboptimale Vorstellungen hast werde ich Dir gerne sagen wie es funktioniert. Es wird über die Kassen finanziert. Seit mehreren Jahren ist das Budget gedeckelt, comprende? Wir müssen versuchen aus diesem, sagen wir mal Minimum, ein Maximum an Erfolg heraus zu holen. Da ist nichts unchristliches dabei, keine Erschöpfung oder eine sonstige Wahrnehmung die Du vielleicht hast. Das ist die Realität. Hier setzt die Politik klar den finanziellen Rahmen. Hättest Du etwas mehr an Fachwissen, hättest Du das auch in dem vorhergehenden Post verstanden. im Übrigen ist es in einem Rechtsstaat so üblich das nach einem solchen Zwischenfall die Staatsanwalt für sowas zuständig ist, sie hat die dafür notwendige Kompetenz. Dies gehört eindeutig nicht zu unseren Aufgaben. Und wir werden hier auch nicht in Ermittlungen eingreifen, oder möchtest Du das? Hier ist übrigens auch keiner hingegangen und ist über die Schülerin hergefallen, sie hat einen Fehler gemacht, hast Du noch nie Fehler gemacht, könnte man fast herauslesen, aber ich habe nicht solche Wahrnehmungen wie Du. Sie hat ganz klar einen Schock fürs Leben, aber ihr ist garantiert nicht damit geholfen wenn einer daher kommt, ein paar gesalbte, dafür aber von keiner Sachkenntnis getrübte Sätze schreibt und Konsequenzen fordert obwohl das Verfahren noch läuft. Da mir das dortige Krankenhaus bekannt ist bin ich 100% sicher das so etwas dort nicht mehr passieren wird. Und das ohne das ein so genanntes Bauernopfer gebracht wird. Denn dies würde keinem etwas nutzen. Ich bin mir auch sicher das die dortige Schule die Kollegin stützen wird. Wir können allerdings nicht die Zeit rumdrehen und das Geschehene ungültig machen, oder kannst Du das? Wie hättest Du Dich denn verhalten? Die Staatsanwaltschaft mußte eingeschaltet werden, die Presse interessiert sowas natürlich auch. Keine Chance, oder hättest Du es anders klären wollen? Hättest Du etwas mehr fachliche Kompetenz wäre Dir bekannt das es selbst in Unikliniken zu Fehlern kommt. Diese passieren, weil Menschen eben Menschen sind. Unser Hauptanliegen muss sein das Fehler minimiert werden bzw. man aus diesen lernt. Im übrigen lasse ich mir von keinem vorschreiben wie ich meinen Job aufzufassen habe! Und da wir in einer Demokratie leben lasse ich mir auch nicht vorschreiben ob ich flotte Sprüche ablasse! Meine Ideale gehen Dich ungefähr so viel an als wenn in China jemand einen Sack Reis umschmeißt. Und da Du ja ein Fan des Christentums bist hab ich mal ne Frage zu, waren die Kreuzzüge so richtig christlich? Ach ja, wenn man wo Neu ist sagt man in aller Regel erstmal guten Tag, hallo, ich bin der Neue.
Aber um Deine Neugier zu befriedigen, nein, ich bin kein Anhänger der personelle Konsequenzen fordert. Ich gehe davon aus das die Arbeitsabläufe überprüft und optimiert werden und das man aus dem Fehler lernt. Denn es darf nicht dazu kommen das Fehler aus Angst verschwiegen werden. Ich hoffe das die Schülerin die Hilfsangebote nützt und aufgefangen wird. Den Angehörigen kann man nur in einem offenem Gespräch erklären was vorgefallen ist und sich entschuldigen. Man könnte Schadenensersatz anbieten, aber es ist sinnvoller dies zuzusichern und letztendlich abzuwarten wie groß die Schädigung ist, ob Folgeschäden entstehen können etc. um den Schadensersatz nach oben anzupassen. Aber noch mal ganz klar für ALLE: Es gab einen Fehler, dieser wurde offenbart und bearbeitet, es geht dem Patienten besser, er wird überleben, das Fehlermanagement hat gegriffen, und dafür ist dies auch entwickelt worden. In dem Krankenhaus wird gute Arbeit geleistet und es ist keinem gedient ALLES negativ zu sehen oder einen Blöden zu suchen. In einer Uni z.B steigt mit Anzahl der zu betreuenden Patienten sowie einer größeren Anzahl von Mitarbeitern sowie Arbeitsabläufen auch proportional die Wahrscheinlichkeit das Fehler passieren. Nur in einem Landkreis werden solche Fehler aus dem KKH eben intensiver diskutiert. Im übrigen war ich selbst schon als Patient in dieser Abteilung, und ich war zufrieden. Und jetzt muss ich mich ums Mittagessen kümmern, dies ist keine Frage, sondern auch Realität, auch sorry.